Eishockey, DEL

Traumeinstand für Duo Tapper/Hommel: Roosters siegen in Düsseldorf

Trainer und Eishockeyspieler auf der Bank
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Erstes Spiel an der Roosters-Bande: Brad Tapper.

Im ersten Spiel nach der Trennung von Chefcoach Jason O‘Leary feierten die Iserlohn Roosters beim 3:2 in Düsseldorf einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Plätze.

Düsseldorf – Ohne Weidner, den erkrankten Friedrich und Raymond sicherten sich die Iserlohn Roosters bei der Düsseldorfer EG unter dem neuen Trainer-Duo Tapper/Hommel beim 3:2 (0:0, 3:2, 0:0)-Sieg drei wichtige Punkte im Kampf um den Playoff-Einzug. Den Unterschied machte am Ende die Topformation mit Whitney, Grenier und Bailey, die an allen drei Treffern beteiligt waren.

Höhepunkte gab es im ersten Drittel nach dem O’Leary- Abschied wenige. Das galt sowohl für die Roosters als auch für die DEG. Die Gastgeber hatten die besseren Möglichkeiten und mehr Eiszeit im Iserlohner Drittel, die Sauerländer präsentierten sich aggressiver, versuchten mehr von sich aus, das Spiel zu gestalten.

Das galt insbesondere für die Anfangsminuten, als das Team vom Seilersee seine Akzente zu setzen versuchte. Je länger der erste Abschnitt dauerte, desto mehr hatten die Gastgeber die Möglichkeit zu agieren. Letztlich aber brachten die 12:8-Schüsse beider Teams Zählbares ein.

Traumeinstand für Duo Tapper/Hommel: Roosters siegen in Düsseldorf

Es galt auch fürs erste Powerplay der Sauerländer früh im Match und die beste Gelegenheit der Iserlohner: Zwar brachte Whitney den Puck über die Linie, aber per Kickbewegung, sodass die Unparteiischen nach dem Videobeweis dem Treffer die Anerkennung verweigerten (4.). Anschließend gab es gute Schüsse, gute Ansätze, aber auch nicht mehr.

Das sollte sich im Mitteldrittel ändern, wenn auch nicht gleich zu Beginn. Da war für die Roosters erstmal im Doppelpack Unterzahl angesagt. Whitneys Strafzeit brachten die Blau-Weißen von der Uhr, dann erlaubte sich Bailey erneut eine Dummheit – diese Hinausstellung sollte sich rächen. Barta traf per genialem Schuss zur Düsseldorfer Führung (23.).

Die Roosters arbeiteten aber weiter mit Selbstvertrauen und belohnten sich mit einem ganz einfach erzielten Tor. Schuss O’Connor von der blauen Linie, Verkehr vor dem Kasten von Keeper Hane – Ausgleich, 116 Sekunden nach dem Düsseldorfer Führungstreffer.

Topreihe Whitney/Grenier/Bailey macht den Unterschied

Dieser Treffer war Belohnung für ein besseres zweites Drittel der Iserlohner. Insbesondere die Formation mit Grenier, Whitney und Bailey spielte ihre Möglichkeiten aus, traf in der 31. Minute zur ersten Führung durch Bailey und baute sie durch Grenier auf 3:1 aus (34.). Zwar verkürzte Kammerer zwei Minuten später auf 2:3, doch die Roosters nahmen eine Führung mit ins Schlussdrittel.

Die Sauerländer taten sich zu Beginn des letzten Drittels schwer bei den Befreiungsaktionen. Immer aber, wenn es zu brennen schien, war der bärenstarke Andy Jenike zur Stelle, der auch in Unterzahl bei Ankerts Strafe Rettungsanker war. Weil die Roosters ab Minute 48 zwei Powerplays nicht nutzten, mussten sie am Ende eine sechs Minuten dauernde Belagerung durch die DEG überstehen – teils in Unterzahl. Das gelang. Der Rest war Jubel über den guten Einstand fürs Trainerduo Tapper/Hommel und drei Punkte am Rhein.

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