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TuS Langenholthausen setzt den ersten Meilenstein

Fußball Sportplatz Düsterloh Langenholthausen
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Die Flutlichtanlage in Langenholthausen soll auf LED-Technik umgerüstet werden, das Sportheim eine Photovoltaikanlage erhalten.

Langenholthausen – Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag dieser Woche weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – dazu zählt seit Dienstag auch der TuS Langenholthausen: Gefördert wird die Umrüstung der Flutlichtanlage in Höhe von 17 184 Euro.

„Damit ist der erste Meilenstein gesetzt“, freut sich Langenholthausens Geschäftsführer Andreas Aßhoff ebenso wie der 1. Vorsitzende Charly Grote über die gute Nachricht aus Düsseldorf. Bis zur Umsetzung des Projekts dürfte aber noch einige Zeit ins Land gehen. „Wir wollen noch einen weiteren Fördertopf anzapfen. Der Antrag kann erst jetzt gestellt werden – das dauert sicherlich noch einige Monate“, rechnet Aßhoff damit, dass es erst im Sommer auf dem Düsterloh losgehen wird. Der zweite Antrag des TuS richtet sich an das Bundesumweltministerium, das umweltfreundliche Investitionen in den Kommunen unterstützt.

Erst neues Flutlicht, dann Photovoltaikanlage

„Die Modernisierung des Fluchtlichts ist dabei nur der erste Schritt. Wir wollen außerdem unser Sportheim mit einer Photovoltaikanlage ausstatten“, plant Aßhoff. Und diese Solaranlage könnte dank der günstigen Lage der Düsterloh-Arena, wo das Sonnenlicht über viele Stunden strahlt, so viel Strom produzieren, dass die überschüssige Energie sogar ins Netz eingespeist werden kann. „Bis jetzt verbrauchen wir in normalen Zeiten 12 000 Kilowattstunden im Jahr. Durch die Modernisierung wollen wir unter 5 000 kommen“, verspricht sich Aßhoff eine enorme Ersparnis für den TuS. In Corona-Zeiten werden Sportheim und Flutlicht zwar kaum genutzt, aber sonst „leuchtet es hier jeden Abend“, zählt der Geschäftsführer neben den Seniorenmannschaften auch die Jugendteams und die Alten Herren als Nutzer des Platzes auf.

Die Mittel aus dem Topf „Moderne Sportstätte“ decken 60 Prozent des ersten Projektteils, der Flutlichtmodernisierung. Dem weiteren Verfahren sieht der Langenholthauser Vorstand gelassen entgegen, hat die Vorgespräche bereits hinter sich gebracht. „Wir lassen uns gut beraten vom Land“, sagt Aßhoff, der zahlreiche Telefonate geführt hat, um sich nun auch der weiteren benötigten Zuwendungen relativ sicher sein zu können. „Wir sind als kleiner Verein natürlich auf die Fördermittel angewiesen und dankbar dafür“, sagt er, und Charly Grote ergänzt: „Es ist doch gut, wenn einem vom Land geholfen wird.“ Zusätzliche Sponsoren sollen erst angesprochen werden, wenn Teil zwei der Förderung spruchreif ist.

Modernisierung soll Kosten sparen

Eigenleistung, wie sie beim Umbau der Anlage zum Kunstrasenplatz und dem Bau des vor dreieinhalb Jahren eingeweihten Sportheims möglich war, lässt sich bei Flutlicht und Photovoltaik durch „Manpower“ nicht realisieren. Das wird die Arbeit von Fachfirmen sein.

„Wir haben ja keine Eile. Unser Flutlicht ist in Ordnung. Aber auf lange Sicht sparen wir durch die Umrüstung nicht nur erhebliche Kosten, sondern haben auch etwas für den Umweltschutz getan“, hofft Aßhoff in absehbarer Zeit auch auf den zweiten Meilenstein: „Wir werden weiter am Ball bleiben. Das Projekt wird auf jeden Fall umgesetzt.“ Endergebnis soll dann eine in jeder Hinsicht „Moderne Sportstätte“ sein.

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