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Keine Punkte für heimisches Trio

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Von: Thomas Busch

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TuS Grünenbaum Handball
Zu selten ein Durchkommen gab es für den TuS Grünenbaum im ersten Durchgang gegen die TSG Siegen. © Wesley Baankreis

Ein Sieglos-Wochenende legte das Trio aus dem Altkreis Lüdenscheid in der Handball-Kreisliga A hin.

Märkischer Kreis – Durchweg den Kürzeren zogen ihren Heimspielen der TuS Grünenbaum, die SG Kierspe-Meinerzhagen und die HSG Lüdenscheid II.

TuS Grünenbaum – TSG Siegen 23:27 (8:16): Eine in nahezu allen Belangen enttäuschende erste Halbzeit kostete die ohne Steinbach und Opolcer-Ersatz Koncz angetretenen Halveraner gegen die TSG Siegen die Chance auf Punkte. Mit 23:27 mussten sie sich geschlagen geben, weil die Hypothek eines Elf-Tore-Rückstands (9:20, 36.) trotz guten Schlussspurts einfach zu hoch war.

„Am Ende haben uns dann leider ein paar Körner gefehlt“, bilanzierte TuS-Abteilungsleiter Frank Körbi die nicht von Erfolg gekrönte Aufholjagd, die kurz nach dem Seitenwechsel mit einer Deckungsumstellung von 6:0 auf 5:1 ihren Auftakt nahm. Hatten sich die Grünenbaumer zuvor häufig in Einzelaktionen verzettelt und speziell von der rechten Seite zahlreiche Fehlversuche produziert, so bekamen sie auch dank schneller Ballgewinne sukzessive mehr Zugriff. Der Rückstand verringerte sich immer mehr, und beim 20:23 (53.) witterte der TuS Morgenluft. Doch um das Blatt gänzlich zu wenden, hätte schon alles optimal laufen müssen, was es an diesem Tag auch auf der Zielgeraden nicht tat.

TuS-Tore: D. Brosch (6), Bordel (5/1), Körbi (4), L. Brosch, Holtermann, Plien, Seibel (je 2)

SG Kierspe-Meinerzhagen – TuS Ferndorf III 27:29 (13:15): Mit der Minimalbesetzung von sieben Spielern und ohne etatmäßigen Torwart kreuzte der TuS Ferndorf III in der Rothenstein-Sporthalle auf. Doch das reichte den Siegerländern, um mit 29:27 (15:13) die Oberhand zu behalten und beide Punkte zu entführen. Ursächlich dafür war eine fast rundherum enttäuschende Vorstellung der SGKM. Einzige Lichtblicke in Reihen des Fusionsteams waren die Torhüter Chris Fronzek und Kevin Möller – letzterer parierte gleich vier Siebenmeter – sowie Tom Aniello. Der eigentliche Rechtsaußen traf von der ungewohnten Position im rechten Rückraum satte acht Mal.

Ansonsten regierte bei den Hausherren Tristesse, und dass sie im gesamten Spiel nicht ein einziges Mal in Führung lagen, war da nicht mehr als konsequent. Nach dem 2:6-Fehlstart (9.) konnte die SGKM zwar insgesamt drei Mal ausgleichen, doch weder beim 7:7 (13.) und beim 11:11 (23.) noch beim 17:17 (38.) gelang die Wende. Zu schwach blieb der Auftritt gegen beherzt kämpfende, nominell eigentlich unterlegene Gäste...

SGKM-Tore: Aniello (8), Sachs, Thiede (je 4), Bahrs, Beinlich (je 3), Bukvic, Schindler (2), Sönchen (1)

HSG Lüdenscheid II – TVE Netphen 18:22 (7:8): Verstärkt durch die Routiniers Jörn Bahr und Matthias Skutta sowie durch Handball-„Comebacker“ Maurice Duda, machte die HSG-Reserve dem TVE Netphen bei ihrer 18:22-Niederlage das Leben weitaus schwerer, als der Tabellenführer wohl im Vorfeld vermutet hatte.

Grundlage für die gute Leistung der Lüdenscheider war die überzeugende Abwehrreihe – mit dem Resultat, dass die Netphener zwar immer wieder knapp in Vorlage traten, die HSG II aber bis zum Zwischenstand von 11:12 nach 36 Minuten voll im Geschäft blieb. Am Ende triumphierte trotzdem der Spitzenreiter, der mit einem Zwischenspurt auf 14:21 (52.) vorentscheidend davonzog. „Man hat dann schon gemerkt, dass die Netphener mehr eingespielt waren als wir“, stellte Lüdenscheids Trainer Daniel Adam fest. Gegen die robuste Gäste-Deckung wirkten die Bergstädter ein ums andere Mal etwas zu statisch, was der höherklassig erfahrene TVE für sich zu nutzen wusste. Dass sie die zeitweise in Reichweite liegenden Bonuspunkte verpasste, war für die HSG-Reserve indes kein Beinbruch: „Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg“, befand Coach Adam.

HSG-II-Tore: Duda (7), Baake (5/1), Klung, Koppenstein, Luft, Lumnitz, Meyer, Skutta (je 1)

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