Saison-Auftakt stellt RC Lüdenscheid zufrieden

Das Ziel ist klar definiert: Die Triathleten des RCL, beim ersten Wettkampf in Gütersloh mit (v.l.) Martin Conredel, René Dörmbach, Torsten Neuhaus und Florian Hanakam im Einsatz, wollen in dieser Saison in die Regionalliga aufsteigen.

Lüdenscheid - Für einen Platz in den Top 3 kamen die Triathleten des RC Lüdenscheid zum Auftakt der Oberliga-Saison zwar nicht in Frage, dennoch sorgte auch Rang fünf im Feld der 18 Mannschaften am Sonntag für allgemeine Zufriedenheit.

„Mit diesem Personal haben wir das Optimum herausgeholt“, verwies der sportliche Leiter Nikolaos Kalogeropoulos darauf, dass mit Platzziffer 92 der Rückstand auf das viertplatzierte Team Maxmo Mönchengladbach (69) schon erheblich war.

Schnellster der vier Bergstädter beim 13. Dalkeman-Triathlon in Gütersloh über die Distanzen 1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen war erwartungsgemäß René Dörmbach, der mit 1:51,01 Stunden Zweiter im Einzelklassement der Oberliga-Dreikämpfer wurde. Zwar blieb der Rückkehrer vom Zweitbundesligisten Essen im Schwimmen mit einer Nettozeit von 14:29 Minuten rund 45 Sekunden unter seiner eigenen Zielvorgabe, startete dann aber mit einem exzellenten Radsplit (58:44 Minuten) eine Aufholjagd, die ihn nach dem Laufen (36:06 Minuten) noch auf Rang zwei nach vorne spülte.

Torsten Neuhaus als 16. (1:57,07) profitierte im Schwimmen davon, dass er sich an Dörmbach hängen konnte, quasi zeitgleich mit ihm aus dem Wasser stieg. Nach dem Radfahren (1:00,17) ging er als Neunter auf die Laufstrecke – nicht gerade seine Schokoladendisziplin. Mit 40:39 Minuten blieb er aber im Rahmen seines Leistungsvermögens.

Viel Aufwand, wenig Lohn für Florian Hanakam

Ganz schwer in seinen Wettkampf kam Florian Hanakam (24. in 1:58,04). Trotz intensiven Schwimmtrainings stieg er nach 17:20 Minuten enttäuscht aus dem Wasser („Der Aufwand spiegelt sich nicht in Zeiten wider“), absolvierte von den RCLern dann aber den zweitschnellsten Radsplit (1:00,11), ehe ein aufgrund seiner Achillessehnenprobleme unrundes Laufen folgte, wobei die Zeit mit 39:08 Minuten noch sehr ordentlich war.

Blieb noch Martin Conredel (50. in 2:04,48). Der war kurzfristig für den gesundheitlich angeschlagenen Markus Sartory eingesprungen, konnte aufgrund großen Trainingsrückstandes (beruflich sehr eingespannt) aber naturgemäß nicht an sein sonstiges Niveau anknüpfen. „Martin ist nach eigener Aussage in diesem Jahr erst einmal im Wasser gewesen, hat in allen Bereichen Nachholbedarf. Von daher bin ich ihm sehr dankbar, dass er in die Bresche gesprungen ist“, so Kalogeropoulos, der die Einzelsplits von Conredel (18:10, 1:04,31, 40:22) als solide bezeichnete. - Ku

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