Handballkreis Lenne-Sieg

Virtuelle Vergleiche: Austausch und Verlängerung der Testphase

Portrait Mädchenwart Jörg Menzel
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Führte durch die Videokonferenz: Mädchenwart Jörg Menzel.

Die Testphase wird noch einmal verlängert, die virtuellen Vergleiche des Nachwuchses im Handballkreis Lenne-Sieg - ein westfalenweites Pilotprojekt - starten nun frühestens Ende Februar.

Kreisgebiet – Eigentlich hatte es die letzte Videokonferenz vor dem Startschuss für die offizielle Saison der virtuellen Vergleiche im Handballkreis Lenne-Sieg werden sollen. Doch der Nachwuchs bekommt noch ein bisschen mehr Zeit.

Die Testphase wurde am Freitagabend im Gespräch mit den verantwortlichen Vereinsvertretern noch einmal um zwei Wochen verlängert. Dann soll noch eine weitere Videokonferenz stattfinden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Es wird dann das fünfte Videotreffen der Kreisjugend in dieser Angelegenheit sein.

Am Freitagabend moderierte Mädchenwart Jörg Menzel (Attendorn) in Vertretung des verhinderten Lehrwarts Markus Schürhoff die diesmal etwas kleinere Runde, bei der neben Vertretern des TuS Ferndorf, der SGSH Dragons, des TuS Grünenbaum, der JSG Littfe-Heestal und des TVE Netphen auch Verbandslehrwart Olaf Grintz fehlte. Es war ein lockerer Erfahrungsaustausch.

Virtuelle Vergleiche: Erfahrungsaustausch und Verlängerung der Testphase

Der Kreis Lenne-Sieg hat inzwischen im Internet den Server für die virtuellen Vergleiche angemietet und den Vereinen dort auf Nachfrage eigene Räume eingerichtet, in denen diese nun erst einmal intern oder auch im Vergleich mit einem anderen Verein die Übungen aus dem Aufgabenkatalog vor der Kamera absolvieren können. Von diesem Angebot haben einige Vereine auch schon rege Gebrauch gemacht. Andere wollen nun nachlegen, so erhielten am Freitagabend der TV Olpe und die SG Kierspe-Meinerzhagen eigene Räume zugeteilt.

Zum Übungskatalog zählen zum Beispiel Unterarmliegestütze, das Kreises eines Balles um den Bauch (auf einem Bein stehend), das Hochwerfen und wieder Fangen von Äpfeln oder Apfelsinen, das Zielwerfen mit Socken oder auch eine Körperwaage.

Die Rückmeldungen auf die ersten Praxistests zeigten zum einen das Engagement der beteiligten Vereine, zum anderen aber auch die Klippen, die warten, wenn die Wettkämpfe offiziell werden. So sprachen sich einige Vereinsvertreter dagegen aus, die Vergleiche altersklassenübergreifend durchzuführen. Andere bezweifelten, ob die Beurteilung der Ausführung der Übungen beim Gegner nach einem Punktesystem realistisch sei. Der allgemeine Tenor: Bei übertriebenem Ehrgeiz bei den Vergleichen sei die Sache „nach zwei Minuten tot“, wie es ein Vereinsvertreter formulierte. Die Übereinkunft war deshalb noch einmal: Der Spaß soll im Vordergrund stehen bei den jungen Handballerinnen und Handballern von der C- bis zur F-Jugend.

Vereinbart wurde am Freitag, dass eine Whatsapp-Gruppe zum Austausch der Teamverantwortlichen eingerichtet werden soll. So sollen unbürokratisch und unkompliziert Vergleichstermine vereinbart werden können, auch schon im Vorfeld zur Probe. Auch die Anregung, dass Mannschaften sich zur Probe Vergleiche anderer Teams ansehen können, wurde aufgegriffen.

Warten auf Meldungen aus den Kreisen Oberberg und Bielefeld

Jörg Menzel hofft so, dass man in zwei Wochen so weit sein wird, sehr viel konkreter eine Saison zu planen und definitiv zu verabreden. Seit der dritten Videokonferenz waren keine Meldungen mehr dazugekommen. Das heißt: Es sind bisher weiterhin 13 Mannschaften aus vier Altersklassen, die mitmachen wollen. Allerdings will der Kreis Oberberg ebenso noch Teams melden wie Olaf Grintz für seinen ostwestfälischen Bereich im Kreis Bielefeld/Herford. Menzel hofft also, dass das Feld noch größer wird.

Eine Idee des Mädchenwartes, der sich beim Pilotprojekt stark engagiert, hatte indes keinen durchschlagenden Erfolg: Menzel hatte zuletzt die Einstellungen für die Wettkämpfe dergestalt umgestellt, dass die Beteiligten die Videos der zu absolvierenden Übungen in HD-Qualität anschauen durften. Gut gedacht, doch die Folge war, dass auf dem Server aufgrund der großen Datenmengen nichts mehr ging. So bleiben die Videos nun doch in etwas minderer Qualität als Vorlage hinterlegt. Den Rest müssen nun die Vereine regeln. Sie sind in der Pflicht, müssen das westfalenweite Pilotprojekt des Kreises Lenne-Sieg nun mit Leben füllen.

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