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Viererkette hält endgültig Einzug in die Bezirksliga

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Mit Rot-Weiß Lüdenscheid am Sonntag in Meinerzhagen: Abwehrspieler Benny Fuhrländer.
Mit Rot-Weiß Lüdenscheid am Sonntag in Meinerzhagen: Abwehrspieler Benny Fuhrländer.

LÜDENSCHEID – In gut einer Woche stehen planmäßig die ersten Nachholspiele aus dem Dezember auf dem Programm, klar also, dass die heimischen Fußball-Bezirksligisten das Wochenende nutzen, um noch einmal die Form zu überprüfen.

Der Tabellenfünfte Rot-Weiß Lüdenscheid steht nach eineinhalbwöchiger Pause wieder auf dem Platz. Die Bergstädter sind am Sonntag ab 14.30 Uhr im Stadion an der Oststraße beim A-Liga-Spitzenklub RSV Meinerzhagen zu Gast. Auch dort wird Trainer Marco Sadowski wieder die Vierer-Abwehrkette erproben, die zur Rückrunde Standard des Rot-Weiß-Spiels werden soll. Allerdings sind die Bergstädter an der Volme noch weit von ihrer Bestbesetzung entfernt: Es fehlen V. Minacapilli (Knieprobleme), Inchingoli (Rückenbeschwerden), Guerra (Fersenprellung), Westermann (Grippe) und El Hadje (Bänderriss) garantiert, möglicherweise mit Yilmaz (Zehenverletzung) auch der in der Kette eingeplante Akteur auf der rechten Seite.

Tabellenschlusslicht Türkischer SV Lüdenscheid setzt nach dem Ausfall der Donnerstags-Partie bei Vatanspor Hemer den Testspielreigen bereits am Freitagabend fort: Die Yücel-Elf trifft um 19 Uhr auf dem neuen Kunstrasen am Wefelshohl auf den ambitionierten B-Ligisten und Namensvetter TSV Halver. In diesem Duell hofft Spielertrainer Fatih Yücel ebenso wie in der Sonntagsbegegnung gegen den Iserlohner A-Liga-Tabellenzweiten Holzpfosten Schwerte (15 Uhr, Wefelshohl) wieder auf einen vergrößerten Kader, nachdem zuletzt in den Wochentagsbegegnungen doch die Schichtarbeit zunehmend ihren personellen Tribut gefordert hatte. Die TSVer wollen ihre Viererkette weiter einspielen, um das neue taktische System nach dem abschließenden Test am kommenden Donnerstag (19 Uhr Wefelshohl, gegen TuS Stöcken/Dahlerbrück) auch pünktlich zur Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebs sattelfest präsentieren zu können.

Nur beim SV Hellas wird die Kette nicht zum unbedingten „Muss“. Da entscheidet Trainer Carlo Stefania mit Schlüsselspieler Christos Katsaros je nach Gegner, ob der Abwehrchef in der Kette oder dahinter aufläuft. Am Sonntag steht für die Griechen der dritte Test auf dem Programm: Am Honsel treffen die Bezirksligakicker ab 13 Uhr auf den A-Ligisten TuRa Eggenscheid mit Neu-Trainer Andreas Roß an der Seitenlinie. Weiter einspielen dürften die Griechen ihre geplante neue Flügelzange mit Neuzugang Philipp Stumpf und Timo Eick. Allerdings sind die Hellenen von ihrer Bestbesetzung noch ein kleines Stück entfernt: Die Langzeitverletzten Sekulla und Castiglia (beide Schulter) fehlen ebenso weiterhin wie der nach wie vor verletzte Angreifer Rizzi. „Ich hoffe aber, dass Bartos Mura nach seiner Grippe wieder auflaufen kann“, rechnet Hellas-Vorsitzender Filippos Parlakoglou mit einem wieder besser als zuletzt gefüllten Kader des Bezirksligisten, der dann am Dienstag auch noch beim den Stadtrivalen SC Lüdenscheid (19.30 Uhr, Wehberg) abschließend die Form überprüft.

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