1. come-on.de
  2. Sport
  3. Lokalsport

Topspiel zum Rückrundenauftakt

Erstellt:

Von: Lars Schäfer

Kommentare

tischtennis_platte_altena
Im ersten Vergleich mit der TG Neuss hatte der TTC Altena erhebliche Probleme in den Doppeln, die beide verloren gingen. Im Rückspiel wollen Rimas Lesiv (rechts), Tobias Slanina und Co. nicht wieder einem Rückstand hinterherlaufen. © Schäfer, Lars

Rückrundenauftakt in der Tischtennis-Regionalliga West: Im ersten Spiel des Jahres 2022 bekommt es der verlustpunktfreie Spitzenreiter TTC Altena am Sonntag in der Sauerlandhalle mit der TG Neuss zu tun. Auf Wunsch der Gäste wird das Spitzenspiel – das Team vom Niederrhein beendete die Hinrunde mit 12:6 Punkten auf Rang drei – zeitlich um eine Stunde nach hinten verlegt. Spielbeginn ist somit erst um 15 Uhr.

Altena - Nach einer tadellosen ersten Saisonhälfte mit neun Siegen aus neun Spielen möchten die Burgstädter zum Start ins Pflichtspieljahr 2022 da anknüpfen, wo sie im alten Jahr aufgehört hatten. „Neuss ist kein einfacher Gegner, aber natürlich ist es unser Ziel, dieses Spiel zu gewinnen“, betont der TTC-Vorsitzende Ralf Springob, der sich noch sehr gut an den ersten Vergleich mit der TG erinnern kann.

Im Saisonauftaktspiel hatten die Altenaer beide Doppel und anschließend auch Tobias Slanina sein Einzel gegen Tom Heiße verloren. Mit 0:3 hatte der TTC im Auftaktmatch zurück gelegen, um ein Haar hätte es gar 0:4 gestanden. Doch Spielertrainer Teo Yordanov hatte im Fünf-Satz-Krimi gegen Jochen Lang mit 11:9 im Entscheidungsdurchgang die Nerven behalten und den Startschuss für einen bemerkenswerten Spielverlauf gegeben. Aus einem 0:3-Rückstand hatte der TTC am Ende einen 7:3-Erfolg gemacht. „Unsere Doppel sind im Vergleich zum Hinspiel jetzt eingespielt“, sagt Ralf Springob, der darauf setzt, dass Yordanov, Slanina, Lesiv und Rybka am Sonntag wesentlich besser ins Match starten werden als im Hinspiel.

Beim Tabellenführer geht man davon aus, dass die TG Neuss auch im Rückspiel nicht mit dem am Spitzenbrett aufgestellten und in der Hinrunde nicht zum Einsatz gekommenen Belarussen Ilia Barbolin, sondern am vorderen Paarkreuz mit Tom Heiße (12:6 Einzelbilanz in der Hinrunde) und Jochen Lang (7:7) antreten werden. An Brett drei dürfte wohl Julian Röttgen (11:7) aufschlagen, für die Besetzung der vierten Position kommen Markus Knoben (9:3) oder Jonas Lenzen (2:6) in Frage.

So oder so dürfte es aber alles andere als ein Spaziergang werden für den Primus, der mit einem Heimsieg einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die 3. Bundesliga machen könnte. Springob: „Wenn wir am Sonntag das Spiel gewinnen, hätte Neuss bereits acht Minuspunkte.“ Dann bliebe der Tabellenzweite 1. FC Köln II (13:5 Punkte) der einzige Verfolger der Altenaer.

Auch interessant

Kommentare