Basketball

Baskets Lüdenscheid erstmals mit mehr als 200 Mitgliedern

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Die Vorstandscrew mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz (v.l.): Dr. Hartmut Gehlhar, Michael Tschöke, Goran Vasilev, Frank Zacharias und Thilo Hafenrichter.

Lüdenscheid – Eine gute Entwicklung, die durch die Corona-Pandemie zwar etwas ins Stocken geriet, und anstehende personelle Veränderungen bestimmten am Mittwochabend die Jahreshauptversammlung der Baskets Lüdenscheid.

Dabei begann die Versammlung unter Corona-Bedingungen direkt mit einer ersten positiven Feststellung. „Der Umzug in die Halle hat sich jetzt schon unabhängig von Corona gelohnt. Das passt viel besser zu uns. Vielleicht behalten wir das bei“, sagte der Vorsitzende Frank Zacharias. Der Chef der Baskets wird nur noch einmal vorne am Tisch des Vorstandes sitzen, nachdem Zacharias im Rahmen der Versammlung seinen Rücktritt als Vorsitzender für das kommende Jahr ankündigte. 

„Ich bin jetzt seit sieben Jahren Vorsitzender der Baskets. Der Verein hat sich großartig entwickelt, und wir haben ein gutes Team. Natürlich werde ich auch weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn der Verein das möchte“, sagte Zacharias. Wie gut der Verein aktuell dasteht, zeigte sich beim Rück- und Ausblick. Und das, obwohl auch die Corona-Pandemie keineswegs spurlos an den Baskets vorbeigegangen ist. Im Jahr 2019 war der Verein obenauf, freute sich über gute sportliche Leistungen und gelungene Aktivitäten wie den Einsatz beim Stadtfest und der eigenen Weihnachtsfeier ebenso wie beim Blick auf die Mitgliederzahlen. Mit 22 neuen Mitgliedern bis Ende 2019 knackten die Baskets Lüdenscheid trotz der Herausarbeitung einiger „Karteileichen“ mit 203 Vereinsangehörigen erstmals die 200-er Marke. 

Diese hält auch trotz Corona-Austritten, die sich im Rahmen hielten. „Das ist eine tolle Entwicklung, die auch ein Lohn für unsere Arbeit ist“, freute sich Geschäftsführer Michael Tschöke. Dabei stellt der Zuwachs die Baskets auch vor Herausforderungen. Aufgrund der wachsenden Zahl von Teams – zur neuen Saison gehen die Lüdenscheider mit 15 Senioren- und Jugendteams an den Start – sind mehr Trainer sowie Trainingseinheiten notwendig. „Wir können natürlich nicht einen Trainer mit 25 Kinder zusammen trainieren lassen. Das macht einfach keinen Sinn. Aber wir sehen uns das im Moment gut aufgestellt“, erklärte Zacharias, der auch das sportliche Abschneiden lobte. 

2. U10-Mannschaft als "Kreismeister der Herzen"

Vor allem der „Kreismeister der Herzen“, die U10 II, die zwar die beste Bilanz aufwies aufgrund der weniger absolvierten Spiele nach dem Saisonabbruch aber offiziell „nur“ Dritter wurde, erhielt am Mittwoch viel Applaus. Für die neue Spielzeit hat die 1. Seniorenmannschaft, die in die 2. Regionalliga aufsteigen will, die größten sportlichen Ansprüche. Über all dem stand am Mittwochabend auch das Thema Corona. Dies lag nicht nur an den Abstands- und Hygieneregeln, die für die Versammlung eingehalten werden mussten. 

„Wir sind der Stadt Lüdenscheid dankbar, dass sie die Hallen bereits im Juni aufgemacht und auch in den Ferien geöffnet hat. Andere Städte im Märkischen Kreis haben ihre Hallen überhaupt erst in den vergangenen Wochen geöffnet“, bedankte sich der Baskets-Vorsitzende bei der Verwaltung. Für die eigenen Trainingseinheiten und Spiele haben die Baskets jeweils Hygienekonzepte erstellt, die bisher sehr gut funktionierten. 

„Wichtig ist, dass wir aber weiter sehr achtsam sind und uns an die Regeln halten. Sonst kann es schnell schlecht aussehen“, warnte Zacharias jedoch gleichzeitig vor zu viel Zufriedenheit oder Leichtsinn. Damit auch die Gegner bei den jeweiligen Spielen entsprechend reagieren können, werden die Konzepte vor den Spielen jeweils an die entsprechenden Vereine verschickt.

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