Radsportler mit Kontinuität in der Vorstandsriege

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Während der bisherige 1. Geschäftsführer Wilm Lohoff (rechts) auf zeitlichen Gründen zurücktrat und von Dagmar Hartwig beerbt wird, gehören (von links) Walter Caspary als 2. Vorsitzender, Thomas Geitmann als 1. Vorsitzender und Uwe Ossenberg als 2. Geschäftsführer weiterhin dem Vorstand des RC Lüdenscheid an.

LÜDENSCHEID - Thomas Geitmann ist auch in den kommenden zwei Jahren 1. Vorsitzender des Radsport-Cub Lüdenscheid von 1998 (RCL 98). Einstimmig wurde der 49-Jährige am Donnerstagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung in seinem Amt bestätigt.

Von Marc Kusche

Einstimmig verliefen im Restaurant am Nattenberg auch die zwei weiteren turnusmäßigen Wahlen, wobei der Verein etwas für die Frauenquote tat: Denn für den nach Köln verzogenen Wilm Lohoff bekleidet nunmehr Dagmar Hartwig das Amt der 1. Geschäftsführerin. Dazu rückt Rainer Schmolke für Wolfgang Kippels neben Peter Jochmann als 2. Kassenprüfer nach.

Der Rückblick auf das Jahr 2013 fiel derweil höchst durwachsen aus. Während die sogenannte K (Kompakt)-Gruppe ihre zahlreichen Touren zwischen 50 und 265 Kilometer bis auf eine Ausnahme wie geplant durchziehen konnte, gab es auch diverse Negativpunkte. Von einem Tiefpunkt sprach gar Triathlonwart Jan Sinderhauf in seinem schriftlichen Bericht für die „Dreikämpfer“. Während die zweite Mannschaft in der Verbandsliga am Ende noch einen respektablen sechsten Rang belegte, stieg das durch Verletzungen und Krankheiten personell in der gesamten Saison arg gebeutelte Regionalligateam – wenn auch nur hauchdünn – ab. Nach einer eingehenden Analyse ist für die neue Saison nur noch eine Mannschaft für die Verbandsliga gemeldet worden.

Wenig erfreulich fiel auch das Fazit von Schatzmeister Bernd Gottwald aus, wurde das vergangene Jahr doch mit einem Minus in kleiner vierstelliger Höhe abgeschlossen. Am schwersten ins Gewicht fiel dabei der Herscheid-Triathlon, der keinerlei Gewinn abwarf. „Angesichts der katastrophalen Wetterprognose lief es zwar noch besser als befürchtet, doch die Kosten laufen uns langsam davon“, wird Geitmann die Veranstaltung nach der diesjährigen Auflage (am 30. August) auf den Prüfstand heben. Dieser sieht er allerdings recht zuversichtlich entgegen: „Das erste Echo ist gut, dass wir vom Mai auf den August gegangen sind. Dazu haben wir durch gleich drei Ligawettkämpfe schon einmal einen Grundstock von 250 Teilnehmern“, hofft er letztlich auf einen Resonanz von 450 bis 500 Aktiven.

NRW-Radtour auf dem Rathausplatz

Dennoch ist der Verein, der weiterhin 94 Mitglieder zählt, durch einige Aus- und Eintritte beim Altersdurchschnitt erstmals knapp über die 50 gerutscht ist, aber bemüht, neue Einnahmequellen zu erschließen. Neben einer Country-Touren-Fahrt (CTF), die aber frühestens 2015 ein Thema werden soll, setzen die RCLer neben dem Herscheid-Triathlon große Hoffnungen in den 17. Juli. Dann macht die NRW-Radtour voraussichtlich Station in Lüdenscheid, u.a. abends mit einer Party auf dem Rathausplatz. Und nach den Erfahrungen der bisherigen Auflagen kommen dort 2000 bis 3000 Leute zusammen, sodass der RCL zumindest mit einem Bier- und Getränkestand präsent sein möchte.

Abschließend nahm Geitmann noch Ehrungen vor: Jeweils eine Radsportkluft gab es für die „ewig jung gebliebenen“ Ü75-Radsportler Günter Franke, Gotthard Reinsch und Gottfried Sabsch (in Abwesenheit, da im Krankenhaus), zudem für Heinrich Kulms als einzig verbliebenem und sehr erfolgreichem Seniorenrennfahrer.

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