Versetaler Volleyballerinnen gegen Hagen ohne Chance

+
In der Summe reichten die Bemühungen der Versetalerinnen nicht aus, um Concordia Hagen am Riesei ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Der Spitzenreiter setzte sich mit 3:1 durch.

Werdohl - „So stark wie erwartet.“ Mit diesen Worten beschrieb Versetals Trainer Andreas Heiber den SC Concordia Hagen, der am Samstag 3:1(17:25, 27:25, 11:25, 21:25) gegen die TuS-Volleyballerinnen gewann.

Ausschlaggebend für den suboptimalen Verlauf sei hauptsächlich die schwache Annahme gewesen, meinte Heiber. Versetal hatte am Riesei Mühe, sein Spiel nach vorne aufzubauen. „Weil die Präzision in der Annahme fehlte, krankte auch das Angriffsspiel“, bilanzierte der Coach des Bezirksligisten.

Lediglich im zweiten Satz wirkten die Gastgeberinnen sattelfester, prompt entschieden sie den Durchgang 27:25 für sich. In der Summe reichten die Bemühungen der Versetalerinnen aber nicht aus, um Concordia ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

„Im Training haben wir zuletzt intensiv an den Bereichen Annahme und Angriff gearbeitet. Deshalb verwundert mich der schwache Auftritt“, meinte Heiber nach dem letzten Ballwechsel. Vielleicht habe Nervosität eine Rolle gespielt, mutmaßte der Verantwortliche. Fest steht, dass die Hagener eine einschüchternde Stimmung aufbauten. „Man hatte das Gefühl, bei einem Auswärtsspiel zu sein“, zollte Heiber den Hagener Stimmungskanonen Respekt für deren akustische Leistung. Die bewegte sich jedoch auf einem Niveau mit der sportlichen. Mit dem ersten Aufschlag machte Hagen klar, wer Herr im Ring war. Dem 25:17 im ersten Satz folgte eine langanhaltende Führung in Durchgang zwei. Versetal stoppte den Hagener Vorstoß mit einem erkennbaren Leistungsanstieg und dem Satzausgleich.

„Im dritten Satz ging dann gar nichts“ – so Heibers Fazit im Anschluss an das 11:25. Im „Vierten“ schien sich das Blatt erneut zu wenden. Versetal legte vor, führte über längere Strecken mit bis zu fünf Punkten. Erst beim 18:18 zog Hagen gleich – und dann am TuS vorbei. Unterm Strich ging der Sieg des Ligaprimus’ auch in dieser Deutlichkeit in Ordnung.

Anschließend spielte noch Olpe III gegen Boelerheide. „Lösbare Aufgaben“, meinte Heiber, der den Klassenerhalt für machbar hält.

TuS: Fischer-Levermann, Gnacke, Hein, Ippolito, Baumann, A. Klein, J. Klein, Schwarzer

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare