Strahlende Siegerinnen bei Turn-Stadtmeisterschaften

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Bei den Stadtmeisterschaften im Turnen und in der Gymnastik zeigten die Aktiven in der Halle der Adolf-Reichwein-Gesamtschule sehr sehenswerte Übungen.

Lüdenscheid - Die Siegerinnen strahlten am Ende eines kurzweiligen Nachmittags: Am Samstag wurden in der Halle der Adolf-Reichwein-Gesamtschule am Wehberg die Stadtmeisterinnen im Turnen und in der Gymnastik gekürt.

Von Thomas Machatzke

Nur Stadtmeisterinnen, weil sich die Jungen des TV Friesen in diesem Jahr ausklinkten. Für den männlichen Bereich gab es keine Titelkämpfe. Die Resonanz war generell etwas schwächer als in den vergangenen Jahren, was der Veranstaltung aber letztlich keinen Abbruch tat.

Bei den Turnerinnen war Sofie Waimann das Maß aller Dinge: Die junge Grünewalderin erturnte mit 67,75 Punkten im Vierkampf die Tageshöchstnote und gewann damit überlegen den Wettkampf 5. Der TuS stellte mit Careen Hoffmann, Kim Borkenhagen und Luisa Scholz drei weitere Stadtmeisterinnen im Turnen. Stark war auch der Auftritt des Quintetts vom Schalksmühler TV: Jana Simroth war im Wettkampf 4 die einzige Turnerin des Nachmittags, der es gelang, ihren Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Sie siegte knapp vor ihrer Schalksmühler Teamkollegin Milena Flechsler. Im Wettkampf 2 sorgten Jamie-Sophie Prange und Germaine Singh für einen STV-Doppelsieg. Auch die Fraktion des TV Friesen Lüdenscheid ging am Samstagnachmittag nicht leer aus – bei den jüngsten Turnerinnen war der Friesen-Nachwuchs tonangebend. Hier setzte sich Pauline Utsch vor Zoe Peter und Laura Voß durch. Ein Dreifach-Triumph für die kleine Friesen-Riege.

Waren es bei den Turnerinnen angesichts der parallel stattfindenden Liga-Relegationswettkämpfe in Bielefeld – deshalb fehlte unter anderem bei den Frauen NRW-Liga-Turnerin Madeleine Owen – 36 Teilnehmerinnen, so nahmen an den Wettkämpfen in der Gymnastik 16 Aktive, allesamt von der DJK Eintracht Lüdenscheid, teil. „Die Mädchen mussten sich entscheiden, denn in drei Wochen findet auch die vereinsinterne Vereinsaufführung in der BGL-Halle statt“, stellte Michael Wiek mit Blick auf die etwas geringeren Starterzahlen fest und betonte das Positive: Erstmals überhaupt war es der Eintracht gelungen, ausschließlich lizenzierte Kampfrichter bei der Stadtmeisterschaft einzusetzen. „Zwei Mädchen haben neben ihren eigenen Übungen auch noch gewertet – aus Vereinssicht ist das ein großer Erfolg“, freute sich Wiek und hob dabei vor allem Kristine Stöcker heraus, die im Wettkampf der 16- und 17-Jährigen den Titel holte. Die Tageshöchstnote heimste Lara Wengenroth (36,42 Punkte) in der Frauen-Hauptklasse ein. „Sie ist unsere Gymnastik-Trainerin und hat sich vielleicht auch deshalb noch einmal unheimlich verbessert“, erklärte Wiek. Generell mussten alle Mädchen, die an den Stadtmeisterschaften teilnehmen wollten, in der Vorbereitung eine Extra-Trainingseinheit pro Woche absolvieren. „Bisher war die Einzel-Gymnastik eher ein Abfallprodukt des Gymnastik/Tanz-Trainings“, erklärt Wiek, „das ist inzwischen nicht mehr so – und das hat sich auch deutlich an der besseren Qualität der Übungen gezeigt.“ Neben Wengenroth (W20+) und Stöcker (W16/17) feierten Jana Schaub (W18/19), Fabienne Schoppmeier (W14/15), Delina Kras (W12/13), Manou Marlene Wiek (W10/11), Maja Reuber (W8/9) und Elisa Wölk (W6/7) in ihren Klassen den Gewinn der Stadtmeisterschaft.

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