Bouldern

3. Bouldercup in der Kletterwelt Sauerland

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Bouldern ist Klettern ohne Seilsicherung.

Lüdenscheid/Werdohl - Die Kletterwelt Sauerland im Gewerbegebiet Rosmart lädt für Samstag, 16. März, zum 3. Bouldercup ein. Bouldern bedeutet Klettern ohne Seilsicherung in Absprunghöhe. Seit der Eröffnung der Kletterwelt ist der Boulderbereich ein Magnet für bewegungsfreudige Sportler aller Altersklassen.

Griffe und Tritte sind in Routen nach bestimmten Schwierigkeiten unterschieden. Nicht jede Route in derselben Schwierigkeitskategorie ist gleich schwer, was für Abwechslung und individuelle Beweglichkeits- und Kraftanforderung sorgt. Technische Schwierigkeiten beim Bouldern nennt man „Probleme“. Die Leute, die sich diese Probleme ausdenken und die Griffe und Tritte kreativ an die Wände bringen, werden „Routenschrauber“ genannt. Beim offenen Bouldercup kann jeder mitmachen.

Sowohl Anfänger als auch Profis dabei

45 „Boulderprobleme“ in verschiedenen Schwierigkeiten warten auf Lösungen. Egal ob Profi, Fortgeschrittener oder Anfänger: Für jeden ist etwas dabei. Von 14 bis 20 Uhr haben die Teilnehmer Zeit, möglichst viele der 45 Probleme zu lösen. Für 18 Euro Teilnahmegebühr kann jeder ohne festgelegten Startzeitpunkt in die Halle kommen, es gibt eine Laufkarte und, je nach Vorrat, auch ein T-Shirt.

Die erledigten Boulder werden auf der Laufkarte selbst abgehakt. Die soziale Kontrolle unter den Sportlern sorgt dafür, dass sich keiner hoch schummelt. Bei besonders schwierigen Bouldern versammeln sich meist andere Boulderer auf der Matte, um den Kletterern in der Route anzufeuern und ihm beim erfolgreichen Durchstieg zu helfen. Bouldern ist sehr kommunikativ.

Sport als Gemeinschaftserlebnis

Beim Bouldercup soll nicht die Konkurrenz im Vordergrund stehen, sondern das gemeinsame Erleben. Ein Problem gilt als gelöst, wenn der Sportler nur vorgesehene Tritte und Griffe genutzt hat, nicht abgetropft ist und den letzten Griff der Route mit beiden Händen ein paar Sekunden lang halten kann.

Die Abgabe der Laufkarte ist um 20 Uhr, eine Jury der Kletterwelt wertet die Karten aus. Gewertet wird in vier Klassen:und weiblich sowie älter beziehungsweise jünger als 16 Jahre.

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