Altenaer Triathlon-Duo bangt um den Aufstieg

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Noch kann das Iserlohner Tri-Team mit den Altenaern Jörg Kowalke und Rainer Sülberg nicht feiern.

Altena - So recht wussten die beiden Altenaer Triathleten Jörg Kowalke und Rainer Sülberg nicht, ob sie sich nach einem eigentlich gut verlaufenen Teamwettkampf der Landesliga-Mitte in Herscheid freuen sollten oder nicht. „Es ist schon eine merkwürdige Situation, da wir noch nicht wissen, ob wir aufgestiegen sind“, schilderte Rainer Sülberg die Ungewissheit.

Das Iserlohner Triathlon-Team, für das die beiden Burgstädter starten, war als Tabellenführer in den die Saison beendenden Ligawettkampf gegangen, rutschte aber in der Gesamtwertung noch auf den dritten Rang ab, der den direkten Aufstieg nicht garantiert.

Grund für dieses sportliche „Downgrading“ war aus Sicht des Iserlohner Teams einfach Pech: Teammitglied Christoph Ketzer musste den Wettkampf wegen eines technischen Defekts am Fahrrad aufgeben. „Eine Überwurfmutter hatte sich im Ritzelpaket festgesetzt. Und so war das Rad blockiert“, schilderte Sülberg das Malheur. Ketzer wurde aufgrund seines Ausscheidens auf den 99. Rang gesetzt – und da sich die Platzierungen für die Teamwertung addieren und somit der geringste Wert den besten Platz bedeutet, sorgte der hohe Wert des Iserlohners für ein schlechteres Abschneiden seiner Mannschaft.

Dank der starken Vorstellung Kowalkes und Sülberg, die in der Gesamtwertung den vierten bzw. fünften Platz belegten, wahrte die Mannschaft ihre Aufstiegschance in die Verbandsliga. Kowalke benötigte für die Sprintdistanz über 500 m Schwimmen, 20 km Rad und 5 km Laufen eine Gesamtzeit von 1:16:38 Stunden (10:10, 45:21, 21:07), Sülberg war nach 1:17:34 Stunden (10:27, 45:11, 21:56) im Ziel.

Laut Paragraph 9 des Ligastatut des Nordrhein-Westfälischen Triathlonverbandes steigen acht Teams aus der dreigleisigen Landesliga auf. Die Hoffnung, dass das Iserlohner Team als einer der beiden besten Ligadritten gewertet wird und damit aufsteigt, zieht Sülberg aus der Verhältnismäßigkeit: „In unserer Liga waren 24 Mannschaften am Start, in der Nordgruppe beispielsweise nur 17. Da ist unser dritter Gesamtplatz sicher etwas höher zu bewerten.“ Sülberg hofft, dass auch der Triathlonverband NRW diese von ihm gefühlte Gerechtigkeit vertritt.

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