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Trainingsbetrieb in Altenmühle nach Überschwemmungen wieder möglich

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Von: Lars Schäfer

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Überschwemmter Kabinentrakt in Altenmühle
Die Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli hatte auch Platz und Kabinentrakt in Altenmühle getroffen. © TuS Versetal

„Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, sagt Volker Oßenberg. Der Geschäftsführer der Fußballabteilung des TuS Versetal ist überaus froh, dass der Sportplatz Altenmühle seit gut einer Woche zumindest wieder für den Trainingsbetrieb freigegeben ist. Wie berichtet, war der Platz durch die Starkregen-Katastrophe Mitte Juli „abgesoffen.“

Werdohl - Keine Frage: So schlimm wie die Anlage in Brügge-Winkhausen hatte es den Sportplatz Altenmühle nicht getroffen, der Kunstrasenplatz aber war überschwemmt worden und in zwei von vier Kabinen stand das Wasser rund 80 Zentimeter hoch. Die Kabinen, die weiterhin vor sich hintrocknen müssen, sind noch nicht wieder nutzbar. Das heißt, dass die Mannschaften von TuS Versetal, die Jugendteams der neuen Jugendspielgemeinsschaft FSV Werdohl/TuS Versetal sowie die Mannschaften des TSV Werdohl sich weder am Platz umziehen noch dort duschen können. „Den Platz haben wir aber bespielbar bekommen“, sagt Volker Oßenberg. Mitglieder des TuS Versetal haben mit großem Einsatz Reinigungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt und den Platz „vom ganzen Dreck und Mist“, wie es Oßenberg formuliert, befreit. Der Platz sei etliche Male gebürstet und mithilfe einer Maschine der Stadt Plettenberg mehrfach abgezogen worden. Bis auf eine kleine Welle im Kunstteppich, die in den kommenden Tagen durch den wieder aufgenommen Trainingsbetrieb quasi „rausgespielt“ werden soll, sei der Platz wieder in einem ordentlichen Zustand.

Der Trainingsbetrieb läuft also wieder in Altenmühle, der Spielbetrieb aber bleibt bis einschließlich 14. August untersagt. Für das Kreispokalspiel der Versetaler gegen den TSV Rönsahl am 15. August wird es eine Sondergenehmigung geben. Die ersten Befürchtungen, dass der Sportplatz zum Saisonstart unbespielbar sein könnte, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. In der Zeit, in der nicht in Altenmühle trainiert werden konnte, trainierten die TuS-Mannschaften dank mithilfe der FSV am Riesei im Rahmen begrenzter Möglichkeiten.

Die Erleichterung ist nun groß, dass der Ball seit einer Woche wieder rollen kann in Altenmühle, auch wenn die Kabinen noch nicht wieder nutzbar sind. Aber im Vergleich zu anderen Anlagen – auch im Fußballkreis Arnsberg waren Plätze überflutet worden– ist man im Versetal in der Tat mit einem blauen Auge davongekommen.

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