Schalksmühler TV

Kaputtes Dach bereitet doppelt Sorgen

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Beim Jubiläumsfestakt turnte die Leistungsriege noch im oberen Teil der Jahnhalle vor großem Publikum. Nun ist dieser Teil wegen Einsturzgefahr des Daches gesperrt.

Schalksmühle – Das Festjahr 2018 war zwar quasi gelaufen, und es war gut gelaufen, doch die finale Pointe schmeckte den Verantwortlichen des Schalksmühler TV gar nicht: Beim Reinigen der Dachrinnen im Dezember kurz vor dem Weihnachtsfest fiel eher zufällig auf, dass das Dach im hinteren Teil der vereinseigenen Jahnhalle kaputt ist. So kaputt, dass dieser Hallenteil nun wegen Einsturzgefahr bis auf Weiteres gesperrt ist.

Dach kaputt, Kasse nach dem Jubiläumsjahr nicht eben üppig voll – schöne Bescherung. Am Freitagabend erklärte der Vorstand im Rahmen der Turnratssitzung den Abteilungsleitern und Turnratsmitgliedern die Situation. Das kaputte Dach beeinträchtigt für den Moment vor allem die Trainingssituation. „Allerdings sind uns die Gemeinde und die Nachbarvereine helfend entgegengekommen“, stellte die 1. Vorsitzende Imke Druschel fest. 

Die im Dezember in die Verbandsliga aufgestiegene Turn-Leistungsriege muss sich im Training komplett umstellen. Statt bisher dreimal pro Woche in der Jahnhalle wird nun nurmehr eingeschränkt am Freitag in der Vereinshalle trainiert, dazu samstags von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr in der Sporthalle Löh. „Die Halle Löh ist die einzige in der Gemeinde, in der wir einen Stufenbarren aufbauen können“, sagt STV-Sportwart Jochen Gerlach, der die Riege als Trainer in die Verbandsliga geführt hat. Einen Schwebebalken und den Stufenbarren hat der STV inzwischen in die Halle Löh gebracht. Freitags Boden und Sprung in der Jahnhalle, samstags Balken und Barren am Löh. So sieht vorerst der Fahrplan aus.

Die Trimmabteilung um Klaus Hunecke ist inzwischen in die Halle am Ziegenberg umgezogen (mittwochs ab 19.30 Uhr). Dort hatte eine VHS-Gruppe die Halle belegt, die nun im Gymnastikraum der Jahnhalle untergekommen ist. Auch die Möglichkeiten an der Spormecke sind ausgelotet worden. Die Lage ist schwierig, vor allem ist die Dauer kaum abzuschätzen. „Noch im Januar wird sich ein Statiker das Hallendach anschauen und ein Gutachten erstellen“, sagt Druschel, „danach wissen wir, ob es noch zu reparieren ist oder ob wir ein komplett neues Dach brauchen. Natürlich wird uns das finanziell arg belasten, und das macht uns auch Sorgen.“

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