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Virtuelle Vergleiche im Handballkreis: Meldefenster bleibt geöffnet

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Kein Kontakt, aber doch Wettbewerbe: Auch die Minihandballer sollen Anfang Februar in die virtuellen Vergleiche im Handballkreis Lenne-Sieg starten.

Anfang Februar will der Handballkreis Lenne-Sieg mit seinem Pilotprojekt „Virtuelle Vergleiche“ durchstarten. Bis Ende Dezember ist der Melde-Eingang aber schleppend verlaufen. Doch Meldungen sind weiter möglich.

Kreisgebiet – Bis zum 31. Dezember hatten die Vereine aus dem Handballkreis Lenne-Sieg ihre Mannschaften für die virtuellen Vergleiche des Nachwuchses melden sollen.

„Die Meldungen sind aber noch ein wenig schleppend verlaufen“, sagt Kreislehrwart Markus Schürhoff, „das ist klar über die Weihnachtstage – viele Vereine kommen erst jetzt im neuen Jahr dazu, sich mit diesem Thema abschließend zu beschäftigen. In dieser Woche sind zum Beispiel noch die Meldungen aus Olpe und Ferndorf  eingetroffen.“

Das Meldefenster für die Wettbewerbe, die Anfang Februar beginnen sollen und ein Pilotprojekt für ganz Westfalen sind, bleibt indes ohnehin bis kurz vor dem Start geöffnet.

Virtuelle Vergleiche im Handballkreis: Meldefenster bleibt geöffnet

„Mit der Meldung bis zum 31. Dezember ging es für uns vornehmlich darum, einen Trend abzufragen – auch um zu wissen, welchen Aufwand wir betreiben müssen“, sagt Schürhoff, „aber grundsätzlich ist für diese Art von Wettkämpfen keine lange Vorplanung nötig. Man muss keine Hallen reservieren, muss keine Schiedsrichter ansetzen. Also können auch kurzfristig immer noch Mannschaften dazu kommen. Ein Spielplan ist schnell ergänzt...“

Schürhoff betont in diesem Kontext noch einmal, dass der Spaßgedanke im Vordergrund stehe bei den virtuellen Vergleichen. Es soll keine Strafen geben, wenn Mannschaften am Ende vielleicht doch wieder abgemeldet werden müssen. Und wenn eine Mannschaft nicht komplett mit fünf Aktiven antritt, sondern zum Beispiel nur mit drei – dann sollen halt in den Vergleichen nur drei Aktive gewertet werden auf beiden Seiten, entsprechend erhöhe sich dann die Zahl der Streichergebnisse. Kurzum: Es geht darum, überhaupt ein bisschen Beschäftigung und Wettkampf zu organisieren und so in Kontakt zu bleiben, aber nicht unter den üblichen  strengen Standards, die in einem Spielbetrieb definiert werden.

Weitere Videokonferenz für den 19. Januar geplant

Der Server für die virtuellen Vergleiche ist vom Handballkreis inzwischen angemietet und bereit. „Im Januar sollen die Vereine dort die Möglichkeit haben, sich bereits zu freundschaftlichen Vergleichen zu verabreden“, sagt Schürhoff. Erste Anfragen soll es bereits geben. Wer testen möchte, kann sich hierzu bei Mädchenwart Jörg Menzel (Attendorn) melden und erhält die Daten.

Klar ist nach den ersten Rückmeldungen indes, dass die virtuellen Wettbewerbe bei den jüngsten Handballern am besten ankommen. Während es bei den E-Junioren und Minis bereits einige Meldungen gibt, hat sich noch keine einzige C-Jugend für diese Art von Wettbewerb gemeldet. Auch bei der D-Jugend sind die Meldezahlen noch überschaubar.

Eine weitere konkrete Planung hat Markus Schürhoff nun in einer Videokonferenz am 19. Januar angedacht. In diesem Rahmen sollen die letzten Dinge für den „Saisonstart“ Anfang Februar mit den Jugendvertretern der Vereine im Kreis Lenne-Sieg besprochen werden.

13 Übungen im Katalog, fünf Aktive pro Team

Bei den virtuellen Vergleichen des Nachwuchses im Handballkreis Lenne-Sieg sollen Mannschaften, die aus fünf Aktiven bestehen, im Internet gegeneinander antreten. Jeder Aktive hat dabei Übungen aus einem 13 Übungen umfassenden Katalog – von der Standwaage bis zum Zielwerfen von Socken in einen Wäschekorb oder das Kreisen des Balles um  den eigenen Körper – vor laufender Kamera zu absolvieren. Für die Ausführung werden Punkte vergeben. Die Mannschaftsverantwortlichen stimmen sich über Würfeln, Auslosen oder auch entsprechende Vorlieben der Jungen und Mädchen ab, welche Übungen aus dem Katalog ausgewählt werden. Der Spaß für die Kids soll bei der Entscheidungsfindung eine zentrale Rolle spielen. Die Vergleiche finden in einem geschlossenen, passwortgeschützten Raum im Internet statt.

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