Fußball-Kreisliga A

TSV Lüdenscheid: 88 Spieler- und fünf Trainer-Zusagen für Saison 21/22

Fußballtrainer am Rande
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Macht weiter als Trainer der 1. Mannschaft: Yusuf Karaman.

Beim Türkischen SV Lüdenscheid wird im Moment viel telefoniert - mit gutem Erfolg. Die Planung für die Saison 21/22 ist am Wefelshohl bereits weit fortgeschritten.

Lüdenscheid – Der Türkische SV Lüdenscheid hat sich zu einem Klub mit einem Alleinstellungsmerkmal im Fußballkreis Lüdenscheid entwickelt: Fünf Mannschaften schickt der TSV in dieser Spielzeit bei den Senioren in den Liga-Spielbetrieb, so viele Teams wie kein anderer Verein.

Viele Mannschaften, viel Arbeit in der Planung, doch der zweite stellvertretende Vorsitzende Hayati Eker ist dieser Tage zufrieden, sehr zufrieden sogar. 126 Spieler hat der TSV in seinen fünf Mannschaften. 90 davon haben Eker und der 1. Vorsitzende des TSV, Ögün Yüksel, zuletzt kontaktiert.

„Das ist in der Corona-Zeit gar nicht so leicht“, sagt Eker, „dann spricht man ja doch mal 15, 20 Minuten. Da kommt eine Menge  Zeit zusammen…“

88 Spieler- und fünf Trainer-Zusagen für Saison 21/22

Die Bilanz darf sich indes sehen lassen: 88 Zusagen haben Eker und Yüksel notiert. 88 von 90 – ein junger Spieler will nach einer schweren Verletzung nicht mehr spielen, ein anderer hat sich noch Bedenkzeit ausgebeten. „Von der 1. und Mannschaft 2. Mannschaft haben wir durchweg Zusagen, hier sind auch schon alle Spieler kontaktiert worden“, sagt Hayati Eker.

Die 1. und die 2. Mannschaft spielen seit dem Sommer beide in der Kreisliga A, noch ein Zeichen dafür, dass die Richtung am Wefelshohl dieser Tage stimmt. Bleiben werden nicht nur die Spieler, auch die Trainer Yusuf Karaman (1. Mannschaft) und Yusuf Cilingir (2. Mannschaft) haben ihre Zusage für ein weiteres Jahr gegeben. Genauso wie Murat Gören für die 3. Mannschaft, Özdem Eküt für die 4. Mannschaft und Adnan Sahin für die Fünftvertretung.

Das ist in der Corona-Zeit gar nicht so leicht. Dann spricht man ja doch mal 15, 20 Minuten. Da kommt eine Menge Zeit zusammen…

Hayati Eker (TSV Lüdenscheid)

Der erste externe Neuzugang steht auch schon fest: Es ist Ilhan Cetin aus der Bezirksliga-A-Jugend der FSV Werdohl. Ein Offensivspieler, der in der Zentrale Potenzial mitbringt und fürs Karaman-Team eingeplant ist. Ilhan Cetin ist der Cousin von TSV-Verteidiger Mert Can Cetin, sein Vater ist bei der TSG Werdohl sehr engagiert. Zwei weitere Neuzugänge seien so gut wie sicher, ihre Namen verrät Hayati Eker aber noch nicht.

Optimistischer Blick nach vorne: Yusuf Cilingir, Trainer der TSV-Reserve.

„Wir suchen jetzt eigentlich noch zwei Spieler für die Flügel für die 1. Mannschaft“, sagt Eker, „und Yusuf Cilingir hat auch schon seine Fühler ausgestreckt. In der 2. Mannschaft sollen auch noch ein paar Spieler dazukommen. Und dann sind wir eigentlich sehr gut aufgestellt...“

Zukunftsmusik – vorher sollte die aktuelle Kreisliga-A-Saison noch fortgeführt werden, wenn die Pandemie es zulässt. Das Karaman-Team schaut als Tabellensechster mit nur vier Zählern Rückstand auf den Primus Rönsahl noch nach oben. Das Cilingir-Team hat sich als Tabellenzehnter schon ein Fünf-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze herausgespielt. So bleibt es spannend in der laufenden Saison – unabhängig davon indes sind die Dinge für die nächste bereits auf einem sehr guten Weg.

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