Kölner Julian Mutterer düpiert die Konkurrenz in Altena

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Blieb beim Volkstriathlon deutlich unter einer Stunde: Der Kölner Julian Mutterer.

ALTENA -  Die SSG Altena wurde ihrem Ruf als hervorragender Ausrichter des Mark E-Triathlons einmal mehr gerecht. Bei der 26. Auflage rückte der Verein noch näher heran an die Perfektionalität, hatte alle Kritikpunkte aus dem Vorjahr im Vorfeld ausgeräumt und sich einmal mehr viel Lob von den Athleten und Kampfrichtern verdient und bekommen.

„Es ist alles bestens gelaufen, wir haben sehr viele positive Äußerungen erhalten, vor allem, weil die Radstrecke optimal gesichert war“, freute sich Wettkampfchef Mirco Gluth, als er am Nachmittag im Dahler Freibad ein erstes Fazit zog. Zwar hatten die Athleten mit zahlreichen, teilweise sehr tiefen Schlaglöchern auf der Radstrecke, die nach der Premiere im Vorjahr zum zweiten Mal über den Kohlberg führte, zu kämpfen, doch auch hier hatte die SSG ihr Bestes getan. In Absprache mit dem Ordnungsamt waren die Löcher farblich markiert worden, damit die Triathleten zumindest ausreichend gewarnt waren.

Von den 234 gemeldeten Athleten gingen 207 an den Start, 202 von ihnen erreichten das Ziel. Allein 100 Männer und 58 Frauen waren in den Ligawettkämpfen im Einsatz, wo in der Landesliga Mitte der Männer und der Regionalliga der Frauen auf der Kurztriathlon-Distanz (1000 m Schwimmen, 38 km Radfahren, 10 km Laufen) um Punkte gekämpft wurde. In der Landesliga Mitte belegte das Tri Team TuS Jahn Ohle aus Plettenberg hinter dem Tri Team Hagen II und dem Tri Team Ratingen 08 II einen hervorragenden dritten Platz unter 26 Mannschaften. In der Einzelwertung landeten Dieter Wieczorek (2:10:37) auf Rang fünf, Tobias Döring (2:12:42) auf Rang sieben, Paul Schmidt (2:17:48) auf Rang 13 und Max Möscheid (2:23:47) auf Rang 30. Der zweite heimische Vertreter, die Mannschaft Tri Speed Herscheid, wurde Zwölfter. Ralf Vogler (2:25:30) auf Platz 34, Christian Paul (2:27:45) auf Platz 40, Dietmar Richter (2:33:55) auf Platz 52 und Frank Lachnitt (3:05:09) auf Platz 87 sorgten für die Einzelergebnisse. In der Tabelle liegen die Herscheider auf Rang drei, die Plettenberger auf Platz fünf. In der Frauen Regionalliga siegte Tabellenführer WF Münster I vor dem Krefelder Kanu Klub III (4.) und der SG Mettmann Breitscheid (5.). Mannschaften aus dem Kreisgebiet waren hier nicht am Start.

Überlegene Sieger beim Volkstriathlon

Beim Volkstriathlon (500 m, 19 km, 5 km) bekamen die Zuschauer eine Demonstration von Julian Mutterer (M25) zu sehen. Der 25-jährige Sportstudent aus Köln, der 2011 bei der Ironman-EM in Wiesbaden die Altersklasse M20-24 gewonnen hatte und Gesamtneunter geworden war, düpierte die Konkurrenz in 57:14 Minuten. Auf den Zweitplatzierten Hardy Dinklage (M35/Witten) hatte er einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten, auf den Dritten, den Mendener Ralf Weier (M50), waren es gut acht Minuten. Mutterer bereitet sich derzeit auf den Ironman 70.3 in Wiesbaden vor. „Ich habe einen Zwischenwettkampf gesucht“, erzählt er, und der Triathlon in Dahle passte zeitlich hervorragend in den Trainingsplan. „Ich habe im Internet im Wettkampfkalender nach Veranstaltungen gesucht“, gibt der Kölner zu, bis dato von Altena noch nichts gehört zu haben. Doch das Streckenprofil gefiel ihm auf Anhieb. „Es klingt sehr anspruchsvoll“, sagte er kurz vor dem Start und bestätigte seine Meinung noch einmal nach dem Wettkampf.

Auch bei den Frauen gab es mit Sabine Rudo (W20/Bonn) eine überlegene Siegerin auf der Volkstriathlonstrecke. Sie verwies in einer starken Zeit von 1:09:12 Stunde Michaela Blarr (W35/Hagen) in 1:25:43 und Simone Hensel (W35/Styrum) in 1:27:11 überaus deutlich auf die weiteren Treppchenplätze. Den Kurztriathlon gewann bei den Männern Christian Maul (M40/Buschhütten) in 2:03:54 vor Hubertus Beltermann (M45/Sorpesee) in 2:05:08 und Jens Gosebrink (M25/Voerde) in 2:06:31. Bei den Frauen siegte Renate Derigs (W40/Brühl) in 2:44:14 als einzige Starterin.

Britta Kaufmann

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