Trockene Fläche bei Derby in Iserlohn

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Beim Derby in Iserlohn möchten die Highlander an die starken Auftritte der vergangenen Partien anknüpfen. Zusätzliche Motivation: Die „Schotten“ haben noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel verlor man am Maifeiertag mit 7:9.

Lüdenscheid - Die Aufregung rund um den Spielabbruch am Sonntag ist kaum verraucht, da steht für die Highlander Lüdenscheid in der 1. Skaterhockey-Bundesliga bereits das nächste Highlight an: Bei den „Schotten“ grassiert am Freitag das Derbyfieber, wenn das Team von Trainer Stephan Mayer ab 20 Uhr den Kreisrivalen Samurai Iserlohn zum Tanz bittet.

„Beim Training am Dienstag sah es ganz gut aus“, deutete Highlander-Coach Mayer mit einem kleinen Rückblick auf Sonntag bereits am Donnerstag an, dass die Fläche im Highlander-Ausweichquartier Iserlohner Heidehalle, der sportlichen Heimat der Samurais, Freitag trocken bleiben sollte.

 „Wir werden guten Mutes in das Derby gehen“, verspricht Mayer den Waldstädtern einen heißen Tanz, schöpft seine Hoffnung freilich aus den zuletzt starken Auftritten seiner Schützlinge gegen Duisburg und Essen sowie dem 7:3-Vorjahrescoup beim Deutschen Meister von 2013.

Immerhin gilt es für Svejda, Loecke und Co. auch, sich für die knappe 7:9-Hinspielniederlage am Maifeiertag zu revanchieren. Einen besonderen Schub verspricht sich Stephan Mayer auch vom Publikum. „Ich gehe fest davon aus, dass die Halle voll sein wird“, hofft der Essener auf einen Derby-„Sog“, während die bisherigen Heimspiele der Highlander in der Waldstadt bisher recht spärlich frequentiert wurden.

Entsprechend motiviert gehen die Highlander ins Spiel, und der Kader ist wie schon zuletzt gegen die Revierklubs aus Duisburg und Essen komplett, ersetzt Kurzurlauber Klein auch wieder Eberwein in der Rolle des Back-up-Goalies hinter dem zuletzt wiedererstarkten May.

Einzige Ausnahme: Kapitän Falk Elzner hat sich „bis auf weiteres eine Pause erbeten“, so Stephan Mayer. Der seit seinem Umzug in die Eifel beruflich inzwischen stark eingespannte Routinier wird in Kürze heiraten.

Highlander: May, Klein – Otters, Stein, Nördershäuser, Gleibler, Ortwein, Orendorz, Loecke, Svejda, Bruch, Demuth, Seuster, Könning, Heckmann

Bereits am Sonntag steht für die Highlander das dritte Spiel in sieben Tagen an, dann sind die „Schotten“ bei den Uedesheim Chiefs zu Gast (16 Uhr, Bezirkssportanlage Neuss-Uedesheim).

Die 11:12-Heimniederlage gegen die Neusser bildete Ende Mai den Anfang der bisher noch nicht beendeten Sieglosserie der Highlander von bislang vier Niederlagen in Folge. Allerdings werden die Bergstädter im „Chiefs Garden“ auf Ortwein und Demuth (privat verhindert) verzichten müssen. „Zwei Reihen werden wir aber immer stellen können“, hat Mayer für das Gastspiel in Uedesheim durchaus Zählbares im Visier.

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