Stefan Rittinghaus wirft das Handtuch

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Stefan Rittinghaus trat am Samstag nach der Pokalniederlage gegen den RSVE Siegen als Trainer des Handball-Bezirksligisten VfB Altena zurück.

Altena - Stefan Rittinghaus ist an Allerheiligen als Trainer des Handball-Bezirksligisten VfB Altena zurückgetreten. Der 49-Jährige warf nach der 26:32-Heimniederlage der Blau-Weißen in der zweiten Kreispokalrunde gegen den RSVE Siegen das Handtuch.

Von Lars Schäfer

Mit dem Übungsleiter aus Schalksmühle trat auch Dirk Lengelsen als Sportlicher Leiter des noch punktlosen Bezirksliga-Vorletzten zurück. Während der Vorstand der VfB-Handballabteilung mit Marvin Scholz, selbst Spieler im Bezirksliga-Team der Burgstädter, noch am Samstagabend einen Nachfolger für Lengelsen als Sportchef präsentierte, soll der neue Cheftrainer und Rittinghaus-Nachfolger am Sonntag, spätestens aber am Montag verkündet werden.

„Die Besetzung des Trainerpostens läuft auf eine vereinsinterne Lösung hinaus. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen“, sagte Frank Krämer im Gespräch mit unserer Zeitung. Der VfB-Abteilungsleiter zeigte Verständnis für den Rücktritt von Stefan Rittinghaus und dankte dem Schalksmühler für seine geleistete Arbeit. Der Rücktritt des 49-Jährigen, der nach dem Landesliga-Abstieg im Juni 2013 das Kommando bei den Blau-Weißen übernommen hatte, stand allerdings bereits vor der lästigen Pokalpflicht gegen den RSVE Siegen fest. „Am vergangenen Mittwoch hat es ein Gespräch des Vorstandes mit Stefan Rittinghaus gegeben. Am Donnerstag hat er uns dann mitgeteilt, dass er nach der Pokalpartie am Samstag seine Tätigkeit beenden wird“, betonte der VfB-Abteilungsvorsitzende Frank Krämer.

„Die unbefriedigende sportliche Situation, die beruflich bedingt schlechte Trainingsbeteiligung und die letzte Viertelstunde im Spiel gegen TuRa Halden-Herbeck, als sich die Mannschaft komplett aufgegeben hat, sind Gründe für meinen Rücktritt. Als der Vorstand mir am Mittwoch dann noch mitgeteilt hat, dass Teile der Mannschaft wohl mit meiner Arbeit nicht zufrieden seien, war die Entscheidung für mich klar“, sagte Rittinghaus, der „mit dem Vorstand gute Gespräche geführt“ habe und nicht im Groll gehe. Der Schalksmühler verschwieg aber auch nicht, dass er von einigen Akteuren enttäuscht sei: „Leider hat der eine oder andere Spieler die Selbstkritik vergessen. Es ist schade, wenn man eigene Fehler ausblendet“.

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