Fußballverein fliest und pinselt im Lennestadion selbst

TuS Plettenberg unterstützt Stadt bei Kabinensanierung - Ergebnis kann sich sehen lassen

Torben und Jessica Kosch
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Torben und Jessica Kosch im neu gefliesten Waschraum der Kabine 5, in der sich künftig die erste Mannschaft des TuS umziehen wird.

Am Dienstag haben die D1-Junioren des TuS Plettenberg, das B1-Team der JSG Plettenberg und die Bezirksliga-Seniorenmannschaft der Blau-Gelben das Training im Lennestadion wieder aufgenommen. Weitere Teams folgten in dieser Woche – der ersten mit Fußball nach siebenmonatiger Zwangspause, in der Mitglieder des Vereins aber alles anders als untätig waren.

Plettenberg - So hat die Renovierung des Kabinentrakts in den vergangenen Wochen erhebliche Fortschritte gemacht. Nicht nur die Mannschaften des TuS Plettenberg, sondern auch alle Gästeteams dürfen sich darauf freuen, zum Start der Saison 21/22 moderne Umkleideräume und Waschmöglichkeiten vorzufinden – sofern das Umziehen vor Ort und das Duschen nach der Sportausübung dann wieder gestattet sein werden.

Vor der Corona-Pandemie wurde das Duschwasser schnell kalt – ein Problem, das mit dem Einbau einer neuen Heizungsanlage durch die Stadt Plettenberg künftig nicht mehr auftreten soll. Durch den Wegfall der alten Wassertanks zwischen den Kabinen 3 und 4 sowie zwischen der Kabine 5 und der Schiedsrichter-Umkleide konnte zudem Platz geschaffen werden. „Für uns ist das ein Zugewinn“, freut sich Jessica Kosch, Fußball-Abteilungsleiterin des TuS.

Neue Heizungsanlage

Die Renovierung und die Beseitigung von Schäden, ja sogar Schimmelbildung in den Kabinen, haben eine lange Vorgeschichte. Mitte 2019 war der TuS Plettenberg nach häufig ergebnisloser und unbeantworteter Kritik an den Zuständen an die Öffentlichkeit gegangen. Doch dann kam Bewegung in die Angelegenheit, legte Plettenbergs Baumamtsleiter Sebastian Jülich dem TuS-Fußballvorstand das Angebot einer neuen, energetisch besseren Heizungsanlage vor.

Diese ist mittlerweile eingebaut, der Waschraum von Kabine 5 wurde sodann als erster komplett neu gefliest. Während die Stadt die Wandfliesen anbringen ließ, regte der TuS Plettenberg an, die Bodenfliesen in Eigenleistung zu verlegen und auch einen neuen Anstrich vorzunehmen – nicht nur im Waschraum, sondern auch in der Kabine selbst, der Dusche, der Schiedsrichterkabine und der Toilette. Ein Angebot, auf das sich die Stadt Plettenberg nach einem weiteren Ortstermin mit Sebastian Jülich und Norbert Schiller vom Sachgebiet Gebäudewirtschaft einließ. 70 Quadratmeter Bodenfliesen und drei Eimer Farbe wurden dafür bereitgestellt.

Lob für das Bauamt

TuS-Mitglied Reiner Führt, lange Platzwart im Lennestadion und gelernter Fliesenleger, und Torben Kosch, der für den Anstrich zuständig war, nutzten die Wochen des zweiten Lockdowns, um ans Werk zu gehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie Jessica Kosch und ihr Bruder Torben jetzt zeigten. „Für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit gilt ein ausdrückliches Lob dem Bauamt der Stadt“, gibt es für Jessica Kosch keinen Grund mehr zu meckern. Zudem ist sie froh, dass die oft geforderte Eigenleistung nun seitens des Vereins zum Erhalt und zur Modernisierung einer städtischen Anlage eingebracht werden konnte.

Auch das nicht mehr zeitgemäße Mobiliar in den Kabinen 3 und 4 soll demnächst ausgetauscht werden, sobald die Freigabe der dafür benötigten finanziellen Mittel erteilt ist. Wenn diese und weitere Innenarbeiten erledigt sind, sollen auch die Schäden an der Fassade des Umkleidegebäudes beseitigt werden. Und auch dafür bietet der TuS seine Mitarbeit an.

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