Doppelter Startschuss in der Kiersper Bismarckschule

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Charlotte Brandts gehört mit dem TuS Grünewald zu den Favoriten in der Gauliga der Mädchen.

Kierspe - Uwe Hütz sieht’s pragmatisch. „Zumindest können wir die Geräte stehen lassen und müssen nicht jedes Mal neu aufbauen“, sagt der Turntrainer des TSV Kierspe. In seiner Traininingsstätte, der Halle der Bismarckschule, finden am Wochenende gleich drei Turn-Veranstaltungen statt.

Von Thomas Machatzke

Nach dem „kleinen Finale“ in der Turn-Landesliga zwischen der TG Kierspe/Lüdenscheid und dem TuS Leopoldshöhe III am Samstag (15 Uhr, wir berichteten) steht am Sonntag der Saisonauftakt in der Gaupokalliga des männlichen Nachwuchses und anschließend der erste Wettkampftag der Gauliga der Mädchen auf dem Plan.

Bei den Jungen treffen sich wie gehabt die Aktiven dreier Vereine aus dem Lenne-Volme-Turngau ab 10 Uhr in Kierspe. Gastgeber TSV Kierspe wird dabei zehn bis zwölf junge Turner an den Start bringen, Christian Schorr allerdings ist inzwischen zu alt für die Liga. Hendrik Staack, ebenfalls aus dem Landesliga-Team, verzichtet zudem auch auf einen Start. Der TV Jahn Plettenberg hat zehn Turner für den Sonntag vorgesehen, darunter zwei Gaupokalliga-Debütanten.

Brandts steigt erst später ein

Beim TV Friesen Lüdenscheid ist das Kontingent wie schon im Vorjahr ein eher kleines. Dennoch stellten die Bergstädter 2013 mit Konrad Brandts, Justus Sechtenbeck und Noah Wilczek drei Pokalsieger. Dieses Trio ist auch in diesem Jahr mit von der Partie. Brandts allerdings steigt erst im zweiten Wettkampf in die Gaupokalliga ein – den ersten Wettkampf lässt der junge Lüdenscheider wegen seines Landesliga-Einsatzes am Samstag noch aus. Interessant dürfte für Justus Sechtenbeck in dieser Saison der Vergleich mit dem ein Jahr älteren Kiersper Martin Busch werden. Ansonsten gilt wohl gerade in den jüngeren Klassen, dass erst nach dem ersten Tag eine Einschätzung sinnvoll ist.

Sechs Teams in der Gauliga der Mädchen

Nach der Gaupokalliga wird in Kierspe schnell umgebaut werden müssen: Stufenbarren statt Barren, Schwebebalken statt Pauschenpferd oder Reck: Dann nämlich sind ab 14 Uhr die Mädchen gefordert. „Es ist einfach gut, dass sie nach der längeren Pause mal wieder einen Wettkampf haben“, sagt Britte Hütz mit Blick auf den Umstand, dass die Frühlingswettkämpfe in diesem Jahr ins große neue Gausportfest in Plettenberg (24./25. Mai) integriert werden und somit erst sehr spät stattfinden. Die Trainerin des TSV Kierspe schickt zwei Teams ins Gauliga-Rennen. Da Frauke Wülfrath aufgehört hat und Maike Matzner nur bedingt zur Verfügung steht, sind es zwei sehr junge Mannschaften, in denen Ina Kemper (Jahrgang 1998) die älteste Starterin ist. Fehlen wird am Sonntag zudem Josephine Trutschel (krank).

Die Favoriten in der Gauliga der Mädchen sind diesmal andere: Der TuS Grünewald Lüdenscheid dürfte ein starkes Team stellen. Nachdem der TuS 2013 zwei etwa gleichstarke Mannschaften aufgestellt hatte, bringt er nun mit Sophie Waimann und Charlotte Brandts an der Spitze der Riege nurmehr ein schlagkräftiges Team an den Start. Auch dem Schalksmühler TV, der in diesem Jahr wie Kierspe zwei Mannschaften in der Liga stellen wird, ist mit Berinike Grau und Maja Fischer an der Spitze der stärkeren Riege einiges zuzutrauen. Komplettiert wird das Sechser-Feld der Gauliga 2014 durch den TV Jahn Plettenberg. Dessen Antreten am Sonntag war angesichts massiver Personalprobleme zwar gefährdet, ist aber inzwischen mit fünf startbereiten Turnerinnen gesichert.

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