Verletzungspech schlägt bei der TS Evingsen zu

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Lichtblick nach der Pause: Christian Lohmann (r.) machte eine richtig starke Partie im Rückraum der TS Evingsen.

Altena - Ein Blick in das Gesicht von Trainer Boris Heinemann reichte am Samstagabend aus, um zu erkennen, dass es kein guter Abend für die TS Evingsen zum Saisonstart in der Handball-Bezirksliga war.

Grimmig hockte der Übungsleiter der Turnerschaft in der Sauerlandhalle auf der Bank, musste das völlig unnötige 28:28-Unentschieden gegen die SG TuRa Halden-Herbeck erst einmal sacken lassen. Doch nicht nur die Punkteteilung sorgte bei dem Iserlohner für schlechte Laune, sondern vielmehr der Blick auf das eigene Personal. Das Verletzungspech hat bei den Evingsern bereits zum Start zugeschlagen. Und wie.

Neuzugang Marius Dragila stand im ersten Punktspiel erst gar nicht auf dem Parkett. Der Linkshänder zog sich im Training einen Bruch an der Aufhängung eines Zehs zu, wurde bereits operiert und wird in diesem Jahr kein Handball mehr spielen können.

Zudem schied Alexander Lüling am Samstag kurz vor der Pause mit einem dick geschwollenen Knöchel aus, konnte nach einem Sturz auf den rechten Fuß nicht mehr richtig auftreten. Eine genaue Diagnose stand am Montag zwar noch aus, Boris Heinemann aber plant vorerst nicht mit seinem Rückraum-Schützen.

„Alex wird für das Auswärtsspiel am Sonntag kein Thema sein“, sagte der Coach, dessen Team somit schon gerupft zum am Wochenende erfolgreichen TuS Ferndorf III (23:22-Sieg bei der HVE Villigst-Ergste) fahren wird. Personelle Alternativen sind aktuell nicht in Sicht, sodass Lohmann, Spelsberg und Co nun noch enger zusammenrücken müssen.

Die Auftaktpartie gegen Halden-Herbeck hatte aber auch Lichtblicke zu bieten. Die offensiv ausgerichtete Deckung funktionierte in den ersten 20 Minuten tadellos, zudem machte Christian Lohmann in der zweiten Halbzeit eine bärenstarke Partie im Rückraum. Trotzdem reichte es „nur“ zu einem Remis.

„Wir haben ab der 20. Minute im Angriff und in der Deckung komplett den Faden verloren und eine deutliche Pausenführung liegen lassen. Es ist mir unbegreiflich, wie das geht“, betonte Heinemann. Dem Team steht also noch eine Menge Arbeit bevor – und das ohne Marius Dragila und vielleicht auch ohne Leader Alexander Lüling.

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