Handballkreis Lenne-Sieg

Virtuelle Vergleiche im Handballkreis: Miteinander statt gegeneinander

Trainer am Rande
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Trainer Maciej Dmytruszynski nimmt mit der E-Jugend der SGSH Dragons an den virtuellen Vergleichen teil.

Im Februar sollen die virtuellen Vergleiche für den Nachwuchs im Handballkreis Lenne-Sieg beginnen. Ein Pilotprojekt, bei dem aber die Testphase nun noch einmal bis zu einer letzten Videokonferenz am 2. Februar verlängert worden ist.

Kreisgebiet – Die dritte Videokonferenz zum Thema „virtuelle Vergleiche“ der Jugend im Handballkreis Lenne-Sieg ist noch nicht die letzte gewesen. Am 2. Februar wird sich eine weitere anschließen, nach der dann endgültig die erste Vergleiche offizielle angesetzt werden sollen.

Bis dahin sollen die Vereine auf dem vom Kreis angemieteten Server im Internet noch weiter die Chance haben, die Übungen aus dem Aufgabenkatalog für die Vergleiche auszuprobieren.

Der Dienstagabend – er diente vor allem dem Erfahrungsaustausch nach den ersten Praxistests im virtuellen Raum. Lehrwart Markus Schürhoff hatte diesmal auch Vertreter aus dem Partnerkreis Oberberg zur Konferenz eingeladen. Sie wollen das Angebot nun ihren Vereinen vorstellen.

Virtuelle Vergleiche: Miteinander statt gegeneinander

„Ob am Ende in diesem Format Drolshagen gegen Olpe antritt oder gegen Bielefeld oder ein Team aus dem Kreis Oberberg, das spielt letztlich keine Rolle“, sagt Schürhoff. Die Botschaft: Es geht um den Spaß, darum, das Pilotprojekt nun auch mit Leben zu füllen.

Wobei: Die einhellige Meinung der Konferenz am Dienstag war, dass man nicht gegen ein anderes Team antreten, sondern sich mit einem anderen Team im Internet treffe, um gemeinsam die Übungen zu absolvieren. Der Wettkampfgedanke soll nicht einmal eine untergeordnete Rolle spielen. Es soll um gemeinsamen Spaß geben. Dazu soll auch ein gemeinsames Aufwärmprogramm vor dem Bildschirm für beide Teams gehören.

Ob am Ende in diesem Format Drolshagen gegen Olpe antritt oder gegen Bielefeld oder ein Team aus dem Kreis Oberberg, das spielt letztlich keine Rolle!

Markus Schürhoff (Lehrwart Kreis Lenne-Sieg)

Und sonst bei den Praxiserfahrungen? Mehr Einbindung von Eltern wurde gewünscht, die gerade bei den Jüngeren (E- und F-Jugend) die Übungen filmen müssten – nicht immer einfach. Grundsätzlich wurde festgestellt bei den Tests, dass das Abarbeiten der Übungen durchaus zeitintensiv ist. Zu lang sollen die Vergleiche aber nicht werden. Dazu wird man sehen müssen, wie gut sich via Videokonferenz die Ausführung einer Übung im Einzelfall bewerten lässt. Nun gut – ohne Wettkampfgedanken spielt das dann auch keine entscheidende Rolle.

Bisher nur drei Mannschaften aus dem Altkreis Lüdenscheid

Die Resonanz auf die Angebote? Sie könnte größer sein. 13 Mannschaften hatten am Dienstagabend am Ende gemeldet, in vier Altersklassen. Wobei am oberen und unteren Ende der Altersbereiche Zurückhaltung dominiert. Bei der C-Jugend haben nur die Mädchen der SG Attendorn-Ennest gemeldet, bei den F-Junioren nur der TuS Drolshagen.

Bei der D-Jugend – dreimal SG Attendorn-Ennest, zweimal TuS Ferndorf und JSG Littfe-Heestal – gibt es die meisten Meldungen. Bei den E-Junioren mit fünf Meldungen zwar eine weniger, dafür aber aus verschiedenen Vereinen (SGSH Dragons, TuS Grünenbaum, SG Kierspe-Meinerzhagen, TuS Drolshagen und TuS Ferndorf). Das Meldefenster, es bleibt indes geöffnet. Für alle Lenne-Sieg-Vereine, und auch für die Oberberg-Gäste, die dazukommen wollen. Erst nach dem 2. Februar geht’s an die Detailplanung für den Saisonstart.

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