WTB-Liga: Noch einige offene Fragen

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Startet mit dem STV in der Landesliga 1: Selma Zornic.

Kreisgebiet - Den zweiten Samstag des neuen Jahres nutzt der Westfälische Turnerbund im weiblichen Turnbereich direkt für seine Liga-Versammlung. Im Kaminzimmer auf Schloss Oberwerries dürfte am 9. Januar von 9.30 Uhr bis 12 Uhr einiges zu besprechen sein.

Die Saison 2016 wird für die Turnerinnen im WTB eine, die den Verband zurück in die Zukunft führt. An der gemeinsamen NRW-Liga mit dem Rheinischen Turnerbund beteiligt sich der WTB nicht mehr. Dem Vernehmen nach deshalb, weil es organisatorisch nicht immer einfach war in der Kooperation.

So kehren die Teams aus der NRW-Liga zurück in den Westfälischen Liga-Bereich – mit der Folge, dass die Oberliga in der neuen Saison mit einem großen Starterfeld von zwölf Riegen antreten soll. Unterhalb der Oberliga sind die Verbandsliga und beide Landesligen mit je acht Teams besetzt. In der Landesliga 1 ist nach dem Verbandsliga-Abstieg der Schalksmühler TV, in der Landesliga 2 nach dem Aufstieg der TSV Kierspe dabei. Der STV hat in diesem Kontext den Verbandsliga-Erhalt noch knapper verpasst als es zunächst schien. Da Bünde noch in die Regionalliga aufgestiegen ist, durfte sich auch der Fünfte der Verbandsliga-Relegation, SC Arminia Ochtrup, über einen Verbandsliga-Platz freuen. Ochtrup hatte in Kamen einen Zehntelpunkt vor dem STV (6.) gelegen.

Sei’s drum, der Blick geht nach vorne: Die Planungen sehen vor, dass es in der neuen Saison keine Aufsteiger, wohl aber drei bis vier Absteiger pro Klasse geben soll. Eine Regelung, die durchaus diskutiert werden dürfte im Kaminzimmer in Oberwerries, zumal es auch noch keine offizielle Ausschreibung gibt.

Was aber noch dringlicher auf der Tagesordnung steht, ist die terminliche Saisonplanung. Im ersten Halbjahr hat der WTB die drei Liga-Wochenenden geplant. Allerdings gibt es nur für den zweiten Wettkampf (23./24. April in Rheda, Ausrichter: KTV Alt-Ravensberg) und den dritten Wettkampf (4./5. Juni in Laggenbeck) zwei Ausrichter. Der Saisonauftakt soll eigentlich am 5. und 6. März stattfinden. Für dieses Wochenende hat sich aber noch kein Verein gefunden, der Halle und Geräte zur Verfügung stellen möchte. Sollte der Termin Anfang März nicht zu halten sein, so würde der Saisonstart in Rheda stattfinden, der dritte Wettkampf entsprechend wie 2015 erst im zweiten Halbjahr. Für den 1. und 2. Oktober hat der WTB die Zusage vom TuS Wüllen, in Stadtlohn ein Liga-Wochenende auszurichten – unter bestimmten Umständen soll dies die Relegation sein, andernfalls wohl die letzten Wettkämpfe der regulären Saison. Sollte dies so sein, könnte eine mögliche Relegation am 5. und 6. November stattfinden – wobei für dieses Wochenende noch ein Ausrichter fehlt.

Relegation betrifft nur die Landesliga 2

Eine Relegation würde übrigens ohnehin nur die Teams der Landesliga 2 betreffen. In dieser Klasse garantiert nur der erste und zweite Platz den Klassenerhalt. Die übrigen sechs Teams sollen sich mit den Mannschaften aus den Gauligen – erfahrungsgemäß sind das nicht wenige – um zwei freie Plätze streiten. In diesem Kontext gab es zuletzt auf breiter Ebene das Gerücht, dass der WTB nach Rückzug seiner Teams von der NRW-Ebene möglicherweise selbst eine eigene fünfte Wettkampfklasse einführen könnte. So würde in Zukunft statt 32 Riegen dann 40 eine sportliche Heimat auf WTB-Ebene gegeben. Offiziell hat der WTB dazu allerdings noch nichts verlauten lassen.

Wie gesagt: Es wird viel zu besprechen geben am 9. Januar im Kaminzimmer der Turnerburg des WTB in Hamm.

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