Handball

HSG stellt Weichen für die Zukunft

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Bleibt auch nach dem Abstieg HSG-Leistungsträger: Phil Lausen.

 Lüdenscheid – Der Abstieg in die Bezirksliga ist nicht mehr zu vermeiden, aber das „Unternehmen Wiederaufstieg“ ist bei den Handballern der HSG Lüdenscheid noch in der laufenden Spielzeit angelaufen, uns zwar mit Nachdruck: Die Sportlichen Leiter Matthias Skutta und Felix Kroll stellen aktuell die Weichen, um der HSG das Rüstzeug für eine Rückkehr in die Landesliga mit auf den Weg zu geben.

Nachdem sie bereits in der Vorwoche die Grundlagen erarbeitet und das Gros der Spieler auch für die Saison 20/21 an die HSG gebunden hatten, haben die Sportchefs in dieser Woche weitere Nägel mit Köpfen gemacht und weitere „Leuchttürme“ für den Klub gesichert - angefangen bei Trainer Stephan Nocke: „Wir sind mit Stephans Arbeit sehr zufrieden, er hat viele neue Impulse gesetzt, seine Arbeit kommt bei den Jungens richtig gut an“, lobt Matthias Skutta den seit Ende vergangenen Jahres in der BGL-Halle tätigen Coaches.

Dessen Zusage war freilich auch eng verwoben damit, dass ihm die HSG entsprechende „Basics“ zur Verfügung stellt. Sprich, eine Mannschaft, mit der er sich tatsächlich Chancen ausrechnen kann, das Team auch in die Landesliga zurückzuführen.

Und auch dafür sind Skutta und Co die nächsten Schritte gegangen und haben drei umworbene Akteure vom sportlichen Verbleib in der Bergstadt überzeugen können: Kapitän Phil Lausen ebenso wie Torhüter Tim Stute und Kreisläufer Lars Gruber. „Mit Phil haben wir viele Gespräche geführt, er hatte natürlich reichlich Angebote vorliegen und sich eine längere Bedenkzeit erbeten und die Argumente für und wider immer wieder gegenübergestellt, aber letztlich ist es nach einem abschließenden Treffen in dieser Woche gelungen, ihn dazu zu bewegen, der HSG die Treue zu halten“, freut sich Skutta über seinen vielleicht größten Coup.

Auch das „echte HSG-Urgestein“ Lars Gruber hat Abwanderungsgedanken zu den Akten gelegt, „weil er sich sagt, wir wollen sehen, wie wir da auch wieder rauskommen“, lobt „Skutti“ die Einstellung des dienstältesten HSGers. Noch nicht einmal eine Saison dabei ist dagegen Torwart-Youngster Tim Stute, der gut eingeschlagen hat und ebenfalls Anfragen anderer Vereine vorliegen hatte. „Tim ist super zufrieden mit dem Team und Umfeld und sicher, dass er gerade als Torhüter von Stephan Nocke noch viel lernen kann“, vermeldet Skutta auch den Verbleib des jungen Torhüters und verkündet in diesem Zusammenhang, dass Coach Nocke künftig pro Woche eine zusätzliche Trainingseinheit rein für alle Torhüter des Vereins anbieten will.

In den Tagen, in denen die sportliche Entwicklung eine ausgesprochen schwierige ist, gibt’s aber nicht ausschließlich gute Nachrichten: So ist zum Beispiel der etwas voreilig verkündete Verbleib von Julius Hahn bei der HSG noch nicht verbrieft. Denn der Spielmacher und starke Abwehrspieler beginnt ein Studium in Dortmund und muss erst abklären, ob er den sportlichen Aufwand dann noch leisten kann.

Bleibt Sascha Pennekamp: Der in den vergangenen Wochen stark auftrumpfende Linkshänder hat sich noch nicht entschieden, wo seine sportliche Zukunft liegt. „Wir möchten Sascha gern halten und werden am Wochenende nochmals das Gespräch suchen, dann muss er sich allmählich aber auch entscheiden“, will die Sportliche Leistung der HSG die Planungen mit aktuellen Akteuren in den nächsten Tagen abschließen.

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