Ohne Meisel ins MK-Derby in der Waldstadt

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Fehlt der Kiersper Riege beim MK-Derby in Iserlohn aus beruflichen Gründen: Kevin Meisel, der zuletzt gegen Wanheimerort einen Top-Wettkampf turnte.

Kierspe -  Es ist das MK-Derby der Turn-Oberliga der Männer, aber es ist auch das Gastspiel des Tabellenführers beim Vorletzten – mithin kein Vergleich, der die allergrößte Spannung verspricht. Um 15 Uhr treten am Samstag der KTV Iserlohn und der TSV Kierspe in der Grundschule am Bömberg in der Waldstadt gegeneinander an.

Die KTV-Riege zählte bis zum Frühjahr 2014 zum etablierten Personal der Verbandsliga, aus der es die Riegen zumeist vorzogen, nicht in die Oberliga aufsteigen zu wollen. 2014 belegten die Iserlohner in dieser Verbandsliga den dritten Platz und entschieden sich dazu, es in der Oberliga zu wagen. Im Herbst 2014 dann belegte das Team in der Oberliga dann den vierten Rang unter fünf Riegen – nach zumindest einem Sieg gegen Coesfeld.

Gegen Coesfeld haben die Iserlohner auch in diesem Jahr wieder gewonnen, zwar nur knapp (209,8:208,65), aber immerhin. Daneben setzte es gegen das TZ Bochum/Witten II und Wanheimerort zwei überaus deutliche Niederlagen – gegen die Bochumer Youngster mit mehr als 30 Punkten Unterschied. Bei den erturnten Punkten liegt der KTV in dieser Saison aktuell im Schnitt bei 207,6 – dazu im Vergleich hat der Tabellenführer aus Kierspe im Schnitt 226,3 Punkte erturnt.

Langwald wieder am Barren

Es müsste also schon viel schief gehen bei den Gästen, wenn es ein spannendes Kräftemessen werden soll. „Wenn es normal läuft, sollte es trotz unserer kleinen Probleme nicht eng werden“, sagt Trainer Uwe Hütz. Die Probleme – das ist zum Beispiel der Ausfall des in der Regel fleißigsten Punktesammlers der Riege: Kevin Meisel absolviert aktuell in Köln ein Praktikum als Rettungssanitäter und ist am Samstag in der Domstadt beruflich gebunden. Dazu kommt, dass André Bienlein aufgrund einer starken Erkältung überhaupt nicht trainieren konnte. Auf die Rückkehr von Bienlein, der zuletzt beim klaren Heimsieg gegen den TV Wanheimerort wie auch Meisel an fünf Geräten zum Einsatz gekommen ist, zählt Hütz indes fest.

Premiere für Hendrick Staack

Daneben ist Tobias Langwald nach seiner Schulterverletzung aus dem Wettkampf vor der Herbstpause gegen Bochum zwar noch nicht wieder problemfrei – zu den drei Geräten des Vorwochenendes dürfte sich in Iserlohn allerdings ein Einsatz am Barren dazu gesellen, allerdings mit einer abgespeckten Übung.

Daneben setzt Hütz darauf, dass die übrigen Geräteeinsätze Meisels vom Rest der Riege und den „Schwellenturnern“ aus dem Landesliga-Team aufgefangen werden. Erstmals dabei ist in Iserlohn auch der nachgemeldete Hendrik Staack aus dem Landesliga-Team – ob er außer Konkurrenz an die Geräte gehen wird oder direkt richtig einsteigt, lässt Hütz im Vorfeld noch offen. Klar fest legt er sich derweil bei der Zielsetzung: Der vierte Saisonsieg soll es sein. Ohne Wenn und ohne Aber.

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