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Den störrischen Bock umstoßen

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Von: Lars Schäfer

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Leonhard Diehl (links) und der TuS Langenholthausen wollen gegen Brilon endlich wieder abbiegen auf die Erfolgsspur. © Schäfer

Vier Siege, vier Niederlagen, Platz acht. Der in den vergangenen Jahren so erfolgsverwöhnte TuS Langenholthausen befindet sich in der Landesliga vor dem 10. Spieltag im Tabellenmittelfeld. Eine Zwischenbilanz, die angesichts der zweifellos großen fußballerischen Qualität der Mannschaft keine zufriedenstellende ist.

Langenholthausen - Die Saison ist noch lang, sehr lang sogar. Und es ist noch reichlich Zeit, um tabellarisch reichlich an Boden gutzumachen. Am Sonntag (15 Uhr, Düsterloh-Arena) soll nach zwei Niederlagen in Folge in die Erfolgsspur zurückgekehrt werden. Gegner der Langenholthausener ist der Rangzehnte SV Brilon.

„Wir wollen und müssen den Bock umstoßen“, sagt Trainer Uli Mayer, der personell aber insbesondere im Offensivbereich improvisieren muss. Tim Schulte-Schmale und Torjäger Lukas Kessler fallen verletzungsbedingt weiterhin aus, und auch Tim Rademacher kann wegen eines Bänderrisses nur von Außen zuschauen. Damit aber nicht genug: Gian-Marco De Luca, der brandgefährliche Angreifer, ist am Donnerstag kurz vor dem Ende der Trainingseinheit umgeknickt. Sein Einsatz am Sonntag ist überaus fraglich. Doch auch dahinter gibt es Ausfälle zu beklagen. Orcun Akpinar ist erkältet, Antreiber Dominik Beutler steht aus beruflichen Gründen erst ab nächster Woche wieder zur Verfügung und Torben Ochs, der routinierte Verteidiger, hat sich beim Auswärtsspiel in Drolshagen eine Muskelverletzung im Bereich des Oberschenkels zugezogen. Auch er wird fehlen. „Ich vertraue aber den elf Indianern, die auf dem Platz stehen werden – und den Indianern auf der Bank“, betont Mayer, der von seinem Team „keinen Zauberfußball“, sondern hohe taktische Disziplin, Laufbereitschaft und Wille erwartet.

Die Gäste von der Jakobuslinde gehören zu den Teams, die der TuS auf eigenem Platz bezwingen sollte. In bislang drei Auswärtsspielen kassierte die Mannschaft von Mario Emde drei Niederlagen, zudem setzte es im Kreispokal beim Bezirksligisten SV Schmallenberg/Fredeburg eine 0:2-Niederlage. Nur zwei Tage nach dem Pokal-Aus aber schlug der SVB in der Liga zurück und besiegte am vergangenen Sonntag den TSV Weißtal auf eigenem Platz mit 2:0. Es war der zweite Saisonsieg, weil der 4:2-Auswärtserfolg bei der FSV Werdohl letztlich nichts wert war. Alle Partien mit Werdohler Beteiligung wurden bekanntlich nach dem Rückzug des FSV-Landesliga-Team am 8. Oktober annulliert.

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