HSV reist angeschlagen nach Oberaden

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Sechs Tage nach dem kampfbetonten Duell mit TuRa Bergkamen gastiert die personell gebeutelte HSV Plettenberg/Werdohl am Samstag beim SuS Oberaden.

Werdohl -  Friedhelm Ziel hat noch mit den Nachwirkungen des Spiels gegen Bergkamen zu kämpfen, da steht mit dem Gastspiel beim SuS Oberaden (Samstag, 19.45 Uhr) bereits der nächste sportliche Brocken auf dem Programm. Vor einer Woche lieferte sich Handball-Vernandsligist HSV Plettenberg/Werdohl einen Kampf um die Punkte, der seinen Namen wirklich verdiente.

„Anfang der Woche mussten dann Wunden geleckt werden“, erklärte Ziel mit Blick auf das Lazarett, dem Bardischewski, Lengelsen und van der Hurk einen Besuch abstatteten.

Am Samstagabend beim SuS Oberaden wünscht sich der HSV-Coach sein Trio wieder zurück auf dem Parkett. „Das war ein Fight gegen die härteste Mannschaft der Liga. Oberaden ist anders gestrickt“, sagt Ziel, der hofft, dass sich die Ausfälle während der Vorbereitungsphase auf das Duell mit dem Tabellendritten nicht zu negativ auswirken.

Personell wird umgeplant. Steffen Fischer hat den Klub bekanntlich verlassen, Markus Bluhm fehlt aus privaten Gründen und Torwart Denis Schäfer, den sich Ziel schon mehrfach bei der Reserve ausborgte, steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Deshalb werden Spielmacher Markus Winkelsträter und Keeper Eike Schmale aus dem A-Liga-Kader mit nach Bergkamen-Oberaden reisen.

Obwohl die Rahmenbedingungen durchaus besser sein könnten, ist Friedhelm Ziel überzeugt, seine Sieben auch gegen den ehemaligen Oberligisten konkurrenzfähig einstellen zu können.

Wie üblich hat er den Gegner studiert, seine Stärken, seine Schwächen, seine taktische Ausrichtung und die individuellen Fähigkeiten der Hauptakteure. Dementspechend stimmt der HSV-Coach seine Schützlinge auf eine Abwehr ein, die nicht nur auf Härte setzt wie zuletzt Bergkamen. „Ein starker Innenblock mit einem souveränen Torwart Vogel dahinter“, weiß der HSV-Coach und ergänzt, dass der SuS taktisch sauber ausgebildet ist und in der Offensive von einem gut bestückten Sortiment an Konzeptionen lebt. Auf die beiden Halb-Shooter Pohl und Stennei wird die HSV-Abwehr ihr Hauptaugenmerk richten. Wenn es dann noch gelingt, sich auf die Konzeptionen gut einzustellen, ist die HSV auch beim favorisierten Tabellendritten nicht chancenlos.

In seiner Prognose spielt die eigene Abwehr eine entscheidende Rolle. Wenn es Bardischewski und Co schaffen, an die Defensivleistung gegen Bergkamen anzuknüpfen, ist die HSV im Rennen. Siegfähig wird sie, wenn das schnelle Spiel nach vorne und über die Außen noch besser funktioniert. - Von Markus Jentzsch

HSV: Meckel, Schmale – Fenner, Alissa, van der Hurk, Lakic, Lengelsen, Hurlbrink, de Liello, Scheuermann, Bardischewski, Winkelsträter, Burzlaff, Scheerer

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