Kickende Mädchen Gold wert für die Trainer im Fußballcamp

Dribbling-Übungen bildeten einen Schwerpunkt am ersten Tag der Fußball-Ferienfreizeit am Dickenberg.

LÜDENSCHEID - Die Mischung stimmt: 35 Kinder verteilen sich gleichmäßig auf die drei Altersgruppen, insgesamt drei Torhüter sind auf dem Kunstrasen dabei, und ein halbes Dutzend Mädchen sorgt dafür, dass der Ton nicht zu ruppig wird. „Die sagen auch mal zu den Jungen: Jetzt halt mal die Klappe! Die Mädchen sind Gold wert für die Trainer“, schmunzelte Tobias Portmann am Rande der Fußball-Ferienfreizeit am Dickenberg.

Der junge Trainer mit der Übungsleiter-C-Lizenz für den Leistungsfußball managt das Feriencamp der „Fußballfabrik“ des ehemaligen Bundesligaspielers Ingo Anderbrügge im Lüdenscheider Norden. TuRa Eggenscheid hat das „Fabrik“-Team für drei Tage in dieser Woche engagiert – mehrere Sponsoren unterstützten den Verein vom Dickenberg dabei, betont die Jugendleiterin der Fußball-Abteilung, Steffi Pomorin. Die Eggenscheider sind mit vielen Kindern in der Fußball-Ferienzeit vertreten, doch auch aus anderen Clubs kommen Mädchen und Jungen, die ihre Fertigkeiten verbessern wollen.

Schwerpunkte Dribbling und Passspiel

„Am ersten Tag geht es um das Dribbling. Es ist ein Basiscamp, also stehen die Basics im Fokus“, meinte Portmann, der selbst bis zur Winterpause in der Regionalliga-Reserve des MSV Duisburg aktiv war. Für die beiden weiteren Tage, an denen auch der Ex-Schalker und -Dortmunder Anderbrügge in der Kreisstadt vorbeisehen will, haben Portmann und seine drei Trainer-Kollegen die Schwerpunkte Passspiel und Koordination sowie Reaktion und Schnelligkeit ausgewählt – abgeschlossen wird das Camp morgen mit einem großen Abschlussturnier.

Spiele mit dem Rugby-„Ei“

Bis dahin dürften die jungen Fußballer aber nicht nur ihre Beine, sondern auch noch ihre Arme trainieren müssen. Denn wenn eines der drei Teams „Bayern München“, „Borussia Dortmund“ oder „Schalke 04“ zum Beispiel seine Bälle einfach auf dem Platz liegen lässt, müssen alle Spieler Liegestütze machen. Von den Trainern fordert Tobias Portmann allerdings die doppelte Anzahl Liegestütze, wenn sie etwas vergessen – sehr zur Freude der teilnehmenden Kinder, die in diesen Fällen lauthals mitzählen. Auch sonst gibt es immer wieder lustige Einlagen, zum Beispiel Fußballspiele mit einem Rugby-„Ei“ oder anderen ungewöhnlichen Bällen.

Axel Krüger

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