Dominik Franz wechselt zum VfB Altena

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In der seit Sonntag beendeten Spielzeit 2014/15 noch Gegner, in der neuen Serie Mannschaftskameraden: Altenas Florent Zejnullahu (links) und Dominik Franz kicken demnächst gemeinsam für den VfB.

Altena - Vierter externer Neuzugang für den Lüdenscheider A-Kreisligisten VfB Altena: Vom Ligarivalen FC Phoenix Halver wechselt Linksfuß Dominik Franz zu den Burgstädtern, die damit ihre Personalplanungen für die Saison 2015/16 abgeschlossen haben.

„Ich bin sehr glücklich, dass sich Dominik für uns entschieden hat. Er hat einen überragenden linken Fuß, ein gutes Auge und wird eine echte Bereicherung für unser Spiel sein“, freut sich VfB-Trainer Fitim Zejnullahu über den Wechsel-Coup. Dem Vernehmen nach hatten auch andere Klubs ihre Fühler nach dem technisch versierten Mittelfeldmotor ausgestreckt. Fraglos wird Dominik Franz, der nach einigen Vereinswechseln in den vergangenen Jahren in der heimischen Fußballer-Szene als „Wandervogel“ gilt, das Offensivspiel der Blau-Weißen beleben.

Nach Tim Dlugolentzki und Koray Serin (beide FSV Werdohl II) sowie Rinor Ademi (TuS Neuenrade) ist Dominik Franz, Sohn des neuen Werdohler C-Jugend-Trainers Rüdiger Franz, der vierte Neuzugang am Pragpaul. „Damit steht unser Kader. Ich bin sehr zufrieden“, so Fitim Zejnullahu. Den vier Neuen im Reinecke-Stadion stehen lediglich zwei Abgänge gegenüber. Torhüter Sebastian Psotta wechselt – wie bereits berichtet – zum Iserlohner A-Liga-Aufsteiger SpVgg Nachrodt, Erkan Eksi schließt sich dem TSK Hohenlimburg an.

Mit Blick auf die Saison 2015/16, auf die sich der VfB ab dem 8. Juli (Trainingsauftakt) vorbereiten wird, zeigt sich der Übungsleiter aus Werdohl zuversichtlich. Zejnullahu: „Wenn alle Spieler fit sind, dann muss man mit uns rechnen. Wir wollen jedenfalls ganz oben mitspielen. Es bleibt aber abzuwarten, wie die anderen Mannschaften ihre Kader zusammenstellen.“ Altenas Coach jedenfalls geht von einem zumindest an der Spitze starken Kreisoberhaus aus, zumal mit der FSV Werdohl II und dem SC Lüdenscheid zwei Bezirksliga-Absteiger zurückkehren und neben den in dieser Serie bereits erfolgreichen Teams TuS Herscheid, Phoenix Halver und SC Plettenberg der TSV Lüdenscheid mächtig aufrüstet. Nicht zu vergessen B-Liga-Meister Eyüpspor Werdohl. Der Aufsteiger aus dem Versetal hat ebenfalls eine schlagkräftige Truppe beisammen.

Bleibt zum Saisonende der Blick in den Rückspiegel. „Ich bin mit dem fünften Platz in der Endabrechnung zufrieden. Natürlich hatten wir uns vor der Saison mehr erhofft. Aber wenn man unser unglaubliches Verletzungspech und die etlichen Ausfälle ansieht, ist Rang fünf ein Erfolg. Viele Jungs sind an ihre Grenzen gegangen. Wir mussten zum Teil mit A-Jugendlichen und Altherren-Spielern auflaufen. Mehr war daher einfach nicht drin“, bilanziert Fitim Zejnullahu. Der Übungsleiter musste im Ligaendspurt sogar selbst noch die Schuhe schnüren. Erfolgreichster VfB-Torschütze wurde Erdal Gündüzgiden mit 24 „Buden“.

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