Tischtennis

"Teilzeitkraft" Hegendorf 

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Künftig nicht mehr in jedem Spiel für die TTSG Lüdenscheid an den Platten: André Hegendorf.

Lüdenscheid – Eigentlich hatte alles so weitergehen sollen wie gehabt: Die TTSG Lüdenscheid hatte nach dem Abstieg aus der NRW-Liga im Tischtennis die neue Spielzeit in der Verbandsliga mit dem Personal angehen wollen, das gemeinsam den dramatischen Aufstieg und auch den direkten Wieder-Abstieg erlebt hatte. Nun allerdings wird aus dem Sechser- ein Siebener-Kader.

Die Position zwei hinter Spitzenkraft Peter Petrovics werden sich Daniel Becker und André Hegendorf in der neuen Saison teilen. Hintergrund: Becker hatte aufgrund seines Tennis-Engagements in Menden ohnehin in den ersten Saisonwochen etwas kürzer treten wollen. Dazu allerdings wird nun auch Hegendorf zur Teilzeit-Kraft. Den Ur-Lüdenscheider zieht es privat nach Hamburg. Dort soll sein neuer Lebensmittelpunkt sein. Hegendorf will zwar weiter für die TTSG spielen, wohl aber nicht mehr an jedem Wochenende.

Damit rutscht neben Tamas Hejj nun Arnd Katzke ans mittlere Paarkreuz vor. Und hinten bekommt Martin Wichary einen ganz neuen Paarkreuz-Kollegen: Felix Klose. Der Routinier kommt vom Kreisligisten TV Städtisch-Rahmede. Dort hatte Klose an der Spitzenposition durchgepunktet, doch weil der TV StR sich gegen Relegation und Aufstieg in die Bezirksklasse entschieden hatte, hatte sich Klose nach einer neuen Herausforderung umgeschaut und den Galgenkopf verlassen.

Die direkte Rückkehr in die NRW-Liga ist dabei nicht das erklärte Ziel der TTSG. „Ich denke, dass wir in dieser Konstellation stark genug für einen Platz unter den ersten Sieben sein müssten“, sagt Arnd Katzke, „aber es wird definitiv nur der Meister aufsteigen.“ Und an den Meistertitel glaubt der TTSG-Dauerbrenner nicht.

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