STV steigt in die Landesliga 1 ab

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Mit der STV-Riege in die Landesliga 1 abgestiegen: Lina Chiduck (hier am Schwebebalken).

Kamen - Es hat nicht gereicht für die Verbandsliga-Riege des Schalksmühler TV: Die Turnerinnen von der Volme belegten am Samstag in Kamen in der Abstiegsrelegation nur den sechsten Platz und steigen damit in die Landesliga 1 ab.

Der wichtigste Wettkampf der Saison begann für die Riege des Schalksmühler TV am Stufenbarren. Und er begann nicht perfekt, aber doch ordentlich. Zwar verpatzten sowohl Claudia Raczek als auch Lina Chiduck den Abgang vom Gerät - in Summe aber nahm der STV, bei dem sich die grippegeschwächte Selma Zornic gut durch die Übung kämpfte, seinem Gerätepartner aus Dortmund zwei Punkte an diesem Gerät ab. Es ließ sich gut an.

Am Schwebebalken dann ließ der STV drei Punkte liegen: Sowohl Claudia Raczek als auch die keck auftretende Jana Simroth und ganz spät in einer ansonsten sehr gelungenen Übung Lina Chiduck mussten einmal vom Gerät. Trotzdem erturnte das Trio sogar noch höhere Werte als Tingi Lu, die zwar oben blieb, aber an diesem Gerät trotzdem das Streichergebnis lieferte.

Turnen: STV verpasst in Verbandsliga-Relegation den Klassenerhalt

Am Boden kam der STV exzellent durch. Lina Chiduck legte direkt eine 12,55-Wertung vor und gab dem Team so die Sicherheit, die weitere starke Vorstellungen möglich machte. Claudia Raczek und Tingni Lu kamen beide ebenfalls gut durch und wurden mit 11,9 Punkten belohnt. Das Tüpfelchen auf dem i aber war hier der tolle Auftritt von Jana Simroth, die alles abrief und dafür 12,3 Punkte erhielt. Zwei Starts, zweimal in der Wertung - die 14-jährige Ex-Grünewalderin bestätigte ihren tollen Aufwärtstrend aus dem Training auch unter dem Druck der Relegation.

Großes Nervenspiel in der Relegation

War der STV damit auf Kurs? Es blieb der Sprung, und es blieb die Ungewissheit, was die Konkurrenz machen würde. Nicht nur die aus Dortmund, auch die übrigen Riegen aus der unteren Verbands- und der oberen Landesliga-1-Hälfte. Relegation bedeutet immer auch Nervenspiel. Und die Konkurrenz war stark aufgestellt. Am Sprung rief der STV derweil das ab, was ging - 35,75 Punkte waren ein gutes Ergebnis. Lina Chiduck erhielt dabei die höchste Wertung (12,25), außerdem kamen Raczek (11,85) und Zornic (11,65) in die Wertung.

„Die Mädchen haben gut geturnt“, stellte Jochen Gerlach noch vor der Ergebnis-Bekanntgabe fest, „natürlich ist es ärgerlich, dass wir drei Punkte am Schwebebalken gelassen haben, aber insgesamt war das das, was im Moment möglich ist.“ Mit anderen Worten: Es war ein guter Wettkampf, doch um die Verbandsliga zu halten, hätte es ein perfekter sein müssen. 137,35 Punkte als Teamergebnis standen für den STV zu Buche - zu Rang vier, den der Letmather TV in wieder deutlich besserer Besetzung als zuletzt in der Liga (mit Jana Egger als Tagesbester in der gesamten Liga) belegte, fehlten 2,4 Punkte.

KTV Dortmund VI feiert Tagessieg

Kein Abgang am Balken - es wäre Rang zwei gewesen für den STV. „Aber wann haben wir das schon erlebt?“, fragte Jochen Gerlach, „und die anderen hatten dort auch Abgänge.“ Den Tagessieg feierte ausgerechnet der Gerätepartner des STV, KTV Dortmund VI, der sich nach dem Stufenbarren noch auf am Ende 141,00 Punkte steigerte. Ebenfalls das Verbandsliga-Ticket lösten der KTV Alt-Ravensberg II (140,00), der TuS Jöllenbeck (139,90) und der Letmather TV (139,75). In der Landesliga 1 finden sich nach dem Relegationsergebnis der SC Arminia Ochtrup (137,45), der Schalksmühler TV (137,35), der TV Ibbenbüren II (133,80) und der TV Jahn Bad Lippspringe (125,10) wieder.

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