HSV Plettenberg/Werdohl empfängt Haltern/Sythen

In der Abwehr wird der angeschlagene Marc Bardischewski vorerst wohl nicht mehr eingesetzt. J Foto: Jentzsch

Plettenberg - Keine ausgedehnte Osterpause für die HSV Plettenberg/Werdohl: Der Handball-Verbandsligist um Trainer Friedhelm Ziel will aus den letzten sechs Spielen der Saison das Optimum herausholen und hat sich deshalb intensiv auf das Finale vorbereitet.

„Trotzdem schauen wir von Spiel zu Spiel. Die ganze Rechnerei ist doch sinnlos, wenn wir das nächste Spiel nicht gewinnen“, sagt Ziel und fordert seine Schützlinge auf, sich voll und ganz auf den HSC Haltern-Sythen zu fokussieren (Samstag, 19.30 Uhr, Sportzentrum Böddinghausen).

Im Hinspiel (27:28) ließ die Ziel-Sieben einen Punkt liegen, hätte in der Schlussphase durchaus noch den Ausgleich erzielen können. Dabei neutralisierten Lengelsen und Co. die HSC-Speerspitzen Mazur und Westphal sehr effektiv. Ob das Halterner Torjäger-Duo, das zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen hatte, am Samstag gegen die HSV auflaufen wird, ist derzeit noch unklar. Respekt hat Ziel aktuell vor allem vor Julian Schrief, Linkshänder im rechten HSC-Rückraum. „Von ihm gehen fast alle gefährlichen Aktionen aus. Er ist der Kopf der Mannschaft und individuell wirklich stark“, weiß er aus seinen Spielbeobachtungen und der Analyse der Torjägerstatistik.

Haltern-Sythen rangiert an fünfter Stelle und hat der HSV im Hinspiel eigentlich mit einer einzigen Auslösehandlung das Genick gebrochen. „Dagegen haben wir einfach kein Mittel gefunden“, erinnert sich der HSV-Trainer, hat seine Mannschaft für die Neuauflage aber intensiv geschult.

In der Abwehr muss die HSV den Grundstein legen. Gelingt es, Schrief und Co. in den Griff zu bekommen, dann stehen die Zeichen auf Sieg. „Ich will unbedingt gegen Haltern und dann am Dienstag im Nachholspiel gegen Herne gewinnen“, sagt Friedhelm Ziel, denn damit hätte die HSV zumindest den Relegationsplatz so gut wie sicher. Ob es dann noch weiter nach vorne geht, hängt von vielen Faktoren ab und lässt sich kaum vorhersagen.

Osterphase genutzt, um Spezialistenwechsel zu kompensieren

Ziel will sich auf keinen Fall vorwerfen lassen können, im Kampf um den Klassenerhalt nicht alles versucht zu haben. Deshalb hat er die Osterphase genutzt, um den nötigen Spezialistenwechsel für Marc Bardischewski zu kompensieren. Sein lädiertes Handgelenk lässt vorerst keine Abwehrarbeit zu.

Im Gegenzug ist die Integration des serbischen Neuzugangs Danilo Lekovic weiter fortgeschritten. „Er steigert sich permanent“, verspricht sich Friedhelm Ziel einiges von dem spielintelligenten Linkshänder, der gegen Haltern sein Heimdebüt feiern wird. - Von Markus Jentzsch

HSV: Kämmerer, Meckel – Fenner, van der Hurk, Lakic, Lengelsen, de Liello, Scheuermann, Bardischewski, Winkelsträter, Burzlaff, Scheerer, Lekovic

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