Turnen: Oberliga

Eine Art erster Matchball

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Abschiedsvorstellung in Stadtlohn: Konrad Brandts.

Kierspe - Am Samstag startet die Riege des TSV Kierspe in Stadtlohn an der Grenze zu den Niederlanden in die zweite Saisonhälfte und kann mit einem Sieg den Gewinn des Meistertitels in der Männer-Oberliga der Turner fast schon in trockene Tücher bringen. Der Wettkampf beginnt um 18 Uhr.

Es ist eine Art erster Matchball. Die Situation nach den drei Kiersper Heimsiegen gegen Paderborn, Mettingen und Leopoldshöhe ist eindeutig. Nach Minuspunkten liegt das Team von Uwe Hütz drei Zähler vor den ersten Verfolgern aus Paderborn und Stadtlohn, die ganz im Sinne des TSV im direkten Vergleich ein Unentschieden erturnt haben. Da der letzte Kiersper Wettkampf am 24. November in Gleidorf ein Kräftemessen mit dem punktenlosen Tabellenletzten bereithält, ist die Rechnung einfach. Außer dem Sieg in Gleidorf braucht der TSV noch einen weiteren Erfolg, um die Verfolger sicher auf Distanz zu halten. 

„Vielleicht ist der in Stadtlohn sogar eher zu holen als am nächsten Samstag beim TZ Bochum/Witten II“, sagt Uwe Hütz. Die Bochumer waren mit zwei Niederlagen katastrophal in die Saison gestartet, turnen seitdem aber mit voller Kapelle und haben danach nur noch hoch gewonnen, auch gegen SuS Stadtlohn übrigens. Den Wettkampf gegen Stadtlohn hält Hütz trotzdem für alles andere als leicht. Die Gastgeber haben eine schlagkräftige Riege, die duch Philipp Schlüter, der aus Bochum gekommen ist, noch ein bisschen schlagkräftiger einzuschätzen ist. „Am Boden ist Stadtlohn sehr stark“, sagt Hütz, „wenn wir unsere Leistung abrufen, dürften wir am Pauschenpferd und den Ringen Vorteile haben. Hier dürfte sich der Wettkampf entscheiden. Ich glaube allerdings schon, dass es sehr eng werden kann.“ 

Die TSV-Riege ist in Stadtlohn komplett. Tobias Langwald hat aufgrund einer Verletzung am Zeh im Training Boden und Sprung auslassen müssen, soll aber ebenso turnen wie Konrad Brandts und Miguel Steinig, die beide in der Vorbereitung durch eine starke Erkältung gehandicapt waren. Für Brandts ist es die Abschiedsvorstellung. Er macht sich Anfang der Woche auf gen Australien zu einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt. Grundsätzlich aber kann Uwe Hütz im westlichen Münsterland aus dem Vollen schöpfen. Das ist ganz sicher kein Nachteil beim ersten Matchball der Saison

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