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Transferticker: Oberligaspieler heuert nach Pause am Düsterloh an

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Von: Marc Kusche, Thomas Machatzke, Thomas Busch, Lars Schäfer, Michael Jeide, Axel Meyrich

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Nils Langwald, Philipp Freier und Alexander Schmale (von links)
Der zukünftige TuS-Trainer Nils Langwald (links) und Sportchef Alexander Schmale (rechts) freuen sich über die Verpflichtung des jungen Innenverteidigers Philipp Freier (Mitte) und von Florian Gräwe, der bis zur Winterpause für Oberligist SG Finnentrop/Bamenohl spielte. © TuS Langenholthausen

Alle Transfers im Kreis Lüdenscheid von der Kreis- bis zur Oberliga. Welche Wechsel zur Saison 22/23 stehen bereits fest? Wir haben im Transfer-Ticker die Übersicht:

Märkischer Kreis - Die Planungen für die neue Saison 2022/23 schreiten vielerorts voran. Wer wechselt im Sommer wohin? Welche Verstärkungen wird es geben? Welche Spieler und Trainer zieht es weiter? Unsere Sportredaktion gibt in diesem Ticker einen Überblick über die bereits feststehenden Transfers der heimischen Klubs für die Saison 22/23.

11. Mai: Nur einen Tag nach Philipp Freier (SV Hüsten 09) meldet Alexander Schmale, Sportchef des Fußball-Landesligisten TuS Langenholthausen, den nächsten Neuzugang für die Saison 22/23. Es ist Florian Gräwe, der nach halbjähriger Inaktivität im Sommer am Düsterloh wieder ins Fußballgeschehen einsteigen wird. Bis zur Winterpause trug der aus Herscheid stammende 27-Jährige das Trikot des Oberligisten SG Finnentrop/Bamenohl, dann ließen sich Kauf und Renovierung eines Hauses in Neuenrade nicht mehr mit dem Aufwand für die fünfthöchste Spielklasse in Einklang bringen. „Ich wollte ihn schon, als er für den TuS Plettenberg in der Bezirksliga spielte, in die Landesliga nach Werdohl holen, doch der Sprung in die Westfalenliga nach Bamenohl war der richtige Schritt für ihn“, sagt Schmale rückblickend. Trotz des damals nicht realisierten Wechsels zur FSV hielt er den Kontakt zu Gräwe. „Wir waren auch beruflich immer im Austausch“, so Schmale, der Gräwe als „Unterschied-Spieler“ bezeichnet. Gewöhnlich beackert der nach seiner A-Jugendzeit beim FC Iserlohn vier Jahre (bis 2018) für den TuS Plettenberg aktive Gräwe die linke Außenbahn mit Tempo, Zweikampfstärke und Technik. Dies soll er auch beim TuS Langenholthausen tun. „Außerdem ist er charakterlich einwandfrei und eine Bereicherung für unsere Mannschaft“, hat für Schmale auch die menschliche Komponente beim Werben um Gräwe eine Rolle gespielt.

10. Mai: Weiterer Neuzugang für den Landesligisten TuS Langenholthausen: Vom abstiegsbedrohten Ligarivalen SV Hüsten wechselt Philipp Freier im Sommer in die Düsterloh-Arena. Der 20-jährige Innenverteidiger ist der Neffe von Ex-Nationalspieler Paul Freier und war im Sommer 2021 aus der Westfalenliga-U19 des TSC Eintracht Dortmund zum BSV Menden gewechselt, brach am Huckenohl aber seine Zelte nach einem halben Jahr ab und schloss sich dem SV Hüsten 09 an, den er nach der laufenden Spielzeit wieder verlassen wird in Richtung Langenholthausen. „Philipp ist ein spielstarker Innenverteidiger, der eine gute körperliche Robustheit mitbringt. Wir sind davon überzeugt, dass er sich bei uns durchsetzen kann. Wir freuen uns sehr, dass er zu uns wechseln wird“, sagt TuS-Sportchef Alexander Schmale. Philipp Freier passe mit seinen fußballerischen Qualitäten, seiner Zweikampfstärke, Dynamik und auch vom Typ her perfekt in das Anforderungsprofil der Düsterloh-Kicker, die ab Sommer von Nils Langwald und Torben Ochs trainiert werden.

Der Kader des frischgebackenen Landesliga-Aufsteigers Kiersper SC für die Spielzeit 2022/23 steht in weitesten Teilen schon. Zu den bereits bekannten Neuzugängen Leo Becker, Fatih Temel, Yunus Can Karanfil (alle RSV Meinerzhagen) und Andreas Schneider (zuletzt RW Lüdenscheid) kommen noch ein namentlich noch nicht genannter Zugang und der variabel einsetzbare Mittelfeldspieler Tayfun Öztürk. Letzterer spielte bis Januar für den SC Hennen und bringt aus seiner Zeit beim FC Iserlohn und in Dröschede höherklassige Erfahrung mit. Verlassen wird die Kiersper neben Mike Wroblewski (RSV Meinerzhagen) und dem in den Trainerstab aufrückenden Orhan Yilmaz auch der derzeit verletzte Timo Eick (Meniskusschaden), der seine Karriere bei Polonia Lüdenscheid in der Kreisliga B ausklingen lassen wird. Ganz oben auf dem Wunschzettel des KSC steht aufgrund von Wroblewskis Abgang noch ein zweiter Torhüter neben Stergios Kalpakis.

Moritz Klamann, Sportlicher Leiter der FSV Werdohl, hat den nächsten Neuzugang für den Neustart der Riesei-Kicker in der Fußball-Bezirksliga unter Dach und Fach. Vom akut abstiegsbedrohten Staffel-6-Bezirksligisten TuS Neuenrade wechselt Tufan Kirci im Sommer zur FSV. „Tufan ist beidfüßig, kann auf beiden Außenbahnen spielen und bringt fußballerisch sehr viel mit. Wir sind überzeugt davon, dass er bei uns in den nächsten Jahren die nächsten Entwicklungsschritte machen kann und wird. Und Tufan wird, davon bin ich auch überzeugt, in der Bezirksliga zweistellig treffen“, betont Klamann. Tufan Kirci hatte den TuS Neuenrade im vergangenen Sommer in Richtung des ambitionierten A-Kreisligisten TSV Werdohl verlassen, war aber wie Ufuk Öztürk nach nur einem halben Jahr beim Altenmühle-Klub im Winter ins Waldstadion zurückgekehrt. Nun aber wird der Offensivspieler seine Zelte bei den Hönnestädtern wieder abbrechen.

Am Montag zauberte A-Kreisligist TSV Werdohl um seinen neuen Sportlichen Leiter Ömer Sönmez Neuzugang Nummer drei für die Saison 22/23 aus dem Hut. Und wie Batuhan Ramazan Kirci kommt dieser „Neue“ vom TuS Neuenrade: Mittelfeldspieler Anil Can Yigit. Der 22-jährige Yigit, der beim TSV Werdohl für das zentrale Mittelfeld geplant ist, war erst im Winter von Landesliga-Rückzieher FSV Werdohl zum TuS Neuenrade gewechselt. Doch im Team von Trainer Abi Ouhbi kam Yigit nicht wie erhofft zum Zuge und über zwei Kurzeinsätze nicht hinaus, gehörte beim TuS zuletzt auch nicht mehr zum Aufgebot und möchte nun ab Sommer beim Altenmühle-Klub unter Trainer Ismail Uzunoglu, der Yigit bestens kennt, neu angreifen.

Der Klassenerhalt ist nach dem 5:0-Kantersieg gegen den Platznachbarn TuRa Eggenscheid für B-Kreisligist Polonia Lüdenscheid so gut wie in trockenen Tüchern, und ad hoc vermelden die Bergstädter fünf weitere Zugänge für die neue Saison, in der am Ende der erstmalige Aufstieg ins Kreisliga-Oberhaus stehen soll. Hatte schon die Verpflichtung von Giovanni Inchingoli (TuS Neeuenrade) für Aufsehen gesorgt, so kommt jetzt noch ein weiterer „Hochkaräter“ dazu: Vom frischgebackenen Landesliga-Aufsteiger Kiersper SC wechselt als „Königstransfer“ Timo Eick zum Dickenberg. Dazu kommen Christian Bugajow und Gaetano Truocchio von den A-Ligisten TuS Stöcken-Dahlerbrück und TSV Lüdenscheid II, sowie vom sonntäglichen Gegner TuRa Eggenscheid dessen Torjäger Niko Busenius sowie Tolga Sert.

7. Mai: Das Team des A-Kreisligisten TSV Werdohl bleibt in der Saison 22/23 bis auf Ugur Akdeniz (Türkiyemspor Plettenberg) und Sahin Cakmak (Ziel unbekannt) zusammen – und jetzt präsentierte der TSV um den neuen Sportlichen Leiter Ömer Sönmez seine ersten zwei Neuzugänge. Vom abstiegsbedrohten Staffel-6-Bezirksligisten TuS Neuenrade wechselt im Sommer der 20-jährige Defensivspezialist Batuhan Ramazan Kirci zum Altenmühle-Klub. Und vom Staffel-5-Bezirksligisten TuS Plettenberg schließt sich zur neuen Saison der 22-jährige Angreifer Cihan Aydemir dem TSV Werdohl an. Aydemir war erst im vergangenen Winter vom Landesliga-Rückzieher FSV Werdohl zu den Plettenbergern gewechselt, kam dort aber nicht wie erhofft zum Zuge und will nun beim TSV neu angreifen und vermehrt Spielpraxis sammeln. „Ich freue mich sehr über die beiden Verstärkungen“, sagt Trainer Ismail Uzunoglu

5. Mai: Durchaus überraschende Personalien beim Bezirksligisten TuS Plettenberg teilte der Sportliche Leiter Markus Hildebrandt mit. So wird der bereits als Neuzugang vorgestellte Fynn Hampel von RW Lüdenscheid nun doch nicht zu den Blau-Gelben wechseln, sondern weiter für den Landesligisten spielen. „Fynn hat eine neue Arbeitsstelle und aufgrund der Brückensperrung auf der A45 wird es für ihn immer sehr eng, alles zu schaffen“, nannte Hildebrandt als Begründung für den Sinneswandel Hampels. Demgegenüber wird der bereits als Abgang verkündete Kosta Sarris nun doch beim TuS bleiben, macht wie zuvor schon Emre Yücel seinen Wechsel zum designierten Landesligisten Kiersper SC rückgängig. „Kosta ist auf uns zu gekommen, weil er weiß, was er an uns hat. Und da auch seine alten Kollegen hier bleiben, hat er sich nochmal umentschieden“, sagt Hildebrandt.

28. April: Nach mehreren Vertragsverlängerungen mit Spielern des aktuellen Aufgebots hat Oberligist RSV Meinerzhagen seinen ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentiert: Vom Niederrhein-Oberligisten FC Kray kommt Girolamo Tomasello. Der Wechsel des 26-Jährigen an die Oststraße ist gewissermaßen auch eine Familienzusammenführung, denn ab Sommer wird der RSV-Neuzugang erstmals seit drei Jahren wieder mit seinem Zwillingsbruder Alessandro Tomasello zusammenspielen. Die Wege des Duos hatten sich 2019 getrennt, als es Alessandro von Schwarz-Weiß Essen nach Meinerzhagen und Girolamo zurück nach Kray zog, wo die beiden schon ihre ersten beiden Spielzeiten im Seniorenbereich absolviert hatten.

Anders als sein Bruder, der im offensiven Mittelfeld zu Hause ist und dessen starker Fuß der linke ist, ist Girolamo Tomasello Rechtsfuß und fühlt sich in der Innenverteidigung und auf der „Sechs“ im Mittelfeld am wohlsten. Bevor sie ab Juli wieder Seite an Seite spielen werden, wollen die Zwillinge in der aktuellen Saison jeweils noch den Klassenerhalt realisieren. Denn Girolamo Tomasello spielt am Niederrhein mit dem FC Kray genauso in der Oberliga-Abstiegsrunde wie „Aki“ mit dem RSV Meinerzhagen in Westfalen.

27. April: Binnen einer Woche hat der TuS Neuenrade in der Bezirksliga 6 durch Siege gegen BW Voerde (4:1) und den TSK Hohenlimburg (9:2) den Rückstand auf die Abstiegsplätze auf jetzt noch vier Zähler verkürzt, ist in puncto Klassenerhalt also wieder voll im Geschäft und hat am kommenden Sonntag das nächste „Big-point-Spiel“ beim fünf Punkte besser gestellten FC Wetter vor der Brust. Die Hoffnung auf eine weitere Bezirksliga-Spielzeit, sie lebt im Waldstadion.

Bezirksliga oder Kreisliga A? Diese Frage beschäftigt seit Wochen, wenn nicht sogar seit Monaten natürlich auch den Sportlichen Leiter Dennis Bonevski bezüglich der Kaderplanung für die Saison 22/23. „Es ist momentan echt schwer, weil man ja noch keine Planungssicherheit hat“, sagt Bonevski. Dem Neuenrader Sportchef liegen zwar schon mehrere Zusagen aus den eigenen Reihen vor, seit wenigen Tagen weiß er aber auch, dass zwei junge Akteure den Verein im Sommer verlassen werden.

Levin Friese, der sowohl im Mittelfeld als auch in der Innen- oder Außenverteidigung kicken kann, wechselt zur Saison 22/23 zum VfB Altena. VfB-Trainer Christian Weiß bestätigte den Transfer des Youngsters ebenso wie Dennis Bonevski. „Ich bin schon seit etwa drei Jahren an einer Verpflichtung von Levin dran und freue mich sehr, dass es jetzt klappt und er uns verstärken wird“, betont Christian Weiß. Für die Burgstädter, die sich im Kreisoberhaus einen Titelzweikampf mit dem RSV Meinerzhagen II liefern und daher auch noch nicht wissen, ob sie in der nächsten Saison in der Bezirks- oder A-Liga spielen werden, ist Levin Friese der erste externe Neuzugang. „Er kommt auf jeden Fall zu uns“, sagt Weiß. Die Zusage Frieses sei ligaunabhängig.

Defensiv in der nächsten Saison in der Kreisliga A kicken wird Finn Kleinsteuber, allerdings nicht im Kreis Lüdenscheid. Der 20-Jährige, der offensiv nahezu alle Positionen bekleiden kann und für die Neuenrader in dieser Saison bislang fünf Tore erzielte, schließt sich zur neuen Serie dem Iserlohner A-Kreisligisten SpVgg Nachrodt an. Die Nachrodter machten diesen „Toptransfer“, wie sie es in den sozialen Netzwerken posteten, am Montagabend offiziell. Für die Sportvereinigung dürfte Kleinsteuber in der Tat eine große Verstärkung sein.

„Es ist schade, dass uns Levin und Finn verlassen werden. Es sind zwei junge Spieler mit Potenzial. Es ist kein Geheimnis, dass wir sie gerne gehalten hätten“, so Dennis Bonevski.

23. April: A-Kreisligist Türkiyemspor Plettenberg meldet den ersten Neuzugang für die Saison 22/23. Vom Ligarivalen TSV Werdohl kehrt Ugur Akdeniz im Sommer ins Oestertal zurück. Der erfahrene Zehner, der die Jugend der FSV Werdohl und des TuS Plettenberg durchlief und von 2016 bis zur Winterpause 2018/19 bereits das TSP-Trikot trug, sieht nach eigener Aussage sehr viel Potenzial in der Plettenberger Mannschaft und will in der nächsten Spielzeit seinen Beitrag dazu leisten, oben angreifen zu können. Als einziger Abgang steht bei TSP bislang der von Torjäger Okan Özbek zum Landesligisten TuS Langenholthausen fest.

16. April: Der Kiersper SC, Tabellenführer in der Bezirksliga 6, treibt seine Personalplanungen für die neue Saison weiter mit Macht voran. Nächster Neuzugang im Aufgebot von Trainer Marco Carbotta ist Andreas Schneider. Schneider spielte zuletzt für den Landesligisten RW Lüdenscheid, legte dann aus privaten Gründen eine Pause ein und will in der Serie 2022/23 wieder angreifen. „Er ist bei uns für das zentrale Mittelfeld vorgesehen“, freute sich Carbotta bei der Vorstellung Schneiders am Felderhof

13. April: Rolle rückwarts bei Emre Yücel: Der Mittelfeldspieler des TuS Plettenberg, der sich auf der „Sechs“ pudelwohl fühlt, aber auch Verteidiger spielen kann, war Ende Februar vom Kiersper SC als Neuzugang für die Saison 22/23 vorgestellt worden. Yücel wollte bei den Kierspern, ihres Zeichens Spitzenreiter der Bezirksliga 6 und in der neuen Serie sehr wahrscheinlich Landesligist, sportlich den nächsten Schritt machen. Nun aber scheint es sich Yücel, der dem Nachwuchs von Rot-Weiß Lüdenscheid entstammt, anders überlegt zu haben. Er bleibt nun doch beim Staffel-5-Bezirksligisten TuS Plettenberg, zu dem er nach einer Saison bei der FSV Werdohl im vergangenen Sommer zurückgekehrt war.

„Emre ist auf uns zugekommen und hat uns mitgeteilt, dass er doch gerne beim TuS bleiben würde“, sagt Plettenbergs Sportlicher Leiter Markus Hildebrandt. Bei den Blau-Gelben sorgt Yücels Umdenken für Freude, denn wie Hildebrandt betont, habe man mit dem Mittelfeldspieler ohnehin gerne verlängert, ihm aber auch keine Steine auf dem Weg Richtung eines designierten Landesligisten legen wollen.

Zudem konnte Markus Hildebrandt am Dienstag Klarheit in der Personalie Mehmet Bektas verkünden. Der erfahrene Offensivstratege, der in dieser Saison lange verletzt war, am Sonntag beim 3:1-Sieg gegen Rüblinghausen seinen Torriecher unter Beweis stellte und den 2:1-Fühungstreffer erzielte, hängt in Böddinghausen eine weitere Saison dran.

12. April: Nächster namhafter Neuzugang für den ambitionierten B-Ligisten TuS Herscheid: Nachdem in der Winterpause bereits Sergen Gülbeyaz (Borussia Dröschede) und Emanuele Catalano (SC Plettenberg) den aktuellen Tabellenführer verstärkt hatten, konnten sich die Kicker aus der Ebbegemeinde nun für die Saison 2022/23 die Dienste eines höherklassig erfahrenen Torhüters sichern. Nachdem er zuletzt eine Babypause eingelegt hatte, wird Sören Langwald ab dem Sommer wieder die Torwarthandschuhe überstreifen. „Damit haben wir für unsere beiden Seniorenmannschaften drei Keeper fest“, freut sich Jens Beer, Sportlicher Leiter des TuS und selbst ein ausgewiesener Fachmann zwischen den Pfosten. Für die „Erste“ sind dann der aktuelle Keeper Colin Switala und eben Langwald vorgesehen, der in seiner langen Laufbahn bereits für die FSV Werdohl, den TuS Langenholthausen, den RSV Meinerzhagen, den SC Plettenberg und zuletzt den TuS Plettenberg in der Bezirksliga im Einsatz war. Bei den Blau-Gelben zog er sich im Lauf der Saison 19/20 zurück, steigt nun in Herscheid aber wieder ein.

9. April: Parallel zum sportlichen Tagesgeschäft gehen die Personalplanungen des Bezirksliga-Spitzenreiters Kiersper SC für die Saison 2022/23 weiter. Den mittlerweile 19. Kaderplatz wird ein alter Bekannter besetzen, denn im Sommer wird Leo Becker zum Felderhof zurückkehren. Der Defensivspieler war vor der laufenden Saison zum RSV Meinerzhagen gewechselt. Beim Oberligisten konnte sich der 26-Jährige jedoch auch verletzungsbedingt keinen Stammplatz erarbeiten. Sein Heimatverein empfängt den Rückkehrer nun mit offenen Armen: „Wir haben gegenüber Leo immer kommuniziert, dass bei uns die Tür für ihn offen ist“, sagt KSC-Trainer Marco Carbotta, der sich über die Verstärkung freut.

6. April: Vom abstiegsbedrohten Bezirksligisten TuS Neuenrade in die Kreisliga B: Offensiv-Allrounder Giovanni Inchingoli wechselt im Sommer zu Polonia Lüdenscheid. Der Club vom Dickenberg will in der Saison 22/23 einen ernsthaften Angriff Richtung Aufstieg starten und kündigt weitere „Hochkaräter“ an.

6. April: Für ihren Neustart in der Bezirksliga unter der Regie von Cheftrainer Fitim Zejnullahu holt die FSV Werdohl zur Saison 22/23 einen überaus erfahrenen Mittelfeldstrategen zurück zum Riesei. Faruk Cakmak wechselt im Sommer vom A-Ligisten TSV Werdohl zum höherklassigen Stadtrivalen, für den er schon einmal die Schuhe geschnürt hatte. „Faruk bringt sehr viel Erfahrung mit, die er an die jüngeren Spieler in der Mannschaft weitergeben kann und soll. Wir sind fest davon überzeugt, dass er noch ein, zwei Jahre auf gutem Bezirksliga-Niveau spielen kann. Außerdem möchte Faruk bei uns zum Teil in die Trainertätigkeit reinschnuppern“, sagt FSV-Sportchef Moritz Klamann.

5. April: Beim 2:1-Erfolg des A-Kreisligisten Türkiyemspor Plettenberg im Kreispokal-Halbfinale gegen den Kiersper SC hatte sich TSP-Torjäger Okan Özbek eine schwere Knieverletzung zugezogen, die sich im Nachgang als Kreuzbandriss herausstellte. Abruptes Saisonende für den Goalgetter, der im Kreisoberhaus bis dato 32 „Buden“ erzielt hatte. Ganz bitter für Özbek. Bitter für TSP. Aber auch bitter für den TuS Langenholthausen. Denn: Der Landesligist vom Düsterloh um den neuen Sportchef Alexander Schmale und dem zukünftigen Trainerteam Nils Langwald/Torben Ochs hatte schon vor diesem Pokalspiel die Fühler nach dem brandgefährlichen Torjäger ausgestreckt, weil die Balver von den Offensivqualitäten Özbeks vollauf überzeugt waren und noch immer sind. „Die Verletzung von Okan, mit dem wir uns kurz vor dem Pokalspiel getroffen haben, ist natürlich sehr ärgerlich“, sagt Alexander Schmale, der am Dienstag den Wechsel des Torjägers zur Saison 22/23 verkündete.

„Wenn Okan wieder fit ist, hat er großes Potenzial, auch in der Landesliga zu treffen“, so Schmale, der davon ausgehen muss, dass Özbek wegen der im Pokalspiel erlittenen Verletzung erst Ende des Jahres wieder wird kicken können und seinem zukünftigen Klub zunächst also nicht zur Verfügung stehen wird.

„Ich freue mich, wenn Okan seine Dynamik und seinen starken Abschluss im Trikot des TuS Langenholthausen zeigen wird“, sagt Nils Langwald, der im Sommer zusammen mit „Co“ Torben Ochs in der Düsterloh-Arena das Zepter vom Trainer-Duo Rademacher/Kauke übernehmen wird. Weil Torben Ochs erfahrener Physiotherapeut ist, sollte Özbek auf dem Weg zurück zu alter Stärke beim TuS in guten Händen sein.

1. April: Die Abteilung Attacke des Landesligisten Rot-Weiß Lüdenscheid bekommt im Sommer Zuwachs: Vom A-Kreisligisten Türkischer SV Lüdenscheid wechselt Eray Inan zum Nattenberg. Der 21-Jährige ist in der laufenden Spielzeit der Topgoalgetter des TSV, erzielte 29 Saisontreffer. Erfolgreicher waren in der Kreisliga A lediglich Hakan Aktas (RSV Meinerzhagen II/42) und Okan Özbek (TS Plettenberg/32). Der kleine, quirlige Inan hatte zahlreiche Angebote, darunter eines aus der Oberliga. Doch der Bergstädter hat sich für die Rückkehr zum Nattenberg entschieden. Hier spielte er bereits als B-Junior. Für RWL will Inan nun auch in der Landesliga seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellen. Zudem gibt RWL in den Planungen für die neue Saison drei A-Junioren die Chance auf den Sprung ins Landesliga-Team vom Nattenberg. Sowohl Umut Lermi als auch Inan Yetkiner und Marc Stazura erhalten einen Platz im Kader von Trainer Bayram Celik. Lermi und Yetiner sind Offensivspieler, Stazura ist für die Defensive eingeplant.

1. April: Mit Sabio Tammaro kehrt ein „alter Bekannter“ im Sommer zum A-Kreisligisten SG Balve/Garbeck zurück. Tammaro spielte zweieinhalb Jahre beim TV Rönkhausen in der Olper B-Liga. „Wir freuen uns sehr, dass Sabio zurückkommt. Er kennt die Liga, kommt aus dem Verein und wird das Team mit seinen Qualitäten bereichern“, sagte der sportliche Leiter Niko Blüggel.

25. März: Bezirksligist Kiersper SC stellt zwei weitere Neuzugänge für die Saison 2022/23 vor. Neben Fatih Temel kommt nun auch Yunus Can Karanfil vom RSV Meinerzhagen. Der Linksfuß spielt in der Kreisliga-A-U19, trainierte parallel in der 1. Mannschaft mit, erhielt dort aber keine Einsatzzeiten. Karanfil ist für das Mittelfeld eingeplant.

22. März: „Als Florent den Impuls gab, haben wir natürlich nicht lange gefackelt.“ Markus Hildebrandt, Sportlicher Leiter des TuS Plettenberg, musste nicht erst großartig überlegen, als ihn der jetzige spielende Co-Trainer und baldige – ab Sommer – Cheftrainer des Bezirksligisten, Florent Zejnullahu, informierte, dass dessen Bruder Fisnik noch einmal aktiv werden möchte. Zwei Jahre nach dem Laufbahnende reizt es den 34-Jährigen wieder, sonntags nicht nur neben, sondern wieder auf dem Platz zu stehen. Und dies wird Fisnik Zejnullahu nunmehr ab der Saison 2022/23 beim TuS Plettenberg in die Tat umsetzen.

„Fisnik hat 2020 zwar offiziell aufgehört, aber beim RSV Meinerzhagen fast jede Trainingseinheit aktiv mitgemacht“, weiß Hildebrandt. „Und jetzt hat er noch einmal Lust bekommen, zu spielen und mit Florent etwas zusammen zu machen – auch, weil es vielleicht die letzte Möglichkeit sein wird, dies als Brüder gemeinsam zu tun.“ Während Florent, der zwar schon beim SSV Küntrop als Spielertrainer tätig war, in Plettenberg aber nunmehr erstmals eine überkreislich spielende Mannschaft eigenverantwortlich trainieren wird, künftig nur noch an der Seitenlinie stehen wird, soll Fisnik auf dem Platz als spielender Co-Trainer fungieren und seine Erfahrung an die jungen Spieler des TuS Plettenberg weitergeben.

Der Weg von Fisnik Zejnullahu führte vom VfL Bochum zu Borussia Dortmund II in die Regionalliga Nord (sechs Einsätze), dann zu Westfalia Herne und Germania Gladbeck in die Oberliga Westfalen, weiter zum Wuppertaler SV und über Borussia Dröschede, die SF Oestrich-Iserlohn und den FC Iserlohn im Jahr 2014 zurück in die engere Heimat zur FSV Werdohl. Ein Jahr später ging es zum aufstrebenden RSV Meinerzhagen. Dort machte der schussstarke Offensivspieler den Weg bis in die Oberliga mit, übernahm dann Aufgaben im Trainerstab, ist in der laufenden Saison als Teammanager an der Kaderplanung beteiligt, führte Gespräche mit Spielern.

„Fisnik hat ein Riesennetzwerk und will auch weiter im Fußball tätig bleiben, ist für alles offen“, weiß Hildebrandt, der sich auf die Zusammenarbeit freut und hofft, dass der TuS Plettenberg von Fisnik Zejnullahus Erfahrung auf und neben dem Platz profitieren kann. „Dass er zu uns kommt, macht uns mega-stolz und froh. Das Komplettpaket als Spieler und Co-Trainer ist für uns Gold wert“, sagt Markus Hildebrandt. „Fisnik hat im Fußball so viel gesehen und ist eine Persönlichkeit – das kann nur gut für uns sein.“

15. März: Zweiter externer Neuzugang für den Fußball-Bezirksligisten TuS Plettenberg für die Saison 22/23: Von den Bezirksliga-A-Junioren von Rot-Weiß Lüdenscheid kehrt Christopher Göbel ins Lennestadion zurück. Zuvor hatten die Blau-Gelben bereits Fynn Hampel aus dem RWL-Landesligateam verpflichtet. „Christopher Göbel passt als Plettenberger Junge genau in unser Profil, macht hier vor Ort seine Ausbildung und ist hier verwurzelt. Wir sind froh, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt Markus Hildebrandt, Sportlicher Leiter des TuS. „Christopher war im Nachwuchs immer überkreislich unterwegs und ist flexibel einsetzbar. Gerade in der Innenverteidigung haben wir ja Nachholbedarf“, spielt Hildebrandt auf das bevorstehende Laufbahnende des künftigen Cheftrainers Florent Zejnullahu an .

8. März: Orcun Akpinar wird den Landesligisten TuS Langenholthausen im Sommer verlassen. Der 30-jährige Mittelfeldspieler, der zur Saison 21/22 vom Bezirksligisten TuS Sundern in die Düsterloh-Arena gewechselt war, schließt sich zur Saison 22/23 dem Arnsberger A-Kreisligisten SG Herdringen/Müschede an. Akpinar wird bei der Spielgemeinschaft Cheftrainer Faton Veseli, mit dem er seit Jahren befreundet ist, als spielender Co-Trainer zur Seite stehen. Ebenfalls zur SG Herdringen/Müschede wechselt im Sommer Thomas von der Höh. Der 44-Jährige, der derzeit noch die SG Beckum/Hövel trainiert, wird in Herdringen neuer Coach der Zweitvertretung.

8. März: Die Verantwortlichen des SV Affeln sind auf der Suche nach einem Trainer für ihre in der Arnsberger Fußball-Kreisliga B erfolgreich kickende Zweitvertretung fündig geworden. Die Reserve der Stummel-Kicker wird ab kommenden Sommer von Daniel Skapski trainiert. Der 32-jährige B-Lizenz-Inhaber war bis zum vergangenen Dezember beim akut abstiegsbedrohten A-Kreisligisten SC Plettenberg als Trainer aktiv gewesen. Im Sommer 2021 hatte Skapski nach dem Ausscheiden von Christos Goulas alleinverantwortlich das A-Liga-Team des SC Plettenberg übernommen und im Dezember den SC-Vorsitzenden Andreas Barnewitz schließlich gebeten, ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden.

Daniel Skapski verlässt somit nach zehn Jahren den Fußball-Standort Plettenberg in Richtung Affeln, wo er die Nachfolge von Nico Schulte antreten wird. Wie berichtet, scheidet Schulte freiwillig am Saisonende als Coach des SV Affeln II aus. „Wir freuen uns sehr über die Zusage von Daniel und sind überzeugt, in ihm die optimale Lösung gefunden zu haben. Daniels Art und Weise in der Kommunikation hat uns sehr gefallen und zudem passt sein fußballerischer Ansatz perfekt zum nächsten Entwicklungsschritt unserer 2. Mannschaft”, sagt Felix Levermann, seines Zeichens 2. Geschäftsführer des SVA.

4. März: Der Kader der FSV Werdohl für den Neustart in der Saison 22/23 in der Bezirksliga wächst und gedeiht. Am Donnerstag präsentierte FSV-Sportchef Moritz Klamann zwei weitere Neuzugänge. Vom Staffel-4-Bezirksligisten SuS Langscheid/Enkhausen wechselt der 21-jährige Offensivspieler Jonas Klaucke, der in Neuenrade lebt und in der Jugend bereits das FSV-Trikot trug, an den Riesei. „Jonas ist ein hochtalentierter Spieler mit einem enormen Entwicklungspotenzial. Wir hatten ihn bei unseren Planungen von Anfang an auf dem Schirm und freuen uns nun über seine Zusage. Jonas wird, da bin ich mir sicher, in den nächsten Jahren auf sich aufmerksam machen“, betont Klamann. Nach Verteidiger Lionas Vassis und Mittelfeldspieler Tim Lüdtke ist Jonas Klaucke der dritte Akteur, der zur neuen Serie von den Sorpe-Kickern zur FSV wechseln wird.

Verstärkung gibt es auch auf der Torhüterposition. Aus der Westfalenliga-A-Jugend des TSC Eintracht Dortmund schließt sich Lennox Kamitter aus Neuenrade zur kommenden Saison den Werdohlern an. „Lennox könnte in der nächsten Saison noch A-Jugend spielen, wird bei uns im Sommer aber zum Senior erklärt“, so Moritz Klamann. Kamitter wird zusammen mit Markus Grete (TuS Langenholthausen) das Torhüter-Duo bei der FSV bilden.

28. Februar: Bezirksligist TuS Plettenberg hat seinen ersten Neuzugang für die Saison 22/23, in der Florent Zejnullahu bei den Blau-Gelben zum Cheftrainer aufsteigen wird, unter Dach und Fach. Vom Landesligisten Rot-Weiß Lüdenscheid wechselt im Sommer Fynn Hampel zu den Plettenbergern. „Wir freuen uns sehr, dass Fynn zu uns wechseln wird. Er ist jung, dynamisch und passt auch vom Typ her sehr gut zu uns. Wir sind uns sicher, dass er uns auf der linken Seite weiterhelfen wird“, sagt TuS-Sportchef Markus Hildebrandt. Hampel, der am Sonntag bei der Zweitvertretung der Rot-Weißen im A-Liga-Duell gegen den TuS Linscheid-Heedfeld die linke Seite beackerte und fußballerisch laut Hildebrandt „sehr gut ausgebildet“ sei, soll auf dem Flügel die Lücke schließen, die der zur neuen Saison zum Kiersper SC wechselnde Kosta Sarris hinterlassen wird.

23. Februar: Bezirksligist Kiersper SC vermeldet den zweiten Neuzugang für die kommende Saison – und dieser kommt genauso wie Kosta Sarris, dessen Verpflichtung der Verein im Januar verkündet hatte, vom TuS Plettenberg. Der 21-jährige Emre Yücel ist im zentralen Mittelfeld zu Hause, gibt als Lieblingsposition die „Sechs“ und die „Acht“ an.

Yücel entstammt dem Nachwuchs von Rot-Weiß Lüdenscheid, spielte bis zur A-Jugend für die Bergstädter. 2019 wechselte er zum TuS Plettenberg, die Kurz-Saison 20/21 verbrachte er beim damaligen Landesligisten FSV Werdohl, ehe er im vergangenen Sommer nach Plettenberg zurückkehrte.

Beim KSC ist die Verpflichtung Emre Yücels auch unter dem Aspekt der Verjüngung zu sehen, denn die Volmestädter wollen perspektivisch an der Altersschraube drehen. „Mit den bislang 17 Zusagen aus unserem aktuellen Aufgebot haben wir eine sehr gute Grundlage für die weitere Kaderplanung“, sagt Trainer Marco Carbotta. Erklärtes Ziel des KSC ist es, mit einem 24-köpfigen Kader in die Saison 2022/23 zu gehen, die für den souveränen Bezirksliga-6-Spitzenreiter zur ersten Landesliga-Spielzeit nach zehn Jahren Abstinenz werden soll.

23. Februar: Die Verantwortlichen des Arnsberger A-Kreisligisten SV Affeln haben den dritten externen Neuzugang für die Saison 22/23 verkündet. Vom TSV Oestertal aus dem Lüdenscheider Kreisoberhaus wechselt Offensivakteur Manuel Richert im Sommer auf die Stummel. Der 35-jährige Richert war vor der Station Oestertal unter anderem als spielender Co-Trainer beim TuS Lenhausen aktiv gewesen.

„Wir freuen uns sehr über die Zusage von Manuel. Er ist weiterhin äußerst motiviert und möchte auch nochmal einen neuen Fußballkreis kennenlernen. Manuel bringt viel Erfahung mit in unsere doch recht junge Mannschaft“, sagt der 2. Affelner Geschäftsführer Felix Levermann. Manuel Richert ist eine weitere Option für die „Abteilung Attacke“ von Trainer Cesare Deleo, der sich nach dem feststehenden Abgang von Stürmer Jan Hildebrandt (TuS Lenhausen) über diesen Transfer freut.

Nach den Verpflichtungen von Torhüter Sven Kabath und Mittelfeldspieler Niklas Linke, die im Sommer vom Bezirksligisten TuS Plettenberg zur Stummel wechseln werden, und eben Manuel Richert soll wohl noch ein weiter Neuzugang folgen. „Wir sind noch nicht ganz fertig und möchten ganz gerne noch einmal nachlegen. Auch wenn das nicht klappen sollte, würden wir dennoch beruhigt in die kommende Saison starten, weil wir einfach eine enorme Qualität in der kompletten Breite des Kaders haben“, so Felix Levermann.

22. Februar: Beim abstiegsbedrohten Landesligisten TuS Langenholthausen gibt es mit Blick auf die Saison 22/23 weitere Personalentscheidungen. Wie der neue TuS-Sportchef Alexander Schmale am Dienstag erfreut mitteilte, wird der 21-jährige Mittelfeldspieler Jan Elias Clement auch in der kommenden Spielzeit das grün-weiße TuS-Trikot überstreifen. „Wir freuen uns sehr über Jans Zusage“, sagt Schmale, der von den Qualitäten Clements vollauf überzeugt ist. Der torgefährliche Jan Elias Clement war im vergangenen Sommer vom A-Kreisligisten SV Arnsberg 09 zum TuS gewechselt, schlug auf Anhieb voll ein in der Düsterloh-Arena und ist mit sieben Saisontreffern, die er in der Hinrunde erzielte, bislang erfolgreichster Torschütze der Langenholthausener. Ein anderer Akteur, der zur Saison 21/22 ebenfalls zum TuS gewechselt war, wird seine Zelte am Düsterloh nach dieser Saison hingegen wieder abbrechen. Torhüter Bastian Horch, im Sommer 2021 vom Langenholthausener Landesliga-Konkurrenten SV Hüsten 09 gekommen, schließt sich zur neuen Saison dem ambitionierten Staffel-4-Bezirksligisten TuS Sundern an. Horch ist nach Markus Grete (FSV Werdohl) der zweite Keeper, der den TuS also verlassen wird.

21. Februar: Nach Torjäger Kevin de Wall, der im Sommer vom VfB Altena zurückkehren wird, hat der Arnsberger Fußball-A-Kreisligist SSV Küntrop den zweiten externen Neuzugang für die Saison 22/23 unter Dach und Fach. Vom Lüdenscheider B-Kreisligisten TuS Versetal wechselt zur neuen Spielzeit Torhüter Yannik Schürmann (28) an die Dinneike. „Wir freuen uns sehr über die Zusage von Yannik, weil er sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung sein wird. Yannik ist noch Spielertrainer im Versetal und kommt mit einem weinenden und einem lachenden Auge zu uns, weil der TuS für ihn eine Herzensangelegenheit ist“, sagt SSV-Trainer Frederik Wördemann. Dennoch sei für den Bezirksliga-erprobten Schürmann der Reiz, bei einem A-Ligisten im Tor zu stehen und noch dazu das Arnsberger Kreisoberhaus kennenzulernen, groß gewesen. „Ich halte Yannik für einen überdurchschnittlich guten A-Liga-Torwart“, so Wördemann.

17. Februar: Fußball-A-Ligist TuS Linscheid-Heedfeld treibt seine Personalplanungen für die Saison 2022/23 weiter voran. Gleich zweimal wurde David Kerefidis, in Personalunion Spielertrainer und Sportlicher Leiter des TuS, jetzt bei der A-Jugend von Rot-Weiß Lüdenscheid fündig. Vom Nattenberg wechseln Leon Spähr und Damon Boumazouz zum Kuhlenhagen.

„Zwei richtig gute Jungs“, freut sich Kerefidis über den Transfer-„Doppelpack“, „beide sind gut ausgebildet und ehrgeizig. Sie werden gut in unseren Kader passen, den wir damit wie geplant weiter verjüngen.“

Spähr ist in der Innenverteidigung zu Hause, erzielte im bisherigen Saisonverlauf der A-Jugend-Bezirksliga aber auch schon fünf Treffer. Kerefidis beschreibt seinen neuen Defensivmann als „sehr diszipliniert, das hat mir besonders imponiert.“ Auf der anderen Seite des Spielfeldes, nämlich im Sturm, liegt das Hauptbetätigungsfeld von Damon Boumazouz. Dass der Youngster weiß, wo das Tor steht, bewies er im jüngsten Test der Rot-Weiß-Jugend gegen eben jenen TuS Linscheid-Heedfeld, dessen Trikot er ab dem Sommer tragen wird. Der Treffer zur zwischenzeitlichen 4:2-Führung der Bergstädter ging auf das Konto von Boumazouz, dessen robuste, schnelle Spielweise David Kerefidis besonders gefällt.

Abgeschlossen sind die TuS-Planungen damit aber nicht. „Ich bin noch lange nicht fertig“, schmunzelt Kerefidis, dessen Mannschaft am Sonntag gegen den SC Lüdenscheid in die Saisonfortsetzung der Kreisliga A startet.

8. Februar: Der Kader der FSV Werdohl für den Neustart zur Saison 22/23 in der Bezirksliga wächst und wächst. Am Dienstag präsentierte FSV-Sportchef Moritz Klamann den nächsten Neuzugang, der im Fußballkreis Lüdenscheid alles andere als ein Unbekannter ist. Vom Staffel-4-Bezirksligisten SuS Langscheid/Enkhausen wechselt im Sommer der Neuenrader Tim Lüdtke an den Riesei. Der 23-Jährige ist damit nach dem 21-jährigen Verteidiger Lionas Vassis der zweite Spieler, den die FSV von der Sorpe ins Lennetal lockt.

„Tim ist ein mega-sympathischer Typ, der von unserem Konzept überzeugt ist. Er hat ein sehr gutes Passspiel und eine ruhige Art, Fußball zu spielen. Tim ist fußballerisch auf einem richtig guten Weg und kann sowohl im Mittelfeld als auch als Innenverteidiger spielen, wobei ich ihn mehr im Mittelfeld sehen. Und ich bin überzeugt davon, dass er in der neuen Saison bei uns einschlagen wird“, betont Moritz Klamann.

Tim ist der Sohn von Rüdiger Lüdtke, der beim TuS Neuenrade ein echtes Urgestein ist, im Waldstadion in Landes-, Bezirks- und Kreisliga kickte und dank seiner Spielintelligenz und seinem feinen Füßchen stets zu den Lieblingen der Zuschauer zählte. Auch Tim Lüdtke trug das Neuenrader Trikot im Jugend- und Seniorenbereich, im Sommer 2018 verließ er den TuS dann in Richtung Langscheid. In der Jugend kickte Tim Lüdtke auch für den TuS Plettenberg und die FSV Werdohl. „Es waren sehr schöne Jahre in Langscheid“, sagt der 23-Jährige, der sich aber auf die neue Herausforderung in Werdohl freut. „Ich denke, dass es bei der FSV ein spannendes Projekt ist, bei dem ich dabei sein möchte. Wir werden sicher eine coole Truppe haben“, betont der junge Neuenrader, der nach Markus Grete, Marcus Brüll, Matthes Schröder, Gian-Marco de Luca (alle TuS Langenholthausen), Philip Fischer (Rot-Weiß Lüdenscheid) und seinem Langscheider Teamkollegen Lionas Vassis der siebte externe Neuzugang der Werdohler ist.

7. Februar: Einen Tag nach dem Landesliga-Derby am Düsterloh zwischen dem TuS Langenholthausen und dem BSV Menden ist klar, wohin es TuS-Führungsspieler Dominik Beutler zur Saison 22/23 ziehen wird. Beutler wird nicht, wie spekuliert worden war, zum Westfalenligisten SC Neheim wechseln, sondern zu einem Landesligisten, der am Sonntag das Derby am Düsterloh mit 2:0 gewonnen hatte. Den Mittelfeldspieler zieht es zum BSV Menden.

6. Februar: Blick in den Kreis Arnsberg: Torjäger Marvin Potschien und Fabian Augustin werden im Sommer den A-Kreisligisten SG Balve/Garbeck verlassen und zum Iserlohner A-Ligisten SV Oesbern wechseln.

4. Februar: A-Ligist TuS Linscheid-Heedfeld plant mit Hochdruck für die Saison 2022/23. Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit – zusammen mit dem RSV Meinerzhagen II und dem VfB Altena kämpfen die Schalksmühler Höhengebietler noch um den Bezirksliga-Aufstieg – hat TuS-Spielertrainer David Kerefidis die Verpflichtung von Mario Medjedovic vom Liga-Konkurrenten TSV Rönsahl bekanntgegeben. „Ein absoluter Wunschspieler“, so Kerefidis über seinen „Neuen“, „er kann die Außenbahn beackern und passt auch charakterlich perfekt in die Truppe.“ Abgeschlossen sind die Planungen des TuS damit noch nicht. „Es werden weitere Personalien folgen“, kündigt Kerefidis bereits an.

1. Februar: Moritz Klamann, neuer Sportlicher Leiter der FSV Werdohl, bastelt weiter am Kader für die Saison 22/23, in der die FSV einen Neustart in der Fußball-Bezirksliga hinlegen wird. Nach Markus Grete, Marcus Brüll, Matthes Schröder, Gian-Marco de Luca (alle TuS Langenholthausen) und Philip Fischer (Rot-Weiß Lüdenscheid) präsentierte Klamann am Montag den sechsten externen Neuzugang, der diesmal nicht von einem Landesligisten verpflichtet wurde. Vom Staffel-4-Bezirksligisten SuS Langscheid/Enkhausen wechselt im Sommer der 21-jährige Verteidiger Lionas Vassis an den Riesei.

„Lionas hat in der Jugend beim SC Neheim gespielt und ist dort sehr gut ausgebildet worden. Er bringt taktisch und technisch Vieles mit und soll bei uns unter Trainer Fitim Zejnullahu weiter reifen“, sagt Moritz Klamann über den Neuzugang, der in Neuenrade lebt. Vassis, der seit Sommer 2019 für die Sorpe-Kicker spielt, sei zuletzt häufig auf der Position des Linksverteidigers zum Einsatz gekommen, könnte bei der FSV aber auch eine andere Rolle einnehmen. Klamann: „Wir können uns gut vorstellen, dass Lionas eine Art Allrounder werden und auch auf anderen Positionen spielen kann. Wir versprechen uns viel von diesem Transfer.“

31. Januar: Blick in den Kreis Arnsberg: Nach der Verpflichtung des Trainer-Duos Thomas Cordes und René Weißbach präsentiert die neue SG Beckum/Hövel/Mellen einen weiteren Neuzugang. Vom Landesligisten SV Hüsten 09 wechselt René Zweimann zur kommenden Saison 22/23 zum B-Kreisligisten. Der 30-jährige Zweimann spielte in der Jugend beim FC Sauerlandia Hövel und absolvierte in der Spielzeit 2009/10 seine erste Seniorensaison bei den Grün-Gelben. Für Zweimann bedeutet der Wechsel im Sommer die Rückkehr zu seinem Heimatklub: „Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, wieder für meinen Heimatverein zu spielen. Im kommenden Sommer ist die perfekte Gelegenheit dazu. Mit dem neuen Trainerduo und der Zusage aller Spieler ist das eine interessante Möglichkeit, mit der SG etwas auf den Weg zu bringen. Ich möchte der Mannschaft mit meiner Erfahrung helfen, sportlich den nächsten Schritt zu gehen und freue mich schon darauf, mit den Jungs zu zocken.“

29. Januar: Herber Verlust für den SV Affeln: In der Saison 22/23 muss der Verein aus der Arnsberger Kreisliga A auf seinen Topstürmer Jan Hildebrandt verzichten. Auch Defensivakteur Kevin Mrohs wird die Stummel im Sommer verlassen. Beide wechseln zum TuS Lenhausen in die A-Liga Olpe. Der Finnentroper Verein wird seit Saisonbeginn von dem Plettenberger Pietro Guerrieri im Gespann mit Christian Rath trainiert. Beide Coaches verlängerten ihren Vertrag bereits um eine weitere Spielzeit. Zuvor war Guerrieri Spielertrainer in Affeln, kennt also beide Neuzugänge. „Jan habe ich beim TuS Plettenberg schon als C-Jugendlichen trainiert“, sagt Guerrieri. „Der Kontakt ist seitdem nie abgerissen. Er wollte jetzt noch einmal einen Tapetenwechsel, nachdem er in Affeln in den letzten Jahren richtig aufgeblüht ist und seine Pötte beständig gemacht hat. Er ist genau der Mann, den wir gesucht haben.“

Kevin Mrohs soll mit seiner Kopfball- und Zweikampfstärke die Defensive des TuS Lenhausen stabilisieren. „Er hat zuletzt weniger gespielt, will aber wieder angreifen“, so Guerrieri, der nun noch nach einem Torhüter sucht.

27. Januar: TuS Langenholthausen, FSV Werdohl und nun wieder TuS Langenholthausen: Bei diesen beiden Vereinen rotiert das Transfer-Karussell in diesen Tagen auf Hochtouren. Kaum hatte die FSV den Zugang des routinierten Stürmers Gian-Marco de Luca gemeldet, sichert sich der Landesligist vom Düsterloh für die Saison 22/23 die Dienste eines Offensivtalents aus Plettenberg.

Nach Alexander Schmale (SpVg Hagen 11), Niels Altmann (23), Shawn Schmelzer (beide SV Deilinghofen-Sundwig), Ben Mentzel (FSV Werdohl U19), Philipp Gryn (SV 04 Attendorn) und Luca Hallermann (TuS Sundern U19) verkündete der zukünftige Trainer Nils Langwald, der zusammen mit „Co“ Torben Ochs ab Sommer das Zepter übernehmen wird vom Duo Tim Rademacher/Matthias Kauke, den siebten externen Neuzugang. Vom Staffel-5-Bezirksligisten TuS Plettenberg wechselt Ali Fidan im Sommer in die Düsterloh-Arena.

Ali Fidan (links) mit Zweikampf mit dem Kiersper Stivachtaras.
Ali Fidan überzeugte zuletzt im Testspiel des TuS Plettenberg gegen den Kiersper SC (3:3), erzielte zwei Treffer und bereitete den dritten vor. © Jeide, Michael

„Ali ist ein junger, ehrgeiziger und trainingsfleißiger Spieler und zudem ein ganz feiner Mensch“, betont Nils Langwald, „wir sind uns sicher, dass er uns in der Landesliga weiterhelfen wird.“ Fidan, der in Plettenberg zum Stammpersonal gehört und in der neuen Spielzeit in Langenholthausen vornehmlich die linke Außenbahn beackern soll, passe mit seinem Ehrgeiz, seiner Dynamik und Entwicklungsfähigkeit perfekt in das Langenholthausener Spielerprofil. Langwald: „Ali Fidan gehört zu den jungen Spielern, die die Landesliga auch als echte Chance sehen.“

Abgeschlossen sind die Planungen am Düsterloh aber noch längst nicht, führen die Verantwortlichen weitere Gespräche mit potenziellen Neuzugängen. Es ist ja auch erst Januar – und die neue Saison beginnt erst im August. Zeit genug also. Nils Langwald ist jedenfalls überzeugt davon, dass der TuS Langenholthausen in der neuen Spielzeit trotz einiger „prominenter“ Abgänge wie Markus Grete, Marcus Brüll, Matthes Schröder, Gian-Marco de Luca (alle FSV Werdohl), Jan Apolinarski (SC Neheim), Dominik Beutler oder Robin Hoffmann (beide Ziel unbekannt) eine schlagkräftige Landesliga-Mannschaft stellen wird.

27. Januar: Nein, gekleckert wird in puncto Kaderplanung für die Saison 22/23 bei der FSV Werdohl dieser Tage wahrlich nicht. Nach Philip Fischer vom Landesligisten Rot-Weiß Lüdenscheid sowie dem Trio Markus Grete, Marcus Brüll und Matthes Schröder, die im Sommer vom Landesligisten TuS Langenholthausen an den Riesei zurückkehren werden, verkündete FSV-Sportchef Moritz Klamann am Mittwoch den fünften externen Neuzugang für den Neustart der Werdohler in der Bezirksliga unter der Regie von Trainer Fitim Zejnullahu. Und wie bei den ersten vier „Neuen“ greift Klamann in ein höheres Regal. Ebenfalls vom TuS Langenholthausen wird der gestandene Torjäger Gian-Marco de Luca im Sommer zur FSV zurückkehren.

„Für mich und Fitim ist Gian-Marco einer der besten Stürmer im Kreis. Wir sind überzeugt davon, dass er in der Bezirksliga mehr als 20 Tore schießen kann. Gian-Marco ist ein unheimlich sympathischer Junge, der perfekt ins Gefüge passt. Aus gemeinsamen aktiven Zeiten weiß ich genau, was wir mit ihm bekommen“, betont Moritz Klamann.

„Gian-Ma“, wie der erfahrene Stürmer gerufen wird, war in der Winterpause der Saison 16/17 vom TuS Neuenrade in die Düsterloh-Arena gewechselt, knipste dort auf Anhieb ebenso regelmäßig wie zuverlässig und feierte mit dem TuS LA unter anderem Landesliga-Aufstieg und Kreispokalsieg. Am Riesei ist der 33-jährige Torjäger alles andere als ein Unbekannter, trug bereits von Sommer 2013 bis 2015 das FSV-Trikot und soll am Riesei ab Sommer natürlich mit seinen Toren zu einem erfolgreichen Neustart beitragen.

26. Januar: Zwei weitere Neuzugänge für den TuS Langenholthausen: Vom Landesliga-Konkurrenten SV 04 Attendorn wechselt im Sommer Philipp Gryn zum TuS. Der 24-jährige Offensivspieler war zur Saison 20/21 von der FSV Werdohl nach Attendorn gewechselt und soll zukünftig die Langenholthausener „Abteilung Attacke“ bereichern. Ein Mann für die linke Außenbahn ist derweil Luca Hallermann. Das Talent spielt in dieser Saison für die Bezirksliga-A-Junioren des TuS Sundern und könnte sogar noch ein weiteres Jahr in der U19 spielen, wird beim TuS im Sommer aber zum Senior erklärt werden.

Nach den Abgängen von Markus Grete, Marcus Brüll und Matthes Schröder, die im Sommer zum Bezirksligisten FSV Werdohl zurückkehren werden, werden – wie berichtet – auch die Mittelfeldspieler Robin Hoffmann und Mittelfeldspieler Sebastian Schmerbeck aus beruflichen Gründen den Verein verlassen. Doch es gibt noch weitere Abgänge: Nach der laufenden Spielzeit zieht es den überaus erfahrenen Defensiveckpfeiler Jan Apolinarski zum Westfalenligisten SC Neheim, und auch der technisch hochversierte Spielmacher Dominik Beutler hat dem Verein nun mitgeteilt, dass er den TuS Langenholthausen im Sommer verlassen wird.

25. Januar: Das zukünftige Team der FSV Werdohl, die nach dem freiwilligen Landesliga-Rückzug zur Saison 22/23 den Reset-Knopf drücken und unter der Regie von Trainer-Rückkehrer Fitim Zejnullahu in der Bezirksliga an den Start gehen wird, bekommt allmählich ein Gesicht. Am Montag stellte der neue FSV-Sportchef Moritz Klamann den vierten externen Neuzugang für den Neustart am Riesei vor – und wie bei Torhüter Markus Grete sowie den Verteidigern Matthes Schröder und Marcus Brüll, die im Sommer allesamt vom Landesligisten TuS Langenholthausen zur FSV wechseln werden, handelt es sich auch beim vierten „Neuen“ um einen Rückkehrer. Vom Landesligisten Rot-Weiß Lüdenscheid angeln sich die Werdohler den 24-jährigen Flügelspieler Philip Fischer.

„Für uns ist diese Verpflichtung ein echter Volltreffer“, betont Moritz Klamann, „Philip soll in den nächsten Jahren zu einem prägenden Gesicht der FSV werden. Er ist für uns auf dem Platz und auch für die Kabine eine große Verstärkung. Wir sind sehr froh, dass Philip trotz anderer Angebote zu uns zurückkehren wird.“ Klamann ist zudem überzeugt davon, dass die Personalie Philip Fischer mit Blick auf weitere anstehende Gespräche mit potenziellen Neuzugängen durchaus hilfreich werden kann.

In der Winterpause der Saison 20/21, also mitten im Lockdown, war Philip Fischer vom Oberligisten SG Finnentrop/Bamenohl zu den Lüdenscheider Rot-Weißen gewechselt. Der 24-jährige Werdohler, der sich auf den Außenbahnen wohl fühlt, wurde in der Jugend des TuS Plettenberg groß. Danach spielte Fischer für die FSV Werdohl in der Landesliga und zusammen mit seinem Bruder Falk für den TuS Langenholthausen, wagte zur Saison 2019/20 dann den Sprung zur SG Finnentrop/Bamenohl und stieg mit dem Team vom Bamenohler Schloss in der Corona-Abbruch-Saison 19/20 in die Oberliga auf. Fischer gilt als technisch versiert, schnell und zweikampfstark. „Wir haben Philip für die linke Außenbahn geholt“, sagt Moritz Klamann, der spätestens in der nächsten Woche weitere Neuzugänge präsentieren möchte: „Die Gespräche laufen.“

23. Januar: A-Ligist TuS Stöcken-Dahlerbrück stellt die Weichen für die Saison 2022/23. Wichtigste Personalentscheidung: Der amtierende Coach Janni Giontas stellt zum Ende der laufenden Serie sein Amt zur Verfügung, mit Patrick Klatt und Marcel Krischker wird ein gleichberechtigtes (Spieler-)trainerteam die Verantwortung übernehmen.

22. Januar: Fußball-A-Ligist TuS Grünenbaum hat in der Winterpause seine Hausaufgaben gemacht und verkündet den ersten Neuzugang für die kommende Saison. Dieser ist gleich ein Hochkaräter: Elia König wechselt nach drei Jahren beim Landesligisten Rot-Weiß Lüdenscheid zurück zum Kreisch. Der 22-Jährige, der in der Offensive alle Positionen bekleiden kann, ist derzeit mit fünf Toren bei nur elf (Teil-) Einsätzen zweitbester Torschütze des Landesliga-Vierten und wird in Halvers Norden eine zentrale Rolle einnehmen. „Elia ist ein junger Spieler, der dennoch bereits über viel Erfahrung verfügt und lange höherklassig gespielt hat. Er kennt unseren Verein, benötigt keine lange Eingewöhnungszeit und ist ohne Frage eine herausragende Verstärkung für uns“, betont Grünenbaums Vorstandsmitglied Tom Herberg.

Unabhängig vom Transfer Königs planen die Grünenbaumer Verantwortlichen weitere Neuverpflichtungen

König, der zuletzt in der Saison 2018/19 am Kreisch spielte und dann zum heutigen Landesligisten nach Lüdenscheid wechselte, freut sich ebenfalls auf die neue Aufgabe: „Da ich beruflich sehr eingespannt bin, war klar, dass der Aufwand für die Landesliga zu viel ist. Die Rückkehr zum Kreisch ist gefühlt ein bisschen ein ‚nach Hause kommen‘. Ich komme als gereifter Spieler zu meinem Jugendverein zurück und bin bereit, Verantwortung zu übernehmen.“ Unabhängig vom Transfer Königs planen die Grünenbaumer Verantwortlichen weitere Neuverpflichtungen in nahezu allen Mannschaftsteilen. „Wir wollen unseren Kader möglichst zusammenhalten und gleichzeitig Qualität von außen hinzuholen“, erläutert Herberg die Planungen beim Tabellenneunten der Kreisliga A. Elf Spieler aus dem aktuellen Kader haben bereits für die neue Spielzeit zugesagt, weitere Gespräche befinden sich dem Vernehmen nach auf der Zielgeraden. Zudem stehen die Grünenbaumer derzeit im Austausch mit ihrem Trainer Niko Douros, was die Zukunft des Übungsleiters am Kreisch angeht.

21. Januar: Blick hinüber in den Kreis Arnsberg, genauer formuliert auf die Affelner Stummel. Dort wird es zur Saison 22/23 einen Wechsel auf der Trainerbank der in der B-Liga spielenden Reserve des SV Affeln geben.  Der bisherige Trainer Nico Schulte hat den Verantwortlichen mitgeteilt, dass er ab Sommer kürzer treten möchte. „Wir bedauern Nicos Entscheidung natürlich sehr. Wir sind ihm unheimlich dankbar für die Arbeit in den letzten beiden Jahren. Innerhalb der Truppe passt es weiterhin sehr gut und das Feedback zu Nicos Arbeit war in den Spielergesprächen durchweg positiv. Die Gründe für seine Entscheidung sind ausschließlich privater Natur“, sagt der 2. Geschäftsführer Felix Levermann. Die Mannschaft überwintert auf dem fünften Tabellenplatz der Kreisliga B. Der Fokus bei der Suche nach einem Schulte-Nachfolger liege nun klar bei einer externen Lösung.

17. Januar: Vom Staffel-5-Bezirksligisten TuS Plettenberg wechselt Kosta Sarris im Sommer zum Kiersper SC, der sich auf allerbestem Weg in Richtung Landesliga befindet. Der erfahrene Akteur bringt aus vielen Jahren bei der FSV Werdohl Landesliga-Erfahrung mit an den Felderhof.

13. Januar: Die Kaderplanung beim Arnsberger Fußball-A-Kreisligisten SSV Küntrop für die Saison 22/23 schreitet weiter voran. Nachdem Trainer Frederik Wördemann sowie das komplette Team der Küntroper bereits für die neue Spielzeit zugesagt hatten, vermelden die Rot-Weißen den ersten externen Neuzugang. Im Sommer wechselt Stürmer Kevin de Wall nach dann zwei Jahren vom Lüdenscheider A-Kreisligisten VfB Altena zurück an die Dinneike.

Transfer-Ticker: TuS Langenholthausen klärt Trainerfrage

11. Januar: Die Planung der Saison 22/23 schreitet beim Landesligisten TuS Langenholthausen in großen Schritten voran. Nachdem die Trainerfrage bereits geklärt werden konnte – Nils Langwald und Torben Ochs als „Co“ werden im Sommer das Duo Tim Rademacher/Matthias Kauke ablösen – gelang mit der Verpflichtung von Torhüter Alexander Schmale (SpVg Hagen 11) der richtungweisende erste Transfer. Richtungweisend vor allem deshalb, weil Schmale sofort in die Kaderplanung eingebunden wurde, sein Netzwerk aktivierte und nach kurzer Zeit die erste Erfolgsmeldung liefern konnte. Offensivakteur Niels Altmann (23) und Defensivspezialist Shawn Schmelzer stoßen im Sommer vom Bezirksligisten SV Deilinghofen-Sundwig zum Düsterloh. Außerdem meldet der TuS die Verpflichtung von Ben Mentzel von den Bezirksliga-A-Junioren der FSV Werdohl. Verlassen mit noch unbekanntem Ziel wird den Verein im Sommer Mittelfeldspieler Sebastian Schmerbeck. Und auch bei Führungsspieler Robin Hoffmann stehen die Zeichen auf Abschied.

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Nils Langwald, hier noch im Torwartdress des RSV Meinerzhagen, wird im Sommer neuer Trainer des TuS Langenholthausen. © Thomas Busch

10. Januar: Beim A-Kreisligisten SG Balve/Garbeck hat die Suche nach einem neuen Coach begonnen, denn Jan Gajewski, Trainer der 1. Mannschaft, legt sein Traineramt zum Saisonende aus privaten Gründen nieder.

10. Januar: Der TuS Langenholthausen muss sich für die Saison 2022/23 nach einem neuen Trainer für seine in der Arnsberger Kreisliga A spielende 2. Mannschaft umsehen. „Ich habe die Mannschaft beim Trainingsauftakt darüber informiert, dass ich in der kommenden Saison nicht weiter machen und nach sieben Jahren als Trainer erst mal eine Pause einlegen werde“, teilte der erst seit Saisonbeginn am Düsterloh als Coach tätige Dennis Thomée mit.

Transfer-Ticker im Kreis Lüdenscheid: Drei Spieler zurück zur FSV Werdohl

6. Januar: Torhüter Markus Grete, Außenverteidiger Marcus Brüll sowie Innenverteidiger Matthes Schröder wechseln zur Saison 22/23 vom Landesligisten TuS Langenholthausen zurück zur FSV Werdohl und sollen am Riesei wichtige Bausteine für den Neustart unter Trainer Fitim Zejnullahu sein.

Dezember 2021: Mit der Verpflichtung von Torhüter Sven Kabath und Mittelfeldspieler Niklas Linke, die im Sommer 2022 beide vom Bezirksligisten TuS Plettenberg zur Stummel wechseln werden, hat der A-Kreisligist SV Affeln bereits vor dem Jahreswechsel zwei wertvolle Verstärkungen vermeldet.

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Domenico Musella steigt im Sommer beim TuS Plettenberg als Trainer aus. © Jeide, Michael

Dezember 2021: Trainer Domenico Musella coacht den Bezirksligisten TuS Plettenberg nur noch bis zum Ende der Saison 2021/22. Sein Nachfolger wird der kickende Co-Trainer Florent Zejnullahu.

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