STV-Riege rutscht auf Rang sieben ab

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Guter Wettkampf, aber nur siebter Platz: Lina Chiduck und Tingni Lu.

Ibbenbüren - Die Abstiegsrelegation rückt für die Verbandsliga-Riege des Schalksmühler TV näher. Am zweiten Wettkampftag der Liga am Samstag in Ibbenbüren belegte das Team aus der Volmegemeinde nur den siebten Rang und rutschte im Gesamtklassement ebenfalls auf Rang sieben ab. Dabei waren die Ergebnisse sogar besser als beim Auftakt in Sendenhorst.

Von Thomas Machatzke

Nur beim Sprung büßte die STV-Riege in Ibbenbüren gegenüber den Wertungen im ersten Wettkampf ein, an den übrigen drei Geräten turnte die Riege in Summe stärker und erzielte ein Gesamtergebnis, das mit 137,35 Punkten 3,25 Punkte über dem Resultat des Auftaktes lag. Doch auch die Konkurrenz steigerte sich in einem immens engen Kräftemessen. Am Ende trennten den Tagesvierten TuS Jöllenbeck und die STV-Riege auf Rang sieben nur 0,6 Punkte – nur eine einzige richtige starke Übung mehr im Repertoire, und ein vierter Platz wäre für den STV möglich gewesen. So allerdings hat der STV nun in einer engen Liga sechs Wettkampfpunkte und damit vor dem dritten und letzten Wettkampf nach den Sommerferien in Olpe zwei Punkte Rückstand auf Lengerich und Jöllenbeck auf Platz vier und fünf – eine bittere Zwischenbilanz.

Allen voran Lina Chiduck turnte wieder einen ganz starken Vierkampf, zeigte auch immer dann, wenn es eng wurde, Nervenstärke. So direkt zu Beginn am Schwebebalken, an dem Claudia Raczek mit vier Abgängen direkt fürs Streichresultat gesorgt hatte. Nach ordentlichen Übungen von Tingni Lu und Jana Simroth (jeweils ein Abgang) erturnte Chiduck ohne Abgang eine hohe 11er-Wertung und war auch danach in einem guten Boden-Team des STV, in dem erneut Claudia Raczek patzte, mit 12,95 Punkten beste Schalksmühlerin.

Chiduck am Stufenbarren beste Turnerin der Liga

Beim Sprung hatte der STV auf einfache, saubere Sprünge gesetzt, weil zum Auftakt das Risiko nicht belohnt worden war. Doch diesmal wurde der sichere Weg nicht belohnt – die Wertungen blieben trotz sauberer Sprünge leicht hinter den Erwartungen zurück. So musste es der Stufenbarren richten. Und da gab es direkt eine Schrecksekunden, als Claudia Raczek – am Samstag der große Pechvogel des Tages – sich beim Abgang nach unsanfter Landung schmerzhaft den Rücken stauchte. Tingi Lu und Selma Zornic legten aber sehr ordentlich – und Lina Chiduck krönte ihren Wettkampf mit der besten Stufenbarren-Übung aller Turnerinnen in der Liga (12,15).

Als Vierkämpferin (48,45) war damit am Ende nur Hanna Menztel vom Tagessieger VTB Siegen (49,40) besser. So war es unterm Strich ein wenn schon nicht perfekter, so doch sportlich sehr ordentlicher Auftritt in Nordwestfalen, der freilich am Ende im Team-Abschneiden gar nicht belohnt worden war.

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