Vier wichtige Gerätepunkte für den TV Jahn

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Am Samstag viel beschäftigt: Jan Grewe turnte an fünf Geräten, sammelte die meisten Punkte für den TV Jahn.

Plettenberg - Der TV Jahn Plettenberg ist dem Klassenerhalt in der Kunstturn-Verbandsliga trotz der erwarteten Niederlage gegen die ambitionierten Riege des SuS Stadtlohn ein großes Stück näher gekommen. Zwar verloren die Plettenberger ihren letzten Heimwettkampf dieser Saison am Ende deutlich mit 215,4:226,0-Punkten, aber dank des Gewinn von vier Gerätepunkten muss das Team von Trainer Jan Gleitze am 18. April beim Tabellenletzten TuS Lübbecke nur noch ein Gerät gewinnen, um in der Liga zu bleiben.

Von Michael Jeide

Gegen Stadtlohn, das unbedingt in die Oberliga aufsteigen will, konnte der TV Jahn seine Punktzahl vom Sieg gegen Dortmund nochmals um fast fünf Zähler steigern, obwohl der grippekranke Philip Schüßler lediglich am Pauschenpferd und am Barren turnte. Das tat der Kapitän des TV Jahn aber beide Male gewohnt gekonnt.

Am Boden verzichteten die Gastgeber auf den Einsatz eines vierten Turners, damit sich Jan Wicker ganz auf seine Spezialgeräte Pauschenpferd und Ringe konzentrieren konnte. „Diese Taktik ist voll aufgegangen“, freute sich Jan Gleitze, nachdem sein Team zunächst das Pauschenpferd mit 3,2 Punkten Vorsprung gewann und anschließend auch hauchdünn mit zwei Zehntelpunkten Abstand an den Ringen siegte. Dort haderte Stadtlohn mit Simon Hetkamp, der zwar den höchsten Ausgangswert hatte (15,9), aber dann eher schaukelte als Ringe turnte und beim Abgang auf dem Rücken landete. Ein Sicherheitsabgang hätte vermutlich gereicht, um das dritte Gerät zu gewinnen.

So konnten die Plettenberger den hohen Rückstand nach dem Boden, wo Stadtlohns Bester, Lukas Schmerling, mit 14,9 Punkten die Tageshöchstnote erzielte, bei Halbzeit bis auf 2,9 Punkte reduzieren. Trotz guter Leistung beim Sprung und am Barren, wo Yan Feldmann nach den Ringen seine zweite 14er-Wertung erhielt, stand der Stadtlohner Gesamtsieg aber schon vor dem Reck fest.

Auch hier turnte Plettenberg nur zu dritt, so dass die 7,9 von Julian Heidrich nicht als Streichresultat herangezogen werden konnte. Doch das Soll war zu diesem Zeitpunkt ja schon erfüllt.

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