17:17 im Derby hilft keinem von beiden Teams

Mit zwölf Toren am Samstag die Lebensversicherung der SG Kierspe-Meinerzhagen: Jana Kewitsch (rechts). Foto: Krüger

Lüdenscheid -   Für Spannung war gesorgt beim Frauenhandball-Landesliga-Derby zwischen der HSG Lüdenscheid und der SG Kierspe-Meinerzhagen. Ab dem 8:8-Ausgleich (23.) stand die Partie auf Messers Schneide, letztlich teilten sich die beiden Teams beim 17:17 (10:10) die Punkte.

Von Axel Krüger

Dabei hatte es Stefanie Eicker neun Sekunden vor Ablauf der Spielzeit in der Hand, das Duell der beiden im Tabellenkeller stehenden Teams für die HSG zu entscheiden. Doch der Siebenmeter, den sie selbst herausgeholt hatte, krachte an den Außenpfosten, die Sekunden liefen herunter, die Freude über den Teilerfolg war bei den Gästen etwas größer als bei den Gastgeberinnen.

SGKM liegt nur einmal in Führung

Denn die Lüdenscheiderinnen hatten den besseren Start, das Team um die torgefährliche Spielmacherin Franziska Kaiser legte immer wieder eine Zwei-Tore-Führung vor. Auf der Gegenseite war Jana Kewitsch am Samstagabend die Lebensversicherung der Sieben aus dem oberen Volmetal: Sieben Tore vor der Pause, noch einmal fünf nach dem Seitenwechsel gelangen der Ex-Oberligaspielerin.

Nachdem es mit unentschiedenem Spielstand in die Kabinen gegangen war, legte auch in Durchgang zwei immer wieder die HSG ein bis zwei Tore vor. Lediglich beim 16:17 durch Katrin Hintemann führten die Gäste (54.), doch Alina Dalchow erzielte postwendend den Ausgleich. Eine sichtlich ausgepumpte Kewitsch traf noch einmal die Latte (59.), ihre Teamkameradin Steffi Kowitz den Pfosten (60.), ehe Lüdenscheid mit dem letzten Angriff einen Strafwurf herausholte, der aber ebenfalls am Aluminium landete.

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