Saisonstart für die HSV Plettenberg/Werdohl gegen Recklinghausen

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Die neu gegründete HSV Plettenberg/Werdohl hat sich einiges vorgenommen. Allein das ausdrucksstarke Mannschaftsfoto spiegelt wider, wie sich die Kahraman-Sieben fühlt: Mit neuem Trainer, als neue HSV wollen sich die Bardischewskis und Co in der Verbandsliga etablieren.

Werdohl/Plettenberg - Das lange Warten hat am Sonntagabend ein Ende. Dann beginnt für die HSV Plettenberg/Werdohl die neue Verbandsliga-Saison und die Handball-Fans an den Traditionsstandorten Werdohl und Plettenberg dürfen sich ein Bild von ihrer neuen Mannschaft machen. Gegner am ersten Spieltag ist die HSG Vest Recklinghausen. Anpfiff in der Riesei-Sporthalle ist um 17.30 Uhr.

„Ich bin guter Dinge und traue uns zu, dass wir mit einem Sieg in die neue Spielzeit starten werden“, sagt der neue Trainer Serkan Kahraman, der seine HSV zwar personell nicht großartig verändert, das Spielsystem aber umgekrempelt hat. Zudem scheinen Hurlbrink und Co. physisch bestens präpariert an den Start zu gehen. Dank eines intensiven Athletik-Trainings ist das Team körperlich gut gerüstet.

Die HSG Vest Recklinghausen, die in der Vorsaison noch als HSC Eintracht Recklinghausen auf Punktejagd gegangen war, hat wohl ebenfalls einen Schritt nach vorne gemacht und formuliert einen guten Mittelfeldplatz als Ziel. Trainer Maik Düerkop, der vom TuS Hattingen zur HSG gewechselt ist, verfügt über ein Kollektiv mit Durchschlagskraft.

Das ist auch Serkan Kahraman zu Ohren gekommen: „Den ohnehin schon guten Rückraum haben sie mit Thomas Zeller vom HTV Sundwig-Westig nochmals aufgewertet. Ein Linkshänder mit Torjäger-Qualitäten. Dazu kommt Christian Drüppel aus Haltern, der auf Linksaußen für Gefahr sorgen wird. Eine harte Nuss am ersten Spieltag, es geht gleich ans Eingemachte.“

In der letzten Einheiten vor der Saisonpremiere hat der HSV-Coach intensiv an den Konzeptionen und dem Gegenstoßverhalten gearbeitet. Wenn dann auch noch die Abwehr die nötige Stabilität aufweist, ist etwas Zählbares möglich. „Wir brauchen die Fans. Ich hoffe, es kommen viele und sie machen richtig Stimmung“, ruft Kahraman alle am Sport interessierten auf, sich die neue HSV anzuschauen, die Werdohl und Plettenberg verbindet.

Personell kann Kahraman aus dem Vollen schöpfen. Zwar fehlen Lohmann (verletzt) und Burzlaff (Urlaub), gegen die HSG Vest Recklinghausen steht dem Trainer trotzdem ein voller 14er Kader zur Verfügung. „Konditionell sind wir auf der Höhe und wollen heute aus einer kompakten Defensive unser Tempospiel aufziehen“, sagt der Übungsleiter, der gespannt ist, wie sich sein Team verkaufen wird.

Die Niederlage im letzten Testspiel gegen Schwelm mag vielleicht die letzten fünf Motivationsprozente im Kader mobilisieren – beste Voraussetzungen für einen spannungsgeladenen Handball-Abend am Riesei. - Von Markus Jentzsch

HSV: Meckel, Griessl – Fenner, Alissa, van der Hurk, Bluhm, Fischer, Lakic, Lengelsen, Hurlbrink, de Liello, Scheuermann, Bardischewski, Scheerer

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