Laufsport

Eine aktive Auszeit vom Alltagsstress

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Falls der Läufer das Vorhaben hat, die Verse vom Parkplatz, der knappe 100 Meter von Talsperre optimal gelegen ist, zu umrunden, kommt man auf stattliche 14 Kilometer mit mehr als 300 Höhenmetern.

Sauerland – Land der Natur und der Talsperren. Freizeitparadies und ein Paradies für Läuferinnen und Läufer? Sportvolontär Julian Witzel, erfahrener Läufer und in Kerpen und damit in einem deutlich weniger bergigen Terrain zu Hause, testet in den Sommerwochen die Laufstrecken im märkischen Südkreis und stellt sie in einer Serie vor.  Teil 1: die Versetalsperre in Lüdenscheid.

Beatles oder Stones? Messi oder Ronaldo? - Es gibt sie, diese Fragen, die die Geister streiten. Ebenso ist es bei den Joggern und dem Bodenprofil. Asphalt oder Waldweg: Welches ist der bessere Belag für die Laufstrecke? Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, viele Läufer mögen die Ebenheit des harten Asphalts, andere mögen den weichen Waldboden lieber, dieser birgt allerdings auch die höhere Gefahr umzuknicken.

Der Weg entlang der Versetalsperre ist komplett asphaltiert und kommt Joggern entgegen, die bereits eine größere Lauferfahrung haben und nicht unbedingt am Anfang ihrer Jogging-Karriere stehen.

Bäume bieten Schatten

Die Strecke birgt einige giftige, kleine Anstiege, es geht stetig ein wenig bergauf oder ab. Falls der Läufer das Vorhaben hat, die Verse vom Parkplatz, der knappe 100 Meter von Talsperre optimal gelegen ist, zu umrunden, kommt man auf stattliche 14 Kilometer mit mehr als 300 Höhenmetern. Allerdings besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit auf der Runde kehrt zu machen, zudem laden die Bänke an der Wegstrecke immer zu einer Auszeit oder auch Dehnübungen ein, falls die Kraft ein wenig nachlassen sollten. 

Dies ist durchaus möglich, beim erstmaligen Umrunden wäre es nicht ungewöhnlich, wenn sich selbst ein erfahrener Läufer ein wenig überschätzt und übernimmt, da die immer wieder kehrenden leichten Anstiege einem schnell den Zahn ziehen können. Einen großen Vorteil bieten die Bäume, die den Weg nahezu über die ganze Strecke hin auch bei hohen Temperaturen vor der Sonne und einer zu großen Hitze schützen.

Die Nähe zur Verse tut ihr Übriges zum guten Luftklima, das für einen Läufer sehr von Vorteil ist. Gerade eine zu hohe Luftfeuchtigkeit oder Schwüle zwingen einen Jogger eventuell schneller als gewohnt in die Knie, da die wenigsten bei einem Lauf etwas Wasser bei sich haben. In der Regel wartet am Auto oder zu Hause eine kühle Erfischung. 

Die Strecke ist in jedem Fall ein idealer Ort zum Abschalten, dies gilt nicht nur für einen Läufer, auch viele Radfahrer oder Spaziergänger sind ebenfalls in den Morgen- oder Abendstunden zu sehen. Für die Statistikfanatiker sei jedoch gesagt: Das GPS-Signal fällt auf der Runde hin und wieder aus, weswegen die einzelnen Kilometerzeiten ein wenig an der Wahrheit vorbeischrammen. Für jeden Läufer, der sich gerne im welligen Terrain bewegt und dadurch auch seine Tempohärte stärken kann, ist die Runde an der Versetalsperre ein idealer Ort.

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