Ganz starker TTC gibt nur drei Sätze ab

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Wilfried Lieck punktete an der Seite des ungewohnten Doppelpartners Tamas Hejj ebenso wie in seinem Einzel.

Altena - Im Eiltempo nimmt Tischtennis-Verbandsligist TTC Altena die Hürden auf dem Weg zum Aufstieg: Gegen den stark eingeschätzten ETSV Witten, bis Samstagabend immerhin Tabellenfünfter, hatte der TTC bei seinem 9:1-Erfolg in der Sporthalle des Burggymnasiums weit weniger Widerstand zu brechen als erwartet.

„Möglicherweise haben die Gegner gedanklich schon resigniert, wenn sie gegen uns an die Tische müssen“, sieht TTC-Mannschaftssprecher Marc Schöllhammer einen möglichen Grund für den Erfolg im Schnelldurchgang.

Der TTC hatte seine Doppel umgestellt, zum zweiten Mal bildete Altmeister Wilfried Lieck – ansonsten an der Seite von Volker Rummenhohl _ an Nummer eins ein Duo mit Thomas Hejj, während Antony Cortese mit Rummenhohl das Doppel Nummer drei bildete.

Lieck/Hejj ließen keinerlei Zweifel am Sieg aufkommen, besiegten Dennis Loer/Benjamin Wagener glatt in drei Sätzen. Da auch die TTC-Spitzenspieler Ara Karakulak/Peter Petrovics die stark eingeschätzten Wittener Spitzenkräfte Tobias Knoll/Jörg Priestley ebenso glatt in drei Sätzen bezwangen und Volker Rummenhohl/Anthony Cortese gegen Marc Behle/Christopher Runkel sich nur im dritten Satz strecken mussten, um mit 12:10 den dritten 3:0-Erfolg der Hausherren einzufahren, waren die Weichen frühzeitig gestellt.

Überhaupt gaben die Burgstädter im weiteren Spielverlauf nur drei Sätze ab, die damit aber auch den Gästeehrenpunkt bedeuteten. Zunächst aber schraubten Karakulak (gegen Knoll), Petrovics (gegen Priestley), dem praktisch nichts mehr von seiner langwierigen Rückenverletzung anzumerken war, und Lieck (gegen Wagener) das Ergebnis mühelos auf 6:0.

Tamas Hejj, selbst mit einer tollen Einzelbilanz ins Spiel gegangen, musste dann aber erfahren, dass die stolze 16:5-Einzelbilanz, mit der Dennis Loer in die Partie gegangen war, kein Zufall ist: Zwar gewann der Ungar den ersten Duchgang noch mit 11:9, scheiterte aber dann glatt am starken Loer 6:11, 8:11 und 7:11.

Mit dem etwas überraschenden Erfolg hatte Witten freilich sein Pulver verschossen: Cortese und Rummenohl am unteren Paarkreuz sowie Karakulak gegen Priestley feierten wieder glatte 3:0-Erfolge zum 9:1-Endstand.

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