Triathlon

Jörg Kowalke liefert in Klagenfurt einen begeisternden Wettkampf ab

Der Altenaer Jörg Kowalke kam beim Ironman in Klagenfurt nach 9:36,22 Stunden ins Ziel.

Altena/Klagenfurt – Am letzten Juni-Wochenende verteidigte Ausdauerspezialist Jörg Kowalke beim Triathlon in Dahle noch den Titel des Altenaer Stadtmeisters, eine Woche später lieferte der 40-Jährige beim Ironman Austria in Klagenfurt einen begeisternden Wettkampf ab und finishte bei diesem harten Langdistanztriathlon mit 3,8 Kilometer Schwimmen im 26 Grad warmen Wörthersee, 180 km Radfahren und 42 km Laufen nach 9:36,22 Stunden.

Obwohl Jörg Kowalke die Qualifikation für die WM auf Hawaii in Klagenfurt auf Rang 14 in der Altersklasse der 40- bis 44-Jährigen um rund vier Minuten verfehlte, zog der Vorzeigeathlet aus der Burgstadt ein zufriedenstellendes Fazit. 

„Grundsätzlich ist Ankommen beim Ironman ja immer gut. Ein perfekter Tag war es aber nicht“, sagte Kowalke, „ich kann trotzdem zufrieden sein. Und man muss anerkennen, dass die Leistungsdichte in dieser Altersklasse ziemlich hoch war.“ Weil der Wörthersee mit einer Temperatur von 26 Grad sehr warm war, wurden die 3,8 Kilometer ohne Neopren geschwommen. Kowalke hatte mit einer Schwimmzeit von 1:15 Stunden geliebäugelt, die er in der „Badewanne“ Wörthersee aber nicht ganz erreichte. 

Für den Schwimmsplit benötigte der Altenaer letztlich 1:17,37 Stunden. Es folgten 180 Kilometer auf dem Rad, auf dem Kowalke in der Vergangenheit oftmals hervorragende Leistungen abgerufen hatte. „Die ersten 90 Kilometer liefen richtig rund“, sagte der Altenaer, der auf den zweiten 90 Kilometern dann aber sein gutes Tempo der ersten „Halbzeit“ nicht mehr ganz halten konnte. 

Für den Radsplit standen für den heimischen Ausdauerspezialisten letztlich 4:59,25 Stunden zu Buche. „Das war eher unbefriedigend“, meine Jörg Kowalke, der gerne eine 4:55 gefahren werden. 2018 hatte der Altenaer beim Ironman Austria eine bemerkenswerte Zeit von 4:52,01 Stunden in den Asphalt gebrannt. „Dafür war das Laufen diesmal richtig gut“, sagte Jörg Kowalke, der bei seiner insgesamt vierten Iroman-Teilnahme mit 3:11,22 Stunden seine persönliche Bestleistung auf der Laufstrecke hinlegte. 

Kärnten bleibt Kowalke in bester Erinnerung

Mit dieser starken Marathon-Zeit war er mehr zehn Minuten schneller als im Vorjahr, als er nach insgesamt 9:31,37 Stunden das Ziel erreicht hatte. Auch wenn er am Sonntag an seine Leistung aus dem Vorjahr nicht ganz herankam, für Jörg Kowalke war die zweite Ironman-Teilnahme im südösterreichischen Bundesland Kärnten eine, die in guter Erinnerung bleiben wird. 

„Der Ironman in Klagenfurt gehört zu einem der schönsten in Europa. Rund um die Strecke herrschte eine super Stimmung. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, betonte der 40-Jährige. Souveräner Sieger beim Ironman in Klagenfurt wurde in einer Zeit von 8:14,26 Stunden der Däne Daniel Baekkegard, bei den Damen siegte die Schweizerin Daniela Ryf (8:52,20). Im Gesamtklassement landete der Altenaer Jörg Kowalke auf Rang 77.

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