Voltigieren

Haster landen einen Volltreffer

+
Rund 700 Voltigierer turnten um Siege und Platzierungen

Nachrodt-Wiblingwerde – Die Halle war voll, die Stimmung gut. Das Voltigierturnier des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Haste am Samstag in der Lennehalle war ein voller Erfolg. Rund 700 Voltigierer turnten um Siege und Platzierungen.

„Es war wirklich der Wahnsinn. Mit so einem Ansturm hätten wir nie gerechnet. Es ist das vierte Jahr und wir hätten von den Teilnehmern her direkt zwei bis drei Tage machen können“, freute sich Organisatorin Lydia Schmitz-Machelett. Schon weit vor Nennungsschluss war klar, dass die Lennehalle nicht reichen würde – und so wurde am Holensiepen auch die Turnhalle auf der anderen Straßenseite mit hinzugenommen.

„Alle Nennungen, die nicht am Stichtag da waren, mussten wir leider ablehnen. Das waren noch einmal mehr als 100“, meinte Schmitz-Machelett. Die Teilnehmer reisten so schon bis zu drei Stunden an. Innerhalb von vier Jahren hat sich das Turnier zu einer der größten Veranstaltungen dieser Art in NRW gemausert. „Ich glaube, das Besondere ist die Atmosphäre“, sagte Trainerin Lina Hillebrand. Über Wochen hatten die Vereinsmitglieder gebastelt. Durch die Deko wurde aus der Lennehalle eine schmucke Turnierlocation.

Halle stets gut gefüllt

„Außerdem turnen die Voltigierer zu einem Thema, das sie sowohl auf dem Holzpferd als auch drumherum interpretieren. So sind viele kleine Shows entstanden. Das ist fürs Publikum super. Die Halle war immer voll und entsprechend gut die Stimmung.“ Neben Voltigierern aus Aachen, Essen und Ostwestfalen gingen auch heimische Gruppen erfolgreich an den Start. Die Haster konnten gleich zwei Gruppen-Prüfungen für sich entscheiden. Mit ihrer St. Martins-Kür begeisterte die zweite Mannschaft und rührte mit einer Geschichte über Solidarität und Teilen sogar zu Tränen.

Die „Erste“ überzeugte mit ihrer Darbietung zum Thema Harry Potter und verdrängte das Team aus Werdohl mit der Kür zum Film „Fack ju Göhte“. „Insgesamt wurden Sieger in zehn Prüfungen ermittelt. Die kleinsten Voltigierer sind gerade drei Jahre alt geworden, die ältesten über 40 – noch eine Besonderheit“, freute sich Lydia Schmitz-Machelett.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare