FSV Werdohl startet mit Neu-Coach Sadowski

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Das neue Trainergespann der FSV Werdohl, Bülent Albayrak und Marco Sadowski, stellte die Neuen vor: (hinten von links) Lukas Kessler, Sandro Collura, Baris Caliskan, (unten) Robin Breitenbach, Dominik Schwenck, Dennis Strongface und Sercan Sahin.

Werdohl - Mit sieben Neuzugängen, aber noch ohne Rückkehrer Fisnik Zejnullahu startete Fußball-Landesligist unter dem neuen Trainer Marco Sadowski am Sonntag in die Saisonvorbereitung. Der neue Coach hat gleich mehrere Ideen, was das künftige Spielsystem betrifft, will das Team aber erst kennenlernen.

Die beiden, die künftig das Sagen haben, kamen zum Schluss: Marco Sadowski und sein Assistent Bülent Albayrak, das neue Trainergespann der FSV Werdohl, betraten als letzte den Kunstrasenplatz im Riesei-Stadion. Mit ein paar kleineren Spielformen bat das Duo zum Trainingsauftakt.

In gewisser Weise steht der FSV wieder ein Neuanfang bevor – auch wenn die personelle Fluktuation in diesem Sommer nicht ganz so tiefgreifend war wie im Übergang zur vergangenen Saison, als Carsten Minker das Zepter an der Linie schwang.

Der bastelte in Windeseile eine neue Mannschaft zusammen und schloss die Spielzeit auf einem respektablen sechsten Platz ab. Nun tritt er als Sportlicher Leiter in die Fußstapfen des nach Iserlohn gewechselten Uli Sauerborn und hielt sich beim Auftakt unter seinem Nachfolger Sadowski mit Federmäppchen unter dem Arm im Hintergrund.

Acht Neuzugänge – „das ist mir fast schon wieder ein bisschen zu viel“, betonte Minker, dass er die „Wechselei“ gerne in noch engeren Grenzen gehalten hätte.

Das war aber nur bedingt möglich. Schließlich sind der FSV mit Akteuren wie Falk Fischer und Moritz Klamann, die sich beide dem Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen anschlossen, auch bewährte Kräfte abhanden gekommen. „Wir haben Qualität verloren, aber auch welche hinzu gewonnen“, ist Sadowski überzeugt.

Im Wesentlichen war er es, der den Kontakt zu den Verstärkungen wie Robin Breitenbach vom 1. FC Kaan-Marienborn, Dominik Schwenck vom SC Lüdenscheid oder Dennis Strongface vom Kiersper SC herstellte.

Die beiden letztgenannten machen nach ihren jüngsten Bezirksliga-Engagements einen Schritt „nach oben“, genauso wie Baris Caliskan, der vom A-Ligisten TuS Neuenrade kam, oder Sercan Sahin, der bei Eyüp Werdohl zuletzt B-Liga-Fußball spielte.

Fisnik Zejnullahu, der vom FC Iserlohn zurückkehrt und die Auftakteinheit urlaubsbedingt verpasste, oder Lukas Kessler, der nach einjähriger Abstinenz beim Westfalenliga-Absteiger SV Hohenlimburg wieder am Riesei kickt, bringen hingegen bereits höherklassige Erfahrung mit. „Ich erwarte, dass sie sich relativ schnell integrieren und Gas geben“, nimmt Sadowski seine Neuankömmlinge in die Pflicht.

Taktisch visiert der Coach ein 4-2-3-1 an, doch auch ein 4-3-3 halten Albayrak und er für umsetzbar. „Gerade einen Offensivspezialisten wie Dennis Strongface kann man immer gebrauchen, weil er sehr flexibel einsetzbar ist“, setzt Sadowski nicht zuletzt dank der Transfers auf einen gewissen Variantenreichtum seiner Elf. Eine endgültige Entscheidung will er jedoch erst treffen, wenn er das Team besser kennen gelernt hat. - Von Christian Müller

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