HSV Werdohl brilliert beim 28:19 in Eiserfeld

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Tim Gurol zeigte bei seinem letzten Auftritt im HSV-Dress eine starke Vorstellung. Der Linkshänder wechselt zum VfL Eintracht Hagen II.

Werdohl -  „Ein Auswärtssieg, der in die Geschichtsbücher eingehen wird“, sagte Jörg Klose, der am Samstag mit den Verbandsliga-Handballern der HSV Werdohl/Versetal einen beeindruckenden 28:19 (12:11)-Erfolg beim RSV Eiserfeld feierte. Dabei bezog sich Klose nicht nur auf die brillante Vorstellung seiner Schützlinge, er spielte auf den vorerst letzten Auftritt unter dem Namen HSV Werdohl/Versetal an.

Denn: Künftig treten die Werdohler Handballer als HSV Werdohl-Plettenberg auf.

„Schön, dass wir uns in diesem letzten Spiel so stark präsentiert haben“, lobte Klose seine Sieben, die vor allem in der zweiten Halbzeit grandios verteidigte, nur noch acht Gegentore zuließ und am Ende hochverdient gewann. „Wenn wir unsere Hundertprozentigen noch besser genutzt hätten, wäre es sogar noch deutlicher geworden“, stellte er fest.

Die HSV hatte sich für diese Partie einiges vorgenommen. Sie wollte nochmals unterstreichen, dass sie in die Liga gehört. „Dank des Sieges ist uns der elfte Platz nicht mehr zu nehmen – egal, wie Hamm spielt. Damit haben wir auch nichts mit einer möglichen Abstiegsrelegation zu tun und haben sportlich bewiesen, dass wir ein Verbandsliga-Team sind“, betonte der Coach, der diesmal ohne Kai Henning auskommen musste, weil der mit seinem zweiten Team (RE Schwelm) unterwegs war.

Werdohl startete relativ „müde“, gab Klose seine Eindrücke aus den ersten 20 Minuten wieder. Eiserfeld führte zu diesem Zeitpunkt 10:7, profitierte dabei von einer „2+2“-Strafe gegen Pierre van der Hurk. Klose nahm direkt im Anschluss an die abgesessene Strafe seine Auszeit, stellte personell wie taktisch um – Veränderungen mit Wirkung.

Lengelsen trumpfte als Spielmacher wie Abwehrstratege nun mächtig auf, Gurol warf nicht nur sechs Treffer, er schaltete auch den RSV-Lenker Krause komplett aus, während Fischer im rechten Rückraum glänzte. Bis zur Pause hatte die HSV den Spieß bereits herumgedreht (12:11) und ließ in Halbzeit zwei weiter die Muskeln spielen (17:13, 40./ 23:17, 50. / 26:19, 55.) – basierend auf einer ganz starken Defensivleistung. - maj

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