Mehr als ein Hoffnungsschimmer

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Unter seiner Regie wird der VfB immer besser: Spielertrainer Robert Csunderlik.

Altena - Eine Woche vor den tollen Tagen setzten die Bezirksliga-Handballer des VfB Altena den Akteuren der SG Attendorn/Ennest am Samstagabend die Pappnasen auf. Ebenso überraschend wie verdient setzte sich der Tabellenvorletzte mit 37:34 gegen den Rangdritten aus der Karnevalshochburg Attendorn durch, machte kämpferisch und spielerisch trotz dünnen Kaders und der frühen roten Karte gegen Julian Scholz (19.) ein starkes Spiel.

Von Lars Schäfer

„Es wird immer besser. Wir haben alles gegeben. Alle Jungs wollten diesen Erfolg“, strahlte VfB-Spielertrainer Robert Csunderlik nach dem Paukenschlag im Abstiegskampf. Nach den äußerst knappen Niederlagen beim TV Lössel (32:33) und gegen die HSG Lüdenscheid II (26:28) wurde der hohe Aufwand der Burgstädter gegen das Team von Klaus Kraß diesmal belohnt. Attendorns Trainerfuchs, der sich vor allem in den Schlusssequenzen mehrfach über die Fehlversuche seiner Schützlinge lautstark monierte, zeigte sich kurz nach der Schlusssirene als fairer Verlierer, gratulierte den Altenaern zu einem „verdienten Sieg“. Wenn es aus Sicht der Burgstädter überhaupt einen Wermutstropfen gab, dann war es die dürftig besetzte Zuschauertribüne. Dieser leidenschaftliche Auftritt der Blau-Weißen hätte definitiv mehr Kiebitze verdient gehabt.

Die Leistungen des VfB in den vergangenen vier Partien waren durchweg überzeugend, der Sieg gegen Attendorn weitaus mehr als ein Hoffnungsschimmer im Kampf um den Klassenerhalt. Sollte die Truppe um Robert Csunderlik und Assistent Holger Benzler diese Leistungen konservieren können, ist eine Rettung möglich. Nach dem bevorstehenden spielfreien Karnevalwochenende geht es für die Blau-Weißen am 22. Februar mit einem Auswärtsspiel bei der keineswegs übermächtigen DJK TuS 03 Hagen weiter, eine Woche später steigt das eminent wichtige Kellerduell gegen den punktgleichen TuS Ferndorf III. Zwei Gegner also, gegen die gepunktet werden muss. Mit der Leistung vom Wochenende sollte das auch machbar sein. Mit dem VfB in aktueller Verfassung jedenfalls muss gerechnet werden. Attendorn und auch der auf Rang acht abgerutschte Letmather TV wissen das inzwischen nur zu gut.

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