Kantersieg zum Abschluss des HSV-Trainingslagers

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Im ersten Test des Wochenendes spielte die HSV (hier Nils Scheuermann) 27:27 gegen den Oberligisten TuS Ferndorf II.

Werdohl - Zweimal zwei Stunden Training hatten die Verbandsliga-Handballer der HSV Plettenberg/Werdohl am Samstagnachmittag bereits in den Knochen, ehe der Test gegen den Oberligisten TuS Ferndorf II angepfiffen wurde. 27:27 (14:14) endete die erste Partie am Trainingslager-Wochenende. Am Sonntag trat die Ziel-Sieben dann noch beim Landesligisten HSG Schwerte/Westhofen an und hatte mit 35:23 (16:12) die Nase vorn.

„Meine Mannschaft musste sich erst mal wieder aufraffen, die Knochen in Schwung bringen“, entschuldigte HSV-Trainer Friedhelm Ziel den Fehlstart gegen Ferndorfs „Zweite“ (1:4, 3:7). Kaum hatte die HSV das 3:2:1-System etwas defensiver eingestellt, reduzierte sich die Zahl der Gegentore über den Kreis deutlich.

Mit zunehmender Spieldauer fanden Lengelsen und Co. auch vorne ihren Rhythmus und glichen beim 7:7 erstmalig aus. Obwohl die HSV kräftemäßig angeschlagen wirkte, hielt sie dagegen. Es sei zwar noch etwas Luft nach oben, meinte Ziel, das sei aber den mangelnden Einspielmöglichkeiten geschuldet. „Es fehlt noch der letzte Feinschliff. Aber dafür müssen wir komplett trainieren“, weiß der Trainer.

Ab dem 7:7 entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Direkt nach der Pause (14:14) schien die HSV in der Phase vom 19:17 bis 20:18 auf die Siegerstraße einbiegen zu können – doch Ferndorf bot Paroli. In den Schlusssekunden rettete HSV-Schlussmann Marcel Kämmerer der HSV durch eine weitere parierte Marke dann noch das Unentschieden.

HSV: Gerstberger, Kämmerer – Scheerer (10/5), Scheuermann (2), van der Hurk (3), Winkelsträter (2), de Liello (2), Lengelsen (5), Esser, Traumüller (3)

TuS: Bub – D. Strack (1), Reh (2), Schöttler (4), Held, Sorg (5), Markowski, Schneider (5), S. Strack, Sartisson (9), Prinz (1)

Mit einem Kantersieg schloss die Ziel-Sieben am Sonntagabend ihr Intensiv-Wochenende ab. Beim 35:23 (16:12)-Erfolg beim Landesligisten HSG Schwerte/Westhofen ließ der klassenhöhere Gast von der ersten Minute an die Muskeln spielen, stellte seinen Auftritt auf eine abermals solide Abwehr.

„Wir haben wieder stark gedeckt, viele Bälle erobert und schnell umgeschaltet“, fasste Ziel zusammen. „Viel Lob meinerseits, aber wir sollten das Ergebnis nicht überbewerten. Schwerte war ebenfalls nicht komplett“, relativierte der HSV-Trainer nach dem Abpfiff.

Markus Bluhm stieß wieder zum HSV-Aufgebot und entlastete den Rückraum, was sich letztlich in einem hohen Gesamttempo widerspiegelte. Bis zum Stand von 8:9 hielt Schwerte den Kontakt, dann musste der Landesligist erstmals abreißen lassen. Über 15:9 marschierte die HSV zur 16:12-Pausenführung. Beim 15:18-Anschluss startete die HSV den Nachbrenner (15:28).

HSV: Gerstberger, Kämmerer – Scheerer (3), Scheuermann (4), van der Hurk (2), Bluhm (1), Winkelsträter (1), de Liello (7/4), Lengelsen (3), Esser (2), Traumüller (12)

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