Triathlon: Disqualifikation

Ärgerlicher Formfehler

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Riesenpech für Lars Franke: Wegen eines Formfehlers wurde der beste Herscheider disqualifiziert.

Herscheid - Sassenberg war für die Herscheider Triathleten in der Verbandsliga Nord kein gutes Pflaster.

Mit Platz 16 mussten Frank Lachnitt, Lars Franke, Frank Hereth und Dietmar Richter vom TriTeam Selimed II letztendlich zufrieden sein, wenngleich die sportlichen Einzelplatzierungen eigentlich Platz zwölf ergeben hätten. Aber ein formeller Fehler bei der Anmeldung bedeutete die Disqualifikation für den besten der vier Starter, Lars Franke. Franke wurde versehentlich bei der Mannschaftsmeldung mit einer falschen Chip-Nummer gemeldet. 

„Das ärgert mich kolossal“, entschuldigte sich Jens Ellermann bei der Mannschaft und dem Betroffenen. Die Starter haben einen codierten Chip, den sie bei der Anmeldung angeben. Und obwohl für Franke alle Zeitdaten erfasst wurden und er somit eigentlich sportlich korrekt im Ziel eintraf, ließen sich, trotz Einspruchs, die Wettkampfrichter auf keine Diskussionen ein. „Der Einspruch muss schriftlich eingereicht werden, innerhalb des Zeitfensters. Sch....e, aber da kann man nichts mehr machen“, so Frank Lachnitt, der selbst den Kampfrichterschein besitzt. 

Hereth und Franke puschten sich gegenseitig auf der Rad- und Laufstrecke. Hereth, der als erster der vier Herscheider Triathleten aus dem Feldmarksee stieg, verfuhr sich kurzzeitig auf der Radstrecke und Franke zog an ihm vorbei. Noch auf der flachen und schnellen Radstrecke überholte Hereth aber den Teamkollegen wieder, musste Franke dann aber auf der Laufstrecke, die einem Crosslauf glich – bedingt durch Unterboden wie Sand, Schotter, Gras und Asphalt – dann doch ziehen lassen. 

„Die Anlieger auf dem Campingplatz haben sich toll am Triathlon beteiligt und ihre mobilen Duschen aufgestellt. Da war eine tolle Stimmung“, lobte Frank Lachnitt, der in 2:56:13 Stunden als 54. nach 1,5 Kilometer Schwimmen, 44 Kilometer Radfahren und 10,5 Kilometer Laufen ins Ziel kam, die Veranstaltung. Die Distanz war etwas länger als eine übliche Kurzdistanz. Wenige Minuten zuvor erreichte Dietmar Richter, als letzter aus dem See gekommen, das Ziel in 2:53 Stunden. 

Richter überholte mit einem starken Radsplit seinen Teamkollegen noch und erreichte Rang 53. Rang 43 in einer Zeit von 2:37:34 Stunden belegte Frank Hereth, der mit 1:11:29 Stunden auf dem Rad eine Top-Zeit fuhr. Durch Rang 16 fällt das Tri-Team Selimed II in der Tabelle zurück, doch beim letzten Wettkampf am 8. September in Vreden ist das Ziel, ein Platz unter den besten zehn, immer noch fest im Visier der Ebbegemeindler.

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