Turnen

Neunter Stadtmeistertitel für Verbandsliga-Turnerin Jana Simroth

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Acht Titelträger mit Urkunde: Das Siegerbild zeigt (oben von links) Michael Beloserow, Lara Ausborn, Hanna Schulte, Justus Sechtenbeck, (unten von links) Jana Simroth, Jamie Prange, Sandra Beloserow und Henrike Stöcker.

Lüdenscheid – 17 Mädchen, drei Jungen: Die Stadtmeisterschaften im Turnen kamen am Samstag in der Sporthalle des Bergstadt-Gymnasium in einer Art XXS-Variante daher. „Das ist sehr übersichtlich“, konstatierte Hauptorganisator Gerhard Garske vom TuS Grünewald, der seit 1988 für die Ausrichtung dieser Meisterschaften verantwortlich zeichnet. Und mit traurigem Blick fügte er hinzu: „Aber so ist es halt...“

17 Turnerinnen aus drei Vereinen in sechs Wettkampfklassen: Nur 68 Übungen hatten die Wertungsrichter in diesem Bereich zu beurteilen. „Es waren viele schöne Übungen dabei“, stellte Petra Rosenbach fest, „schade, dass nicht mehr Turnerinnen den Start wagen, auch Turnerinnen, die vielleicht noch nicht so weit sind, so gute Übungen zu zeigen.“ 

Bei den Stadtmeistertiteln im weiblichen Bereich gab es keine neuen Gesichter unter den Siegerinnen. Hanna Schulte holte bei den jüngsten Starterinnen des Tages im Wettkampf 2 bereits ihren dritten Stadtmeistertitel. Schulte war gleichzeitig die einzige Siegerin, die der TuS Grünewald stellte. Für Lara Ausborn – Lüdenscheiderin in Diensten des Schalksmühler TV – war es bereits Titel Nummer fünf. Sie siegte im Wettkampf 3 (Jahrgang 08/09), der mit sechs Starterinnen am besten besetzt war, vor Lilly Halbe. 

Wettkampf 4 (Jahrgang 10/11) brachte die knappste Entscheidung: Hier hatte Sandra Beloserow bei ihrem zweiten Stadtmeistertitelgewinn am Ende 2,45 Punkte Vorsprung im Vierkampf vor ihrer Friesen-Teamkollegin Ina Sauer. Für den zweiten Titelgewinn des TV Friesen zeichnete Henrike Stöcker (Wettkampf 6) verantwortlich: Auch für die vielseitige Stöcker war es der zweite Stadtmeistertitel. 

Keine Stadtmeisterin in der Frauen-Hauptklasse

Konkurrenzlos in ihren Klassen und auch konkurrenzlos bei den gezeigten Übungen waren die beiden Verbandsliga-Turnerinnen des Schalksmühler TV, Jamie Prange (Wettkampf 5, 68,30 Punkte im Vierkampf) und Jana Simroth (Wettkampf 7, 70,05 Punkte im Vierkampf). Für Simroth war es der neunte Stadtmeistertitel, für Prange immerhin schon der sechste. 

Eine Stadtmeisterin in der Frauen-Hauptklasse gab es in diesem Jahr ebensowenig wie bei den Seniorinnen. Wiebke Fritsch fehlte in diesem Jahr ebenso Seriensiegerin Madeleine Owen und – aus unterschiedlichen Gründen – die vier Waimann-Schwestern. 

Kein Ringe-Turnen bei den Jungen

Bei den Jungen war die Resonanz noch mauer. Business as usual bei den Ergebnissen: Justus Sechtenbeck gewann unter den Augen der beiden Kampfrichter André Bienlein und Jendrik Lange aus der Kiersper Oberliga-Riege, die alle Geräte bei den Jungen werteten, seinen Wettkampf konkurrenzlos, Gaupokalliga-Sieger Michael Beloserow hielt bei den Schülern A auch bei den Stadtmeisterschaften Dennis Braun auf Distanz. 

Das alles beschränkt auf fünf Geräte, weil die zum Abschluss geplanten Ringe in der BGL-Halle nicht wettkampftauglich waren. So nahm der für den Jungen-Wettkampf federführende René Emde dieses Gerät kurzum aus der Wertung. Und so gab es Pokal, Urkunden und die obligatorischen Rosen für die weiblichen Teilnehmerinnen noch ein bisschen eher. Nach zwei Stunden war der Wettkampf nämlich bereits beendet, waren alle Urkunden gedruckt. Auf ein Neues im Jahr 2020, dann vielleicht wieder mit ein bisschen besserer Beteiligung.

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